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Alle Jahre wieder . . .

31.07.201909:16 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Alle Jahre wieder . . .
Prof. Querulix,
Prof. Querulix, "Tacheles", bisher 7 Bände Gegenwartsbeobachtungen und Kommentare, je 9,95 Euro

(openPR) Regelmäßig um die Mitte des Julis hören wir die gleiche Klage immer aus den gleichen Quellen: „Erst jetzt arbeiten wir Steuerzahlerinnen und Steuerzahler für uns. Bis dato haben wir nur fürs Finanzamt gearbeitet.“

Über eine zu hohe Steuerlast jammern diejenigen, die wirklich Veranlassung dazu hätten, allerdings am wenigsten. Auch wird kaum über die Tatsache geklagt, daß die Steuerlast – die g e s a m t e Steuerlast aus Einkommen- sowie Mehrwert- und Verbrauchssteuern! – sehr ungerecht auf die individuellen Einkommen verteilt ist. Diejenigen, deren zu versteuerndes Einkommen im Eingangsbereich des Einkommensteuertarifs liegen, wird die relativ größte Gesamtsteuerlast aufgebürdet, während alle anderen mit zunehmender Höhe ihres Einkommens relativ sinkende Steuerlasten haben.



Diese – bei gutem Willen unübersehbare – Ungerechtigkeit besteht seit vielen Jahrzehnten. Dennoch wurde bisher nichts unternommen, um sie zu beseitigen und es ist auch jetzt keine diesbezügliche Alternative der dafür verantwortlichen Politiker in Sicht. Sie sind ja nicht betroffen, profitieren sogar wie alle anderen Gutverdienenden.

Überraschend ist diese partielle Blindheit unserer sogenannten Volksvertreter nicht. Denn über die Steuerlast jammern notorisch vor allem die Lobbyisten der gut und mehr als gut Verdienenden. Die Benachteiligten ducken sich dagegen einfach weg oder verstehen ohnehin nicht, warum ihre reichen Mitmenschen nicht selten relativ (viel) weniger Steuern zahlen als sie.

Im Dschungel der Steuergesetze und der steuerlich relevanten Gesetze finden sich heutzutage nur noch Experten zurecht. Aber selbst diese sind nicht selten überfordert. Das begünstigt die Arbeit der Lobbyisten der Groß- und Extrem-„verdiener“. Deshalb kann es nicht überraschen, daß seit Jahrzehnten bereits eine deutliche Entlastung derer überfällig ist, die im Eingangsbereich des Einkommensteuertarifs veranlagt werden.

Daß dies so ist, beweist ein Blick auf die steuerliche Gesamtbelastung, also auf die Summe sämtlicher Steuern und Abgaben, die jeder Bundesbürger zu tragen hat – übrigens auch, wenn er keinerlei steuerpflichtiges Einkommen bezieht. Die Frage der gerechten Besteuerung erfordert nämlich eine Gesamtschau, die sämtliche Abgaben erfaßt, wie zum Beispiel auch die Mehrwertsteuer, die für die notwendigen Ausgaben zur Finanzierung des Lebensunterhalts anfällt, und die Rundfunk- und Fernsehabgabe. Letztere macht für einen Einkommensmillionär Peanuts aus, für diejenigen, die mit bescheidenem (zu versteuernden) Einkommen auskommen müssen, ist sie eine spürbare Belastung.

Nicht überraschend zeigt der Blick auf die Gesamtbelastung der Bundesbürger mit Steuern und Abgaben, daß im Eingangsbereich des Einkommensteuertarifs Veranlagte eine deutlich höhere relative Gesamtlast tragen als die mit sehr viel höheren Einkommen. Dabei sind die steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten noch gar nicht berücksichtigt, die vor allem den Beziehern hoher Einkommen zugutekommen.

Warum ist das so und warum wird daran seit Jahrzehnten nichts geändert?

Außer Unwissen und notorischer Passivität der Betroffenen spielt dabei sicherlich die Tatsache eine Rolle, daß die vom Status quo Benachteiligten keine Lobby unter den Abgeordneten des Bundestags haben. Damit sind sie der Ausbeutung durch ihre mit zahlreichen agilen Lobbyisten vertretenen bessergestellten Landsleute schutzlos ausgeliefert. Wer keine Fürsprecher im Parlament hat und keinen Druck machen kann, existiert politisch nicht. So einfach und so ungerecht ist das in der Lobbydemokratie bzw. -demokratur.

Als Folge der irrsinnigen Geldpolitik der großen Notenbanken stehen wir in der sogenannten Ersten Welt vor einem finanzwirtschaftlichen Desaster mit unabsehbaren sozialen und politischen Folgen. Die Armen und der Mittelstand werden die Opfer sein. Von den Politikern ist nicht zu erwarten, daß sie gegensteuern. Da müßten die Wähler erste einmal aufwachen und ihre Interessen richtig erkennen und wahrnehmen.

Prof. Querulix beobachtet und kommentiert seit langem mit wachsender Sorge um Frieden, Freiheit und das allgemeine Wohl der Menschheit das fragwürdige Treiben der Menschentiere, insbesondere das ihrer Alphas. Seine Beobachtungen dokumentiert und kommentiert er in der eBook-Reihe „Tacheles“, in der bisher 7 Bände erschienen sind. Der jüngste trägt den Titel: „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“ (ISBN 978-3-943788-43-3). Wie seine 6 Vorgänger ist auch dieser Band in allen gut sortierten (Internet-)Buchhandlungen zum Preis von 9,95 Euro zu haben.

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