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Hohes Interesse an digitalen Lösungsangeboten der GKV

25.04.201809:45 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Hohes Interesse an digitalen Lösungsangeboten der GKV

(openPR) - Trendstudie von HEUTE UND MORGEN untersucht Wünsche der GKV-Versicherten gegenüber digitalen Angeboten der Krankenkassen

- Hohe Akzeptanz der elektronischen Gesundheitsakte (eGA)

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen verläuft bisher schleppend. Dies gilt auch für die gesetzlichen Krankenkassen. Dabei haben digitale Angebote - die den GKV-Versicherten echte Mehrwerte bieten, Transparenz schaffen und Abläufe vereinfachen - grundsätzlich das Potenzial, die Kassenmitglieder zu begeistern und deren Weiterempfehlungsbereitschaft zu fördern.

Zugleich weiß die Mehrheit der GKV-Mitglieder bisher oft gar nicht, welche digitalen Lösungen ihre Kasse bereits anbietet. Die gesetzlichen Krankenversicherer sind daher gut beraten, ihre Mitglieder stärker über bestehende und geplante digitale Leistungsangebote zu informieren.

Dies zeigt die aktuelle Trendstudie «Digitalisierung in der GKV – Was sich Mitglieder an digitalen Lösungen von ihrer Kasse wünschen» des Marktforschungs- und Beratungsinstituts HEUTE UND MORGEN aus Köln. Repräsentativ befragt wurden 1.500 GKV-versicherte Bundesbürger im Alter zwischen 18 und 65 Jahren.

GKV-Versicherte wünschen mehr digitale Angebote

Hoch im Kurs bei den GKV-Versicherten stehen beispielsweise Therapie-App-Lösungen (wie
Migräne-, Tinnitus-, Pflege-Apps), die als besonders attraktiv und innovativ wahrgenommen werden.
Stark ausgeprägt ist zudem der Wunsch der Mitglieder, sämtliche Krankenkassen-Angelegenheiten über Online-Kundenportale regeln zu können. Auf wenig Gegenliebe stoßen hingegen primär werbliche digitale Aktivitäten der Krankenkassen, etwa in den Sozialen Medien.

„Die Kassenmitglieder zeigen sich mehrheitlich aufgeschlossen für nutzenstiftende digitale Lösungen und wünschen sich deutliche Entwicklungsfortschritte bei der Digitalisierung“, sagt Tanja Höllger, Geschäftsführerin bei HEUTE UND MORGEN.
„Leider gelingt es den gesetzlichen Krankenversicherern bislang zu selten, dieses Potenzial auf die Strecke zu bringen. Neben zahlreichen Regulierungen und ungenügenden Infrastrukturen ist hierfür auch eine unzureichende Kommunikation mit den Versicherten verantwortlich.“

Patientenrechte und elektronische Gesundheitsakte

Neben der Kenntnis und Nutzung einer Vielzahl digitaler Angebote und Services sowie den digitalen Wünschen der GKV-Versicherten, wurden im Rahmen der Trendstudie auch die Themen „Patientenrechte“ und „Elektronische Gesundheitsakte“ (eGA) untersucht.
Hier zeigt sich: Die grundlegenden Patientenrechte sind der großen Mehrheit der GKV-Versicherten bekannt.
Genutzt wurden bisher am häufigsten das Recht auf freie Arztwahl (67%) und auf freie Krankenkassenwahl (53%); am seltensten das Recht auf Einsicht in die Patientenakte (19%; aktuell nur offline möglich).
18 Prozent der Befragten ist das Recht auf Einsicht in die Patientenakte bisher gänzlich unbekannt.

Das Konzept der elektronischen Gesundheitsakte ist 58 Prozent der GKV-Versicherten bereits bekannt. Überdurchschnittlich gut dazu informiert sind freiwillig gesetzlich Versicherte, ältere Versicherte ab 50 Jahren, chronisch Kranke, und hinsichtlich der Kassenzugehörigkeit die IKK-Versicherten. 90 Prozent der GKV-Versicherten beurteilen die grundlegende Idee der eGA mindestens „gut“; 64 Prozent davon sogar als „sehr gut“ oder „hervorragend“.

Hohe Erwartungen an die elektronische Gesundheitsakte

Die große Mehrheit der GKV-Versicherten (88%) hofft, dass durch die eGA eine bessere medizinische Zusammenarbeit der behandelnden Ärzte und Therapeuten erfolgt. Zugleich erwarten die Versicherten, mit der eGA auch selbst ein umfassenderes Bild ihres eigenen Gesundheitszustandes zu gewinnen.

Eine selbstbestimmte Verwaltung und Weitergabe ihrer Gesundheitsdaten – so wie es gesetzlich vorgesehen ist – trifft den Wunsch der meisten GKV-Versicherten (75%). Zwei Dritteln (69%) ist zudem wichtig, selbst bestimmen zu können, welche Daten auf der eGA gespeichert werden.
40 Prozent wünschen sich, persönlich via Fitnessarmband etc. gemessene Fitnessdaten (Bewegung, Ernährung etc.) mit den Gesundheitsdaten verknüpfen zu können. Zugleich zeigen sich rund 70 Prozent der GKV-Versicherten bereit, ihrer eigenen Krankenkasse Gesundheits- und Fitnessdaten zum Zwecke der Früherkennung von Krankheiten und zur Diagnose schwerer Krankheiten zur Verfügung zu stellen. Zu einer persönlichen „Datenspende“ für
Forschungszwecke im Dienste der Allgemeinheit sind immerhin noch 41 Prozent bereit. Lediglich 14 Prozent der GKV-Versicherten lehnen eine Datenweitergabe an die Krankenkassen grundsätzlich ab.

„Die grundsätzliche Bereitschaft der GKV-Versicherten, Gesundheits- oder Fitnessdaten zu bestimmten Zwecken an die eigene Krankenkasse weiterzugeben, ist erstaunlich hoch“, sagt Tanja Höllger. "In der Praxis wir dies von überzeugenden Transparenz-, Datenschutz- und Verschlüsselungskonzepten abhängen. Datenlecks wie kürzlich bei Facebook, kämen im hochsensiblen Feld der Gesundheitsdaten einer Katastrophe gleich; und würde die bisher überwiegend positive Wahrnehmung der eGA sehr schnell ins Gegenteil verkehren.“

Weitere Studieninformationen und Studienbestellung

Die rund 150-seitige Trendstudie «Digitalisierung in der GKV – Was sich Mitglieder an digitalen
Lösungen von ihrer Kasse wünschen» mit zahlreichen Detailergebnissen zu einzelnen digitalen
Leistungsangeboten sowie umfangreichen Differenzierungen nach soziodemographischen
Merkmalen, Erkrankungsstatus und Kassenzugehörigkeit kann direkt über HEUTE UND MORGEN bezogen werden.

Weitere Informationen zu den Studieninhalten und zur Bestellung (PDF):
https://heuteundmorgen.de/wp-content/uploads/2018/04/Studienflyer_GKV_Digitalisierung.pdf

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