openPR Recherche & Suche
openPR-Premium
- Anzeigen -
KI-Pressetext erstellen Kostenlos, in 1 Minute Magazin PR

Kommunikationskonzept erstellen – Schritt für Schritt mit Vorlage und Kommunikationsplan

Viele Unternehmen kommunizieren viel, aber selten nach Plan. Hier ein Social-Media-Post, dort eine Pressemitteilung, zwischendurch ein Newsletter, und wenn etwas Wichtiges ansteht, wird hektisch improvisiert. Ein Kommunikationskonzept beendet dieses Stückwerk. Es hält schriftlich fest, was ein Unternehmen mit seiner Kommunikation erreichen will, wen es ansprechen möchte, mit welchen Botschaften, über welche Kanäle und mit welchem Budget. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie ein Kommunikationskonzept Schritt für Schritt erstellen, wie Sie messbare Kommunikationsziele formulieren und wie aus dem Konzept ein Kommunikationsplan für den Alltag wird. Vorlagen zum Übernehmen finden Sie direkt im Text.

Kommunikationskonzept erstellen
Kommunikationskonzept erstellen
Das Wichtigste in Kürze:

  • Ein Kommunikationskonzept ist das schriftliche Gesamtdokument für die Kommunikation eines Unternehmens oder Projekts: von der Ausgangslage über Ziele, Zielgruppen und Botschaften bis zu Maßnahmen, Budget und Erfolgskontrolle.
  • Die Kommunikationsstrategie legt die grundsätzliche Richtung fest, das Konzept macht sie umsetzbar, und der Kommunikationsplan regelt, wer was wann erledigt.
  • Kommunikationsziele sollten messbar sein – am besten nach der SMART-Formel.
  • Für kleine Unternehmen reicht oft ein Konzept von wenigen Seiten. Entscheidend ist, dass es gelebt und regelmäßig überprüft wird.

 

Ihr Konzept steht – jetzt fehlt die Reichweite?

openPR veröffentlicht und verbreitet Ihre Unternehmensnachrichten – schnell und unkompliziert

openPR-Services ansehen

 

Was ist ein Kommunikationskonzept?

Ein Kommunikationskonzept ist ein strukturiertes Dokument, das die gesamte Kommunikation eines Unternehmens, einer Marke oder eines einzelnen Projekts plant. Es beantwortet die Fragen, die jeder Kommunikationsmaßnahme vorausgehen sollten: Wo stehen wir? Was wollen wir erreichen? Wen müssen wir dafür überzeugen? Was wollen wir sagen, und wo erreichen wir die Menschen am besten? Was darf das kosten, und woran erkennen wir, ob es funktioniert hat?

Konzepte gibt es in unterschiedlichen Größen. Ein Unternehmenskonzept deckt die gesamte externe und interne Kommunikation für ein oder mehrere Jahre ab. Daneben gibt es Konzepte für einzelne Anlässe – etwa eine Produkteinführung, ein Firmenjubiläum, eine Standorterweiterung oder einen Veränderungsprozess im Unternehmen. Der Aufbau ist in allen Fällen ähnlich; nur Umfang und Planungshorizont unterscheiden sich.

Kommunikationsstrategie, Kommunikationskonzept und Kommunikationsplan im Vergleich

Die drei Begriffe werden oft synonym verwendet, meinen aber unterschiedliche Ebenen. Die Kommunikationsstrategie beschreibt den grundsätzlichen Weg: Wofür soll das Unternehmen stehen, wie will es sich positionieren, welche Tonalität passt zu ihm? Das Kommunikationskonzept übersetzt diese Richtung in ein konkretes Vorhaben mit Zielen, Zielgruppen, Botschaften, Maßnahmen und Budget. Der Kommunikationsplan schließlich ist das operative Werkzeug, das festlegt, welche Maßnahme wann über welchen Kanal und unter wessen Verantwortung umgesetzt wird.

  Kommunikationsstrategie Kommunikationskonzept Kommunikationsplan
Leitfrage Wofür stehen wir und wie wollen wir wahrgenommen werden? Wie erreichen wir unsere Ziele konkret? Wer macht was, wann und über welchen Kanal?
Ebene Grundsätzlich, langfristig Planend, für ein Jahr oder ein Projekt Operativ, Wochen bis Monate
Inhalt Positionierung, Kernbotschaften, Tonalität Analyse, Ziele, Zielgruppen, Botschaften, Maßnahmen, Budget, Erfolgskontrolle Maßnahmen, Termine, Kanäle, Zuständigkeiten, Kennzahlen
Typische Form Kurzes Grundsatzpapier Dokument mit Gliederung Tabelle oder Kalender

In der Praxis greifen die Ebenen ineinander. Wer bereits eine Strategie hat, baut das Konzept darauf auf. Fehlt sie, klären Sie die strategischen Grundfragen im Konzept gleich mit. Wie Sie eine Strategie systematisch entwickeln, lesen Sie im Ratgeber Kommunikationsstrategie entwickeln.

Warum sich ein schriftliches Konzept lohnt

Ein Konzept zwingt dazu, Entscheidungen zu treffen, bevor Geld und Zeit ausgegeben werden. Es verhindert, dass Maßnahmen nach Bauchgefühl oder aus Gewohnheit entstehen, und sorgt dafür, dass alle Beteiligten – Geschäftsführung, Marketing, Vertrieb, Personalabteilung, externe Agenturen – mit denselben Zielen und Botschaften arbeiten. Gerade in kleinen Unternehmen, in denen Kommunikation oft nebenbei läuft, ist das ein großer Gewinn: Wer weiß, was wann ansteht, kann vorausschauend arbeiten, statt immer nur zu reagieren.

Ein weiterer Vorteil zeigt sich bei der Erfolgskontrolle. Nur wer vorher festgelegt hat, was erreicht werden soll, kann hinterher beurteilen, ob es geklappt hat. Und schließlich hilft ein Konzept in schwierigen Situationen. Wenn Botschaften, Zuständigkeiten und Kanäle geklärt sind, ist das Unternehmen auch dann sprechfähig, wenn es schnell gehen muss – etwa in der Krisenkommunikation.

Kommunikationskonzept erstellen in 7 Schritten

Die folgende Gliederung hat sich in der Praxis bewährt. Sie können sie für ein umfangreiches Unternehmenskonzept ebenso nutzen wie für ein einzelnes Projekt; im zweiten Fall fallen die einzelnen Kapitel einfach kürzer aus.

Schaubild: In 7 Schritten zum Kommunikationskonzept
Schaubild: In 7 Schritten zum Kommunikationskonzept

1. Ausgangslage analysieren

Jedes Konzept beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme. Beschreiben Sie den Anlass und das Umfeld: Was hat sich verändert, welches Problem soll gelöst oder welche Chance genutzt werden? Prüfen Sie, wie Ihr Unternehmen heute wahrgenommen wird – in Medienberichten, Bewertungen, sozialen Netzwerken, bei Kunden und Mitarbeitern. Sehen Sie sich an, wie Wettbewerber kommunizieren und welche Themen in Ihrer Branche gerade diskutiert werden. Bewährt hat sich eine SWOT-Analyse, die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der bisherigen Kommunikation gegenüberstellt. Am Ende dieses Schritts steht eine kurze Kernaussage: Das ist unsere Ausgangslage, und das ist die Herausforderung.

2. Kommunikationsziele festlegen

Aus der Analyse leiten Sie ab, was die Kommunikation leisten soll. Wichtig ist, Kommunikationsziele von Unternehmenszielen zu unterscheiden. „Mehr Umsatz“ ist ein Unternehmensziel; die Kommunikation kann dazu beitragen, indem sie zum Beispiel die Bekanntheit in einer neuen Zielgruppe steigert, Vertrauen aufbaut oder Anfragen auslöst. Wie Sie gute Ziele formulieren, erklären wir weiter unten ausführlich.

3. Zielgruppen bestimmen

Nicht alle Menschen sind für Ihr Vorhaben gleich wichtig. Legen Sie fest, wen Sie erreichen müssen – Kunden und Interessenten, Mitarbeiter und Bewerber, Geschäftspartner, Medien, Behörden, Anwohner oder Investoren – und wer davon Priorität hat. Je genauer Sie die Zielgruppen beschreiben, desto treffsicherer werden Botschaften und Kanäle. Hilfreich sind Personas, also typische Vertreter einer Zielgruppe mit ihren Fragen, Erwartungen und Informationsgewohnheiten. Denken Sie dabei auch an Suchmaschinen und KI-Assistenten: Viele Menschen informieren sich heute zuerst dort, und was diese Systeme über Ihr Unternehmen wiedergeben, hängt von den Inhalten ab, die Sie veröffentlichen.

4. Botschaften entwickeln

Formulieren Sie eine zentrale Kernbotschaft, die in einem Satz sagt, was die Zielgruppen über Ihr Unternehmen oder Ihr Projekt wissen sollen. Ergänzen Sie zwei bis vier unterstützende Botschaften mit Belegen – Zahlen, Beispiele, Kundenstimmen. Für einzelne Zielgruppen können Sie die Botschaften anpassen, der Kern muss aber überall derselbe bleiben. Testen Sie Ihre Botschaften an Menschen außerhalb des Projekts: Verstehen sie, worum es geht, und finden sie es relevant?

 

Ihnen fehlen Themen für Ihre Botschaften?

Der KI-Themenfinder von openPR schlägt passende Ideen für Pressemitteilungen vor

Themen finden

 

5. Kanäle und Maßnahmen auswählen

Erst jetzt geht es um die Frage, über welche Wege Sie Ihre Zielgruppen erreichen. Unterscheiden Sie dabei eigene Kanäle wie Website, Blog, Newsletter und Social-Media-Profile, verdiente Reichweite durch Medienberichte, Erwähnungen und Empfehlungen sowie bezahlte Reichweite durch Werbung und Advertorials. Eine Pressemitteilung kann beides verbinden: Sie erreicht Redaktionen, wird auf Presseportalen veröffentlicht und ist dort dauerhaft für Interessenten, Suchmaschinen und KI-Systeme auffindbar. Wählen Sie lieber wenige Kanäle, die Sie gut bespielen können, als viele, die nach kurzer Zeit verwaisen. Die interne Kommunikation gehört ebenfalls in diesen Schritt – Mitarbeiter sollten wichtige Neuigkeiten nie aus der Zeitung erfahren.

6. Budget und Ressourcen planen

Ein Konzept ist nur so gut wie seine Umsetzbarkeit. Planen Sie die Kosten für externe Leistungen wie Agentur, Fotos, Videos, Verbreitung und Werbung, aber auch den internen Zeitaufwand. Gerade in kleinen Unternehmen ist die Arbeitszeit oft der eigentliche Engpass. Legen Sie fest, wer im Unternehmen für welche Aufgaben zuständig ist und wer Texte freigibt. Klare Freigabewege sparen später viel Zeit.

7. Erfolgskontrolle festlegen

Bestimmen Sie für jedes Ziel, woran Sie den Erfolg messen und wann Sie Bilanz ziehen. Geeignete Kennzahlen sind etwa Medienberichte und Erwähnungen, Besucher auf der Website, Reichweite und Interaktionen in sozialen Netzwerken, Newsletter-Anmeldungen, Anfragen, Bewerbungen oder die Bekanntheit in einer Befragung. Planen Sie feste Zeitpunkte für die Auswertung ein, zum Beispiel einmal im Quartal, und passen Sie das Konzept an, wenn Maßnahmen nicht wirken.

Kommunikationsziele richtig formulieren

Viele Konzepte scheitern an zu vagen Zielen. „Wir wollen bekannter werden“ klingt gut, lässt sich aber weder planen noch überprüfen. Bewährt hat sich die SMART-Formel: Gute Ziele sind spezifisch, messbar, attraktiv beziehungsweise erreichbar, realistisch und terminiert. Aus „bekannter werden“ wird dann zum Beispiel: „Bis Ende des Jahres erscheinen mindestens zehn Berichte über unser neues Produkt in Fach- und Regionalmedien.“

Kommunikationsziele lassen sich drei Ebenen zuordnen. Kognitive Ziele betreffen das Wissen – etwa Bekanntheit steigern oder über ein Angebot informieren. Affektive Ziele betreffen Einstellungen und Gefühle, zum Beispiel Vertrauen aufbauen, ein Image verändern oder als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden. Konative Ziele betreffen das Verhalten, also etwa Anfragen, Anmeldungen, Bewerbungen oder Käufe. In der Regel bauen die Ebenen aufeinander auf: Wer ein Unternehmen nicht kennt, wird ihm kaum vertrauen, und ohne Vertrauen kauft niemand. Ein gutes Konzept enthält deshalb meist Ziele auf mehreren Ebenen, aber nicht mehr als drei bis fünf insgesamt.

openPR-Tipp: Notieren Sie zu jedem Ziel gleich die Kennzahl und den Ausgangswert. Wer heute nicht weiß, wie viele Anfragen pro Monat über die Website kommen, kann am Jahresende auch nicht belegen, dass es mehr geworden sind.

Vorlage: Gliederung für Ihr Kommunikationskonzept

Die folgende Vorlage können Sie direkt als Gliederung übernehmen. Die Leitfragen helfen Ihnen, jedes Kapitel zu füllen. Für ein Projektkonzept genügen oft wenige Sätze pro Punkt.

Kapitel Leitfragen
1. Anlass und Ausgangslage Warum brauchen wir das Konzept? Wie werden wir heute wahrgenommen? Was machen Wettbewerber? Welche Stärken und Schwächen hat unsere bisherige Kommunikation?
2. Kommunikationsziele Was soll die Kommunikation bis wann bewirken? Woran messen wir es? Wie sieht der Ausgangswert aus?
3. Zielgruppen Wen müssen wir erreichen, und in welcher Reihenfolge? Was wissen, denken und erwarten diese Menschen? Wo informieren sie sich?
4. Positionierung und Botschaften Was ist unsere Kernbotschaft in einem Satz? Welche Belege stützen sie? Welche Tonalität passt zu uns?
5. Kanäle und Maßnahmen Über welche eigenen, verdienten und bezahlten Kanäle erreichen wir die Zielgruppen? Welche Maßnahmen setzen wir um? Wie werden Mitarbeiter einbezogen?
6. Zeitplan Welche Termine und Anlässe stehen fest? In welcher Reihenfolge setzen wir die Maßnahmen um? (Details im Kommunikationsplan)
7. Budget und Ressourcen Was kosten externe Leistungen? Wie viel interne Arbeitszeit ist nötig? Wer ist zuständig, wer gibt frei?
8. Erfolgskontrolle Welche Kennzahlen erheben wir, mit welchen Werkzeugen und wann? Wer wertet aus und entscheidet über Anpassungen?
9. Risiken und Krisenvorsorge Was könnte schiefgehen? Welche kritischen Fragen sind zu erwarten? Wer spricht im Ernstfall?

Vom Konzept zum Kommunikationsplan

Damit das Konzept nicht in der Schublade verschwindet, übertragen Sie die Maßnahmen in einen Kommunikationsplan. Er listet jede Maßnahme mit Termin, Zielgruppe, Kanal, Botschaft, Verantwortlichem und Kennzahl auf und dient im Alltag als Arbeitsgrundlage. Bewährt hat sich eine einfache Tabelle oder ein gemeinsamer Kalender, auf den alle Beteiligten Zugriff haben. Planen Sie feste Anlässe wie Messen, Jubiläen oder Produktstarts zuerst ein und verteilen Sie die übrigen Maßnahmen so, dass die Kommunikation über das Jahr gleichmäßig bleibt. Ein Puffer für spontane Themen gehört ebenfalls dazu.

So kann ein Kommunikationsplan aussehen – hier am Beispiel eines mittelständischen Herstellers, der ein neues Produkt einführt:

Zeitraum Maßnahme Zielgruppe Kanal Verantwortlich Kennzahl
4 Wochen vor Start Information der Mitarbeiter und des Vertriebs, Schulung zu den Kernbotschaften Mitarbeiter, Vertriebspartner Teammeeting, Intranet Geschäftsführung, Marketing Teilnahme, Rückfragen
Starttag Pressemitteilung zur Produkteinführung mit Bildern und Zitat Fach- und Regionalmedien, Interessenten Presseportal, Presseverteiler, Website Marketing Veröffentlichungen, Aufrufe
Starttag bis 4 Wochen danach Beitragsreihe mit Anwendungsbeispielen und kurzem Video Kunden, Interessenten LinkedIn, Instagram, Newsletter Marketing Reichweite, Interaktionen, Klicks
6 Wochen nach Start Fachbeitrag mit Kundenbeispiel Entscheider in der Zielbranche Fachzeitschrift, Unternehmensblog Produktmanagement, Marketing Veröffentlichung, Anfragen
Quartalsende Auswertung und Anpassung der Maßnahmen intern Bericht an die Geschäftsführung Marketing Zielerreichung je Kommunikationsziel

 

Erste Pressemitteilung kostenlos veröffentlichen

Mit openPR Free erreicht Ihre Meldung Leser, Google und KI-Suchen

Gratis starten

 

Typische Fehler – und wie Sie sie vermeiden

Der häufigste Fehler ist, mit den Maßnahmen zu beginnen. Wer zuerst entscheidet, „mehr auf Instagram“ zu machen, und danach überlegt, wozu eigentlich, landet bei Aktivität ohne Wirkung. Halten Sie sich deshalb an die Reihenfolge: erst Analyse und Ziele, dann Zielgruppen und Botschaften, zuletzt Kanäle und Maßnahmen.

Ebenso verbreitet sind Konzepte, die zu groß geraten. Ein Papier mit fünfzig Seiten und zwanzig Zielen liest niemand, und es lässt sich auch nicht umsetzen. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und planen Sie nur so viele Maßnahmen, wie Sie mit Ihren Ressourcen zuverlässig stemmen können. Ein weiterer Fehler ist, die eigenen Mitarbeiter zu vergessen. Sie sind die glaubwürdigsten Botschafter eines Unternehmens – vorausgesetzt, sie kennen die Botschaften. Mehr dazu lesen Sie im Ratgeber zur internen Kommunikation. Und schließlich: Ein Konzept ist kein einmaliges Dokument. Märkte, Zielgruppen und Kanäle verändern sich; überprüfen Sie Ihr Konzept deshalb mindestens einmal im Jahr.

openPR-Lesetipp: Wenn Sie vor allem Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit planen möchten, finden Sie im Ratgeber PR-Konzepte erfolgreich erstellen eine Anleitung inklusive Agentur-Briefing.

Häufige Fragen

Was gehört in ein Kommunikationskonzept?

Ein vollständiges Konzept enthält eine Analyse der Ausgangslage, Kommunikationsziele, Zielgruppen, Kernbotschaften, Kanäle und Maßnahmen, einen Zeitplan, das Budget und die geplante Erfolgskontrolle. Bei sensiblen Vorhaben kommt ein Abschnitt zu Risiken und Krisenvorsorge hinzu.

Wie erstellt man einen Kommunikationsplan?

Übertragen Sie die Maßnahmen aus dem Konzept in eine Tabelle oder einen Kalender. Für jede Maßnahme notieren Sie Zeitraum, Zielgruppe, Kanal, Botschaft, Verantwortlichen und die Kennzahl, mit der Sie den Erfolg messen. Feste Termine plant man zuerst ein, anschließend verteilt man die übrigen Maßnahmen gleichmäßig.

Was ist der Unterschied zwischen Kommunikationskonzept und Kommunikationsstrategie?

Die Strategie legt die grundsätzliche Richtung fest, also Positionierung, Kernbotschaften und Tonalität. Das Konzept macht daraus ein umsetzbares Vorhaben mit konkreten Zielen, Maßnahmen, Budget und Erfolgskontrolle.

Wie lang sollte ein Kommunikationskonzept sein?

So lang wie nötig, so kurz wie möglich. Für ein kleines Unternehmen oder ein einzelnes Projekt reichen oft drei bis fünf Seiten. Wichtiger als der Umfang ist, dass alle Beteiligten das Konzept kennen und danach arbeiten.

Fazit

Ein Kommunikationskonzept macht aus einzelnen Aktionen eine zusammenhängende Kommunikation mit klarem Ziel. Wer die Ausgangslage kennt, messbare Ziele setzt, seine Zielgruppen versteht und Botschaften, Kanäle und Budget darauf abstimmt, kommuniziert wirkungsvoller und meist auch günstiger. Mit der Gliederung und dem Kommunikationsplan aus diesem Ratgeber haben Sie das Gerüst dafür bereits in der Hand – der wichtigste Schritt ist, damit anzufangen.

 

Jetzt Pressemitteilungen per Knopfdruck generieren und veröffentlichen?

Nutzen Sie einfach den kostenlosen PM-Generator von openPR!

Zum PM-Generator
(1)
E-Book

Kostenloses E-Book!
„Wie verfasse ich eine
brillante Pressemitteilung?“

Jetzt downloaden