(openPR) In einem offenen Brief der Koordinierungsgruppe Bundesweite Montagsdemonstrationsbewegung zum Sternmarsch gegen die Regierung am 16. September in Berlin und dem DGB-Aktionstag am 21. Oktober, wurde sich vorab angeregt über die Vorbereitungen der Demonstrationen im Schlagabtausch verständigt.
“Auf der Homepage des Aktionsbündnisses Sozialproteste, im Diskussionsforum des Erwerbslosenforums von Martin Berhsing und in einem Interview von Edgar Schu in der „Junge Welt“ vom 10.08.06 bezichtigt ihr die Montagsdemonstrationsbewegung der Spaltung. Der Sternmarsch gegen die Regierung am 16. September in Berlin sei angesichts der DGB-Aktionen im Oktober eine “bewusste und absichtsvolle Aktion zur Spaltung der sozialen Bewegung”.” ( Quelle: http://www.bundesweite-montagsdemo.com/1f023d967506c3706/1f023d96ac1341210/5349259821131e501.html)
Die Antwort nach der stattgefundenen Demonstration, lies nicht lange auf sich warten und so wurden prompt die Glückwünsche zu dieser gelungenen Demonstration virtuell übermittelt.
“Sternmarsch gegen Sozialabbau, eine mittlere Katastrophe?”
“Man muss es mal ganz realistisch sehen, wenn die Organisatoren vollmündig sich als der “soziale Protest” darstellen schaden sie unserer Sache gewaltig, denn 3000-4.000 Leute werden von Verantwortlichen registriert und es bleibt das Motto: Die sind in keiner Weise ernst zu nehmen. Vielleicht macht sich die bundesweite Montagsdemo mal Gedanken und löst sich aus der umfassenden Umarmung der MLPD. Die sind nun wirklich nicht die soziale Bewegung, sondern allenfalls eine Splittergruppe von 2.000 Parteimitgiedern; allerdings mit unglaublich viel Geld. Auch vor diesem Hintergrund ist es kaum verständlich, warum die MLPD nicht gesorgt hat, dass mehr Teilnehmer mit fahren können. Aber wenn die MLPD und ihr Sprachrohr Rote Fahne 10.000 beschlossen haben, dann sind es 10.000 Leute. So ist das nun mal, wenn eine ZK einer stalinistischen Partei entscheidet.” ( Quelle: http://www.elo-forum.org/forum/viewtopic.php?p=107303#107303)
Was sagen denn eigentlich die Betroffenen zu dem noch gemeinsam zu findenden Nenner?
Wenn die Gewerkschaften schon eine Demo organisieren und kostenlos Busse einsetzen, dann sollten sie Nägeln mit Köpfen machen. Das hier ist halbgar. Aber vielleicht will man ja auch nur so tun als ob!
Es wird keinen heißen Herbst und auch kein heißes Frühjahr geben. Hier in Deutschland wird es erst dann heiß, wenn der nächste Krieg ausbricht! Und selbst dann lassen die Menschen lieber ihr Leben statt zu rebellieren! Das ist eben Deutschland: unfähig und kaputt.
Ich kann es einfach nicht begreifen, dass es so wenig Menschen waren. Eine Schande! Aber hier wird deutlich, welche Mentalität Deutschland als “einiges Vaterland” hat ?
Die Machthaber haben genau das beabsichtigt und ihr Ziel erreicht: Jeder durchschlagende Protest sollte und soll unmöglich gemacht werden! Da muss ein Umdenken stattfinden. Die gängigen Methoden funktionieren nicht mehr, weil sie von hohen Funktionsträgern lahm gelegt sind.
Solange jede Organisation, jede Initiative jedoch ihr “eigenes Ding macht”, ja, sie sich sogar gegenseitig bekämpfen, klopfen sich die Piraten auf die Schenkel, haben ihren Spaß und rauben munter weiter.
Na wenn das nicht die Hoffnung auf den “heißen Herbst” bringt (21.10.2006), wo ja die Gewerkschaften noch eine Kohle nachlegen wollen, sollten sich die Hilfebedürftigen und Hartz IV Opfer keine Gedanken mehr über ihre Zukunft machen … denn so, wäre diese schon besiegelt.
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