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Wildtiere gehören nicht vorgeführt!

25.04.201916:05 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Wildtiere gehören nicht vorgeführt!
Schluss mit Wildtieren im Zirkus
Schluss mit Wildtieren im Zirkus

(openPR) Die Kommunen hatten es nach langem Hin und Her endlich geregelt, dass in ihren Gemeinden Wildtiere nicht mehr auftreten dürfen. Nun wurde bekannt, dass sowohl Krefeld, als auch Düsseldorf von Zirkusbetrieben verklagt wurden.

Dr. Ulrich Wlecke, Spitzenkandidat zur Europawahl 2019 der GRAUEN PANTHER und Ratsherr im Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf in der Fraktion Tierschutz FREIE WÄHLER:

„Dass es für Wildtiere nicht gut ist, eingesperrt leben zu müssen und für Menschen Kunststücke vorführen „zu dürfen“, ist keine neue Erkenntnis. Das ist den Tieren weder zuzumuten, noch ist es ein würdiges Umgehen mit unseren Mitgeschöpfen.

Gerade wir Best Ager können aus eigenem Erleben und jahrzehntelangen Erfahrungen – zum Teil auch beruflich – nachvollziehen, was es bedeutet, wenn Wildtiere aus ihrem jeweiligen Lebensraum, ihrem Zuhause, ihrer Familie weggerissen werden. Wenn man Pech hat, kehrt man nie wieder zurück. Man wird entwurzelt. Man verliert den Kontakt zur Heimat, zu Freunden, zu lieb gewordenen Gewohnheiten.

Das möchte man als Mensch nicht! Warum sollten wir es also den Tieren weiter zumuten?

Ich werde sowohl im Stadtrat von Düsseldorf, als auch im europäischen Parlament alle Initiativen unterstützen, die das Ziel haben, Wildtiere wirksam und nachhaltig zu schützen. Außerdem werde ich meine außerparlamentarischen Kontakte nutzen, dass Thema Tierschutz und hier insbesondere den Schutz von Wildtieren weit oben auf der Agenda zu halten.

Wir als Menschen wollen weder eingesperrt, noch vorgeführt werden. Und was wir nicht wollen, dass man uns antut, dass sollten wir auch nicht anderen, hier Wildtieren, antun.

Wir sollten also diese uralten Rituale Tiere wie zum Beispiel im Zirkus vorzuführen, endlich zu den Geschichtsakten legen und diese unsäglichen Verhältnisse für die Tiere beenden. Für kuriose und sensationsgeladene Unterhaltung gibt es doch heutzutage wahrlich mehr als genug andere Möglichkeiten uns Menschen zu belustigen.

Einsicht scheint es leider bei den Betreibern bzw. Veranstaltern auf Grund kommerzieller Aspekte nicht zu geben. Da helfen eben nur Gesetze.“

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