(openPR) Wiesbaden, den 25. Mai 2010 – Pfingsthoch Siegbert hat sich nach Südeuropa verabschiedet. Tief Zaza macht den Weg frei für kühlere Luft aus Nordeuropa.
Nachdem der Pfingstmontag der bisher wärmste Tag des Jahres war (bis zu 30 Grad in der Rhein-Neckar-Region), beschränken sich die sommerlichen Temperaturen heute auf die Regionen südlich des Mains: bis zu 29 Grad werden dort erreicht.
Bereits am Montag Nachmittag und Abend gab es im Norden und Osten teils heftige Gewitter mit Starkregen und heftigen Windböen. Ein Tornado verursachte schwere Schäden.
Ab Mittwoch Nacht ist nun die Mitte Deutschlands dran.“ Aus Frankreich ziehen teils heftige Unwetter auf, während der Himmel über Norddeutschland auflockert und für Tiefstwerte bis minus 1 Grad sorgt“, so Dominik Jung, Diplom-Meteorologe und Klimaexperte bei wetter.net.
Die Unwetter werden zunächst das Saarland, südliche Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen treffen. Dabei gibt es Starkregen und schwere Sturmböen.
In den nächsten Tagen hält die gefährliche Grenzwetterlage an. Kalter Luft aus Norden, steht wärmere Luft aus Süden gegenüber. An der Grenze kommt es einerseits zu starken Regenfällen und Sturmböen, andererseits droht bei längerem Aufklaren in den Nächten für die Pflanzenwelt kritischer Frost.
„Die Temperaturen liegen am Tag zwischen 15 und 24 Grad, neue Spitzenwerte werden bis Ende Mai nicht mehr erreicht“, prognostiziert Jung.

















