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DSGVO - Datensammeln birgt immer die Gefahr des Mißbrauchs

27.04.201810:38 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
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Prof. Querulix, „Rien ne vas plus ...
Prof. Querulix, „Rien ne vas plus ...", eBook (ISBN 978-3-943788-43-3), 264 S., 9,95 Euro

(openPR) Es ist schon erstaunlich, wie Menschen glauben konnten, daß die großen Datenkraken der Welt moralische Skrupel haben würden, ihre Macht zu mißbrauchen. Aber Schafe sind eben Schafe und Wölfe sind Wölfe. Während gesundes Mißtrauen gegenüber den Wölfen angebracht gewesen wäre, sind die Schafe ihrer Bequemlichkeit und Leichtgläubigkeit zum Opfer gefallen. Neu ist diese Erfahrung leider nicht. Infolge des Standes der technologischen Entwicklung und der dadurch auch erheblich verbesserten Möglichkeiten der Täuschung, Desinformation und Manipulation von Menschen durch Menschen hat sie nur eine extreme Dimension angenommen.



Mit der ab 25. Mai geltenden Europäischen Datenschutz Grundverordnung gibt es Regeln für Firmen, Selbstständige und Vereine, wie sie mit Daten von Geschäftspartnern und aus anderen Kontakten umzugehen haben. Bei Zuwiderhandlung drohen empfindliche Strafen. Soweit so gut.

Die Frage ist allerdings, ob diese Maßnahmen der neuen Dimension von Herrschaft durch Wissen bzw. Vorgabe von Wissen gerecht werden. Daten zu sammeln und zu speichern wird zwar rechtlich anspruchsvoller. Aber welche Daten werden zu welchem Zweck von wem gesammelt? Wie wird dabei vorgegangen? Wie können Datensammeln und Manipulation zu eigennützigen wirtschaftlichen und politischen Zwecken verhindert werden? Auf diese Fragen hat die DSGVO keine Antwort, weil es keine Antwort darauf gibt. Manipulation im Interesse der Alphatiere einer Gesellschaft hat es immer gegeben und sie wird durch die neuen technischen Möglichkeiten erheblich gesteigert.

Umso wichtiger wäre es, das Datensammeln zu verhindern. Die Sorglosigkeit vieler Menschen ist schlicht und einfach Dummheit – die übrigens auch intelligente Menschen befällt. Die Politik nutzt diese Sorglosigkeit im Interesse ihrer Klientele. Anstatt das Datensammeln zu verhindern, erleichtert sie den Datenkraken sogar das Ausspionieren der Menschen. Was sagen Sie zum Beispiel dazu, daß Amazon&Co Einblick in Ihr Bankkonto haben? Da hilft Ihnen auch die DSGVO nichts. Auch Bestrebungen, das Bargeld abzuschaffen, öffneten ein weites Tor zur Bespitzelung der Bürgerinnen und Bürger. Schon da müßten die Stoppschilder stehen. Denn Daten, Wissen um die Vorlieben und Abneigungen der Menschen, über ihre Freunde und Feinde, über ihre Verhaltensgewohnheiten sind das Material, das ihre Manipulation erst ermöglicht.

Leider vertreten die Politiker im Turbokapitalismus mehrheitlich nicht die Interessen des Volkes, sondern die Macht- und wirtschaftlichen Interessen ihrer Klientele. Das allgemeine Wohl interessiert nur insoweit als die Ausbeutung nicht so weit gehen darf, daß die Gefahr einer Rebellion droht. Daß Wahlen unangenehme Ergebnisse bringen können, ist für die politökonomischen „Eliten“ schon schlimm genug. Sehr große Sorgen brauchen sich die Alphas allerdings nicht zu machen. Als Rudeltiere fügt sich die große Mehrheit ihrer Artgenossen in ihre dienende Rolle. Daß die neue GroKo weder die soziale Schieflage beseitigt noch steuerliche Gerechtigkeit schafft, und daß sie auch nichts gegen die prekären Beschäftigungen und die zunehmende Altersarmut unternimmt, zeigt wo es künftig langgeht.

Wenn die Alphatiere einer Gesellschaft das Geld und seine Vermehrung zum obersten Ziel allen Handelns machen, wird auch alles dafür getan, dieses Ziel zu erreichen. Die große Mehrheit der Menschen ist dabei nichts als ein Mittel dazu, welches von den Alphatieren und ihren nützlichen Idioten mit brutaler Konsequenz genutzt wird. Wahrscheinlich war diese Verhaltenstendenz in der gesamten Menschheitsgeschichte schon die Ursache für den Niedergang von Kulturen.

In der heutigen Situation wäre die einzige Chance, dem sich abzeichnenden kulturellen Niedergang und der Gefahr eines Krieges aller gegen alle zu entkommen, die Aufgabe der Herrschaft des Geldes und die Zügelung der Profitgier. Auch die menschlichen Alphatiere müßten erkennen, daß nicht das Geld, sondern das Wohlergehen der Menschen einziges legitimes oberstes Ziel allen Wirtschaftens und Politisierens ist. Damit ist aber leider nicht zu rechnen. Das menschliche Rudeltier kennt keine Moral, sondern nur das Funktionieren des Rudels zum Zwecke des Wohls und der Fortpflanzung der Alphatiere. „Der Mensch hat die Moral erfunden, der Schimpanse nicht, obwohl beide sich genetisch nur zu ca. 2,5 Prozent unterscheiden. Das erklärt wahrscheinlich, weshalb so wenig Menschen von ihrer Erfindung Gebrauch machen und entsprechend handeln, je reicher und mächtiger, desto weniger.“ (Prof. Querulix) Seine Gene regieren letztlich den Verstand des Menschentiers, und das wird auch so bleiben, solange die Menschheit sich noch auf der Erde halten kann.

So ernüchternd die Erkenntnis auch ist: Die Idee der Demokratie ist eine Farce. Ersonnen von Philosophen, machen die Menschentiere aus dieser Idee in der Praxis nichts weiter als eine andere Form der Organisation von Herrschaft. Je nachdem wie sie im gesellschaftlichen Alltag praktiziert wird, dürfen sich die Betas und Gammas einer Gesellschaft (Großrudel) einer mehr oder weniger humanen Herrschaft der Alphas erfreuen. In den Staaten der sogenannten Ersten Welt erfordert der Entwicklungsstand von Wissenschaft und Technik gebildetere Menschen, die auch besser ausgebildet sind als die Menschen in Agrargesellschaften oder in urzeitlichen Stammeskulturen. Abfallprodukt dieser besseren Bildung und Ausbildung ist eine verbesserte Erkenntnisfähigkeit. „Denken verfeinert die Wahrnehmung und diese fördert wiederum das Denken. Bildung ist der Katalysator der Entwicklung des Menschentiers zum wahren Menschen, den seine Erkenntnisse leiten und nicht seine Instinkte.“ (Prof. Querulix)

Herrschen und Ausbeuten ist deshalb heutzutage anspruchsvoller geworden. Nur hat die Menschheit leider nicht mehr die Zeit, zu warten, bis ihr Verstand eines Tages die menschentierischen Macht- und Beuteinstinkte tatsächlich beherrschen könnte. Die Menschheit wird, wenn sie so weiter macht, die Erde unbewohnbar und ein friedliches Zusammenleben einer (zu ihrem Unglück) auch noch schnell wachsenden Menschheit unmöglich machen, und es wird dabei bleiben, daß auch in Demokratien die Mehrheit der Menschen von Minderheiten zu deren Nutzen manipuliert und ausgebeutet wird.

Prof. Querulix beobachtet und kommentiert seit vielen Jahren das fragwürdige Treiben der Menschentiere. Viele seiner Beobachtungen hat er in der eBook-Reihe „Tacheles“ dokumentiert und kommentiert. Bisher sind 7 Bände erschienen. Der jüngste trägt den Titel: „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“ (ISBN 978-3-943788-43-3). Wie seine 6 Vorgänger ist er im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (www.read.ruedenauer.de) erschienen und dort sowie in allen gut sortierten Buchhandlungen zum Preis von 9,95 Euro zu haben.

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