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Gefährliche Wildtiere im Saarland bald verboten?

19.06.200811:10 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Gemeinsame Pressemitteilung
Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.,
Menschen für Tierrechte – Tierversuchsgegner Saar e.V.,
animal public e.V.

Am Freitag, den 20. Juni, befasst sich der Umweltausschuss des Saarländischen Landtags mit der Haltung gefährlicher exotischer Wildtiere. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte, sein Mitgliedsverein Menschen für Tierrechte Saar und die auf Wildtierschutz ausgerichtete Organisation animal public halten ein Verbot privater Haltung von gefährlichen Exoten für notwendig.

Während die Landtagsfraktion der FDP lediglich überprüfen lassen will, ob die bestehenden Regelungen zur Exotenhaltung ausreichen, sprechen sich B90/Die Grünen dafür aus, die unsachgemäße Haltung gefährlicher Wildtiere im Saarland zu unterbinden. Sowohl die Zahl der Haltungen von exotischen Tieren als auch die Bandbreite der Tierarten haben in den letzten Jahren zugenommen. Allein für den Import geschützter Reptilien hat das Bundesamt für Naturschutz von 2001 bis 2006 eine Zunahme um mehr als 100 Prozent ermittelt – von knapp 46.000 auf über 93.000 Tiere.

„Tierbörsen und Internet machen es heutzutage sehr einfach, Exoten zu beschaffen und verführen zu Spontankäufen“, so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes. „Immer mehr Menschen kaufen sich gefährliche exotische Wildtiere. Damit gefährden sie sich selbst und auch andere. Außerdem verursachen sie unendliches Tierleid, denn Wildtiere können sich an die Bedingungen in Gefangenschaft schlecht anpassen.“ Weder Artenschutzrecht noch Tierschutzrecht reichten aus, um der Problematik wirkungsvoll zu begegnen. So sei es überfällig, eindeutige gesetzliche Regeln zu schaffen.

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte, die Menschen für Tierrechte Saar und animal public fordern die saarländischen Politiker daher auf, jetzt Regelungen zu schaffen, die die Haltung gefährlicher Wildtiere in Privathand unterbinden. In Hessen ist dies bereits der Fall. Seit Oktober 2007 ist dort die nicht gewerbsmäßige Haltung gefährlicher Wildtiere verboten. Darüber hinaus fordern die Tierrechtler, die Rechtslage auch auf Bundesebene anzupassen.

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