… Branchen hat Rhion mit „Vario“ ein modular und flexibel aufgebautes Versicherungskonzept geschaffen. Wo hingegen ein bis ins kleinste Detail auf die besonderen Anforderungen des Unternehmens abgestimmtes Versicherungspaket gewünscht ist, bietet Rhion mit „Spezial“ den richtigen Ansatz.
Ein Höchstmaß an Flexibilität garantiert Rhion durch das Bausteinsystem: Der Versicherungsnehmer entscheidet bei Vertragsvereinbarung, welche Komponenten für ihn und seine Firma relevant sind. Individuelle Risiken lassen sich somit im Wortsinn passgenau absichern.
… sind, auch mit einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung auskommen könnten. Diese sei deutlich günstiger als die Berufsunfähigkeitsversicherung und würde in gleichem Umfang leisten. Grund hierfür sei, dass der Vorteil der Berufsunfähigkeitsversicherung, sich nur auf den Beruf des Versicherungsnehmers zu beziehen entfalle, da ein körperliches Gebrechen, das zu Berufsunfähigkeit in einem kaufmännischen Beruf führt, auch für alle vergleichbaren Berufe am Arbeitsmarkt gelte. Und das deckt sich dann auch mit der Definition der Erwerbsunfähigkeitsversicherung. …
… Ruhestandsplanung wichtig sind. Nämlich die Unternehmenszahlen des Versicherers. Steht eine Gesellschaft solide da, verfügt über eine hohe Eigenkapitalquote und hat höhere Einnahmen als Ausgaben, dann wird das Unternehmen Überschüsse erzielen. Und an diesen Überschüssen wird der Versicherungsnehmer, also der Endkunde beteiligt. Bei Aktiengesellschaften müssen darüber hinaus noch die Aktionäre bedient werden, aber das Prinzip ist das Gleiche. Wenn das Unternehmen aber zu hohe Gewinne erwirtschaftet, dann ist das allerdings auch wieder verdächtig, …
… der Bundesgerichtshof (BGH) fest, dass Versicherer auch dann die Möglichkeit zum Rücktritt vom Versicherungsvertrag haben, wenn sie keine ausreichende Belehrung über die Folgen von Falschangaben vorgenommen haben. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der Versicherungsnehmer oder der handelnde Makler im Rahmen des Versicherungsantrags vorsätzlich und arglistig falsche Daten angegeben haben.
Ein Versicherungsnehmer klagte gegen einen Versicherer auf Feststellung der Wirksamkeit eines Kranken- und Pflegeversicherungsvertrages. Diesen hatte er zuvor …
… (BGH) hat mit seinem Urteil vom 12. März 2014 (Az.: IV ZR 295/13) die Rechte von Versicherungskunden gestärkt und eine verbraucherfreundliche Entscheidung getroffen. Versicherungsunternehmen treffen im Rahmen von Renten- oder Lebensversicherungen mit den Versicherungsnehmern neben dem eigentlichen Versicherungsvertrag häufig noch eine zusätzliche Vereinbarung bezüglich des Kostenausgleichs. Durch diese verpflichten sich die Versicherungsnehmer die Kosten für Abschluss und Einrichtung der Versicherung zu zahlen. Jedoch sind diese Vereinbarungen im …
… hatte ein Liechtensteiner Versicherer sog. Nettopolicen angeboten. „Diese unterscheiden sich zu den meisten anderen Versicherungsverträgen darin, dass die reinen Versicherungskosten und die Kosten für die Verwaltung getrennt abgerechnet werden“, erklärt Cäsar-Preller. Der Versicherungsnehmer hatte seine Versicherung gekündigt und auch die Zahlung für die Verwaltungskosten eingestellt. Vertraglich war allerdings vereinbart, dass diese Kostenausgleichsvereinbarungen über 48 Raten monatlich gezahlt werden und nicht kündbar sind. „Dieser Unkündbarkeit …
… sinkenden Minimalverzinsungen könnten durchaus auch noch weiter fallen – der Vorstand des DAV empfiehlt für Anfang 2015 sogar eine weitere Absenkung auf 1,25%. Damit wäre nahezu jedes Tagesgeld besser verzinst.
Hinzu kommen mehr oder weniger hohe Provisionen, die der Versicherungsnehmer bei Abschluss an die Versicherungen abgeben muss. Auch hier ist es ratsam, zweimal hinzusehen.
Bauzinsen sind günstig
„Gerade weil die Bauzinsen derzeit sehr günstig sind, raten wir von Kombiprodukten ab, denn Baugeld ist derzeit schon ab 2,35% effektiv zu haben.“ …
Für viele ist es eine kleine Schummelei - im Ernstfall können falsche Angaben von Versicherungsnehmern aber auch zur Vertragsauflösung und zur Leistungsverweigerung durch den Versicherer führen. Der BGH hat in diesem Zusammenhang ein sehr wichtiges Urteil gesprochen und damit die Vorinstanzen bestätigt - demnach muss ein Versicherungsunternehmen einen Versicherungsnehmer nicht über die Folgen einer arglistig erfolgten Falschaussage belehren und kann eine sich daraus ergebende Vertragsauflösung einleiten.
Der Kläger stellte im Jahr 2010 bei dem …
EuGH: Rücktrittsrecht bei Lebensversicherung - droht Kündigungswelle?
Der Versicherungsbranche droht neuer Ärger. Wie die Regensburger Fachanwaltskanzlei BLTS mitteilt, können nach einem aktuellem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (Urteil vom 19.12.2013, Az. C-209-12) Versicherungsnehmer ihre Lebensversicherung auch nach Jahren noch widerrufen, wenn sie bei Vertragsschluss nicht über ihr Rück Der EuGH hatte sich in dem Verfahren mit der Frage zu befassen, ob ein Versicherungskunde auch nach Ablauf der gesetzlichen Frist vom Vertrag zurücktreten …
… gesetzlicher Rauchmelderpflicht keine ausreichenden und passenden Rauchmelder installiert worden sein, könnten die Versicherer im Brandfall ihre Leistungen drastisch kürzen oder komplett verweigern“, warnt Jürgen Buck. Gemäß den Versicherungsbedingungen ist der Versicherungsnehmer verpflichtet, alle gesetzlichen, behördlichen oder vereinbarten Sicherheitsvorschriften zu beachten, erläutert Jürgen Buck. Einzelne Versicherer geben Rechtssicherheit und erklären im Voraus, dass es im Brandfall nicht zu einer Beeinträchtigung des Versicherungsschutzes …
… Risikolebensversicherung deckt nur das Todesfallrisiko ab und wird auch nur im Falle des Todes an die Begünstigen ausbezahlt. Die Kosten für eine Risikolebensversicherung über 100.000 Euro liegen bei rd. 300 Euro im Jahr (Versicherungsnehmer männlich, 40 Jahre, gesund, Nichtraucher, kein Risikosport).
Restschuldversicherung
Eine weitere Variante der Darlehensabsicherung ist eine sogenannte Restschuldversicherung. Hierbei wird lediglich der noch offene Darlehensbetrag abgesichert, der sich über die Laufzeit kontinuierlich verringert.
Prinzipiell stehen zwei …
… angelegten Geldes angekommen sei und sie dies auch der Beraterin mitgeteilt habe.
Das Geschäftsmodell des von Ideenkapital aufgelegten Fonds Prorendita Eins besteht in der Investition in Lebensversicherungen. Dafür kauft die Fondsgesellschaft auf dem britischen Markt Lebensversicherungen von Versicherungsnehmern. Jedoch geriet die Prorendita Eins GmbH & Co. KG in Schwierigkeiten, weshalb sich die Rendite nicht so entwickelte wie erwartet. Auch Verluste des eingesetzten Kapitals hatten die Anleger zu befürchten.
Das LG Köln sprach der Klägerin …
… Provisionen. Folglich fließt ein größerer Teil des Beitrags, als bei den Provisionstarifen, direkt in den Sparvertrag. Zudem bildet sich von Anfang an ein Rückkaufswert. Damit existiert auch bei frühzeitiger Kündigung bereits ein höheres Vertragsguthaben, das an den Versicherungsnehmer zurückfließt.
Transparente Vergütung ohne versteckte Kosten
Allerdings erhält auch der Berater für die Vermittlung einer Nettopolice eine Vergütung. Diese erfolgt, wie bei anderen beratenden Berufen, zum Beispiel bei Anwälten oder Steuerberatern, honorarbasiert. Der …
… Steuerung von Kraftfahrzeugen in Partnerwerkstätten mit denen Rahmenvereinbarungen bestehen, um den Schadenaufwand bei Unfallreparaturen zu reduzieren. Dabei steht aus Sicht der Versicherer vor allem auch eine Erhöhung der Kundenzufriedenheit und verbesserte Kundenbindung im Fokus. Versicherungsnehmer und Anspruchsteller, die den Reparaturservice in Anspruch nehmen, zeichnen sich laut Befragungen regelmäßig durch eine sehr hohe Kundenzufriedenheit aus. 46% der befragten Entscheider geben an, dass das Thema Werkstattmanagement im Jahr 2014 weiter an …
… Stuttgart grprainer.com führen aus: Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe hervor (Az.: 12 U 85/13). Der Begründung des Gerichts folgend, seien Kostenausgleichsvereinbarungen dann nichtig, wenn diese direkt zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer abgeschlossen wurden und damit die Vereinbarung und der Versicherungsvertrag eine wirtschaftliche Einheit bilden. Zudem führte das Gericht aus, dass die Fortzahlungsklauseln als Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) anzusehen und möglicherweise aufgrund von Intransparenz unwirksam …
… wenn der Berater während des Beratungsgesprächs den Kunden über die Fehler im Prospekt aufgeklärt hat. Jedoch liege die Beweislast hierfür nicht beim Anleger, sondern eben beim Berater.
Der Entscheidung des OLG Stuttgart liegt die Klage eines Versicherungsnehmers zugrunde, der nach einer Beratung in die Kapitallebensversicherung Typ "Wealthmaster" in Verbindung mit dem Anlagemodell "EuroPlan" des britischen Lebensversicherers Clerical Medical Insurance investierte.
Er berief sich auf eine fehlerhafte Beratung durch den Anlageberater. Zwar habe er …
… Michalis hat für den Kollegen den Prozess gewonnen. Im Urteil steht, dass der Versicherungsmakler seine Kunden auch regelmäßig mit einer Kundenzeitung informiert und auf diesem Wege auffordert, wesentliche Änderungen dem Makler mitzuteilen. So ist auch der Versicherungsnehmer in der Pflicht, aktiv zu werden.
Dieses Urteil freut mich für den Kollegen sehr, aber auch, weil es sich um eine V-aktuell Kundenzeitung handelte. Das Urteil beweist, dass V-aktuell Kundenzeitungen wirklich haftungsentlastend wirken können.
Aufgrund einer Vorabinformation …
… nicht richtig über die Widerrufsmöglichkeit belehrt wurde.
Die Lebensversicherungsrichtlinie der EU schreibe nach Ansicht des EuGH allerdings vor, dass Kunden über ihre Widerrufsrechte umfassend aufgeklärt werden müssen. Die Widerrufsfrist beginne erst mit der ordnungsgemäßen Belehrung des Versicherungsnehmers. Aus diesem Grund stehe die deutsche Regelung, die eine Widerrufsfrist, unabhängig von der richtigen Aufklärung, auf ein Jahr nach der Zahlung der ersten Prämie beschränke, der EU-Richtlinie entgegen.
Betroffen von dem Urteil des EuGH sind …
… Versicherung fällig werden. Das sind meist mehrere Tausend Euro, die dem Kunden bei Renteneintritt fehlen. Zusätzlich gehen dem Kunden Zinsen und Zinseszinsen auf diesen Provisionsbetrag - bezogen auf gesamte Laufzeit hin – verloren“, betont Hilmert. Das sei vielen Versicherungsnehmern bei Vertragsabschluss nicht bewusst. Auch die Honorarberatung könne mit dem von der Mountain-View Versicherungsmakler GmbH & Co. KG vorgelegtem Angebot nicht schritthalten. Hier zahle der Interessent oft Beratungsstundensätze von 150 Euro und müsse so für den …
… Fokus der öffentlichen Berichterstattung“, so Helmut Ziegerer, Präsident der VVAL und Leiter der Risiko- und Leistungsprüfung beim Lebensrückversicherer RGA. „Antrags- und Leistungsprüfer treten in der Lebensversicherungsbranche am häufigsten in Kontakt mit dem Versicherungsnehmer (Kunden). Somit hat der Kundenservice hier einen besonders hohen Stellenwert.“
Als Referenten hat die VVAL namhafte Vertreter von Verbraucherschutz-vereinigungen gewinnen können. Außerdem geben Experten aus Versicherungs- und Marktwirtschaft anhand von Fallbeispielen Tipps …
… und korrigiert haben, werden sich die Ergebnisse der folgenden Untersuchungen verbessern."
CZ wird das Gesundheitskostenmanagement-Programm innerhalb von drei Jahren implementieren. Wenn das SAS Fraud Framework for Health Care eingeführt ist, wird CZ die Versicherungsnehmer kontaktieren, um sicherzustellen, dass die vom Leistungserbringer geltend gemachten Kosten mit den tatsächlich erbrachten Leistungen übereinstimmen. Zudem kann CZ die SAS Lösung einsetzen, um weitere Informationen über Leistungserbringer zu erlangen, wenn Versicherungsnehmer …
… liegt zu entscheiden, ob externer Rechtsbeistand vonnöten ist oder nicht.
Die freie Anwaltswahl ist in Deutschland im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) geregelt und verbietet es den Rechtsschutzversicherungen, die Wahl des Anwalts im Verwaltungs- und Gerichtsverfahren einzuschränken. Der Versicherungsnehmer ist danach dazu berechtigt, einen Rechtsanwalt zu wählen, dessen Vergütung im Rahmen der von der Versicherung zu tragenden Kosten liegt. Dieser Kostenrahmen ergibt sich regelmäßig aus dem geschlossenen Versicherungsvertrag. In diesem darf die …
… Prozessverschlankung für Kunden und Unternehmen stellen sicher die Rechnungseinreichungs-Apps in der privaten Krankenversicherung dar.
Der Trend von Beratungs- und Informations-Apps zu einzelnen Themenfeldern (Alters- und Pflegevorsorge mit Lückenberechnung als Beispiel), sich teilweise an beide Zielgruppen, Versicherungsnehmer und Vermittler, wenden, wird mit 41% Wichtigkeit auch zukünftig positiver gesehen, liegt aber damit immer noch deut-lich unter der mittleren Bewertung aller Trends von 54%, hat also keine hohe Pri-orität.
Dennoch gibt es …
… eine Provisionszahlung zu entrichten ist.
Die wesentlich günstigeren provisionsfreien Nettotarife können über Honorarberater wie bei zeroprov (www.zeroprov.de) abgeschlossen werden. Ein Honorarberater erhält keine Provision für den Abschluss eines Vertrages, sondern wird direkt vom Versicherungsnehmer durch ein faires Beratungshonorar bezahlt. Bei zeroprov kostet beispielsweise die Einrichtung und Verwaltung für eine Rentenversicherung einmalig 300 Euro. Versteckte Kosten gibt es nicht - alle gezahlten Beträge kommen dem Versicherten direkt zugute. …
… oder durch fehlende Ortsnähe keine Pflegeleistungen erbringen.
Die Anforderungen an die Versicherungswirtschaft, ein zielgerichtetes Angebot in der Pflegeversicherung zu erbringen, wird immer wichtiger.
Als Versicherungsmakler stehen wir im Lager der Versicherungsnehmer, so der Versorgungsexperte Helmut Jäger. Der Versicherungsnehmer muss entscheiden, ob er Hilfe im Tarifdschungel braucht.
Die nachfolgenden Zahlen vom statistischen Bundesamt bestätigen die vorherigen Ausführungen.
Die Zahlen der Erstbegutachtung vom statistischen
Bundesamt …
… Verbesserungspotenzial“, erklärt Christine Spietz, Head of Business-Research bei PASS.
Ein auffälliges Ergebnis der PASS Online-Befragung ist der hohe Stellenwert, den der persönliche Beraterkontakt nach wie vor genießt. Dabei zeigt sich ein zunächst unerwarteter Effekt: je jünger der Versicherungsnehmer, desto höher der persönliche Beratungsbedarf. Erklären lässt sich dies durch weniger Erfahrung mit der Thematik. „Allerdings zeigt es ebenfalls, dass die Webseiten häufig noch zu schlecht informieren, um eine qualifizierte Beratung zu bieten“, interpretiert Spietz …
… ein unbefristeter Rentenbescheid der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) vorgelegt werden kann, der die volle Erwerbsminderung allein aus medizinischen Gründen belegt (in den letzten 15 Jahren der Versicherungsdauer). Im Fall der Pflegebedürftigkeit erhält der Versicherungsnehmer zudem eine lebenslange Pflegerente, die zusätzlich zu den BUV-Leistungen ausgezahlt wird und der Höhe der BU-Rente entspricht. Optional besteht bei der Premium-BU außerdem die Möglichkeit, zum Vertragsablauf eine Anschluss-Pflegerentenversicherung abzuschließen – ohne …
… eine sogenannte ,,Nettopolice'' angeboten wird. Das bedeutet, dass Gebühren, Provisionen etc., die der Vermittler in Rechnung stellen kann, nicht in den Prämienzahlungen enthalten sind, sondern in einer selbstständigen Vermittlungsgebührenvereinbarung zwischen dem Vermittler und dem Versicherungsnehmer.
Ziel dieser getrennten Vereinbarungen zu Gebühren- und Prämienzahlungen soll es sein, dass der Versicherungsnehmer bereits zu Beginn der Laufzeit einen Rückkaufswert bilden und im Falle der Kündigung erhalten kann. Die Kosten für die Vermittlung …
… der Europäische Gerichtshof (EuGH) ein seit langem erwartetes Urteil zu sog. Policenmodellen bei Lebensversicherungsverträgen gefällt, das für Inhaber von Lebensversicherungen bares Geld bedeuten kann.
Bei den Policenmodellen handelt es sich um Lebensversicherungsverträge, welche der Versicherungsnehmer abschließt und in der Folge die Möglichkeit hat dem Vertragsschluss noch zu widersprechen und sich so von dem
Lebensversicherungsvertrag wieder zu lösen. Solche Verträge wurden insbesondere in den Jahren 1994 bis 2007 geschlossen.
Der Bundesgerichtshof …
Der Europäische Gerichtshof hat die vorzeitige Kündigung von Lebensversicherungen erleichtert und die Rechte der Versicherungsnehmer gestärkt. Das Urteil vom 19. Dezember 2013 bezieht sich auf Lebensversicherungspolicen, die zwischen 1994 und Ende 2007 abgeschlossen wurden.
„Zwischen 1994 und 2007 gab es dieses sehr umstrittene Vertragsmodell, dass zwischen Versicherern und Kunden Lebensversicherungsverträge abgeschlossen werden konnten, ohne dass der Versicherungsnehmer den gesamten Vertragstext kannte. 2008 änderte sich dann die Gesetzeslage. …
… eigentlichen Versicherungsbeitrages und der branchenüblichen Abschlussprovision für den Versicherungsvermittler durch die Einführung der sogenannten Nettopolice bereits Ende 1994.
Nettopolicen sind Versicherungen, bei denen die Versicherungsberatung und Vermittlung durch den Endkunden, den Versicherungsnehmer, getrennt bezahlt wird. Dies stellt eine sehr innovative und neue, insbesondere am deutschen Versicherungsmarkt ungewohnte, Kostentransparenz dar. Bisweilen sind und waren es hier die Versicherungskunden gewöhnt, dass Versicherungen als sogenannte …
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat nunmehr ein seit langem erwartetes Urteil zu sog. Policenmodellen bei Lebensversicherungsverträgen gefällt. Hierbei handelt es sich um Lebensversicherungsverträge, welche der Versicherungsnehmer abschließt und in der Folge die Möglichkeit hat dem Vertragsschluss noch zu widersprechen und sich so von dem Le-bensversicherungsvertrag wieder zu lösen. Solche Verträge wurden insbesondere in den Jahren 1994 bis 2007 geschlossen.
Der Bundesgerichtshof hatte im März 2012 dem EuGH im Wege des sog. Vorabentscheidungsverfahrens …
… welcher auch noch vorsätzlich sei. Dies gelte auch, wenn es sich um eine folgenlose Obliegenheitsverletzung handeln sollte, da eine generelle Gefährdung der Interessen des Versicherers nicht auszuschließen sei und demgegenüber ein erhebliches Verschulden des Versicherungsnehmers bestünde. Insbesondere sei hier die unterschiedliche haftungsrechtliche Bewertung der Sachverhalte durchaus möglich.
Da der Kläger hier arglistig gehandelt habe, verdiene er auch nicht den mit der Belehrungspflicht einhergehenden Schutz, sodass insoweit unerheblich sei, ob …
… Betroffen sind vor allem Kapitallebens- und Rentenversicherungsverträge.
Vorliegend hat das Landgericht Stuttgart der Klage in vollem Umfang stattgegeben. Die Klägerin führte aus, sie halte bestimmte Klauseln in den Versicherungsverträgen für ungültig, da durch diese der Versicherungsnehmer mehrere Tausend Euro seiner Versicherungssumme verlieren könnte. Dies sei vor allem der Fall, weil in den betreffenden Klauseln eine nachteilige Verrechnung der Abschlusskosten mit den Provisionen vorgesehen sei. Außerdem bestehe die genannte Verlustmöglichkeit …
Studie untersucht den Nutzen von Reparaturvermittlungen bei Kfz-Schadenfällen
Viele Kfz-Versicherer bieten ihren Versicherungsnehmern und Anspruchstellern im Schadenfall einen Reparaturservice an. Das Fraunhofer IAO hat in seiner Studie »Reparatur-Management in der Kfz-Versicherung« untersucht, wie sich die Nutzung des Reparaturservices auf Versicherer und ihre Endkunden auswirkt.
Viele Kfz-Versicherer bieten ihren Versicherungsnehmern und Anspruchstellern im Schadenfall einen Reparaturservice an. Dieser umfasst häufig die Reparatur des Fahrzeugs …
… günstigeren Tarif zu wechseln - bei der gleichen Versicherungsgesellschaft mit vergleichbaren Leistungen, bei Erhalt der Altersrückstellungen und selbst bei Vorerkrankungen.
Steigende Beiträge mit steigender Versicherungszugehörigkeit
Einstiegstarife in die private Krankenversicherung sind für junge Versicherungsnehmer meist günstiger als bei den gesetzlichen Kassen und bieten zudem attraktivere Leistungen. Viele Versicherte haben jedoch die Sorge, dass Beitragssteigerungen im Laufe der Zeit zu einer großen finanziellen Belastung werden könnten. …
… Dezember 2012 – 12 U 93/12 –, juris)
München, den 4. Dezember 2013. Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat in einem Verfahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung zur Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente verurteilt. Ausgangslage des Verfahrens war die Klage eines Versicherungsnehmers, der im Jahr 1997 eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung abgeschlossen hatte. Im Alter von 28 Jahren erkrankte der selbstständige Handwerksmeister an einer schweren Depression, die im Jahr 2002 zur Berufsunfähigkeit führte. Nach einer zwischenzeitlichen Verbesserung …
… es zum Beispiel Policendarlehen bei der Volksbank Weschnitztal bereits ab 4,07 Prozent. Wer beispielsweise 15.000 Euro bei einem Versicherer für 36 Monate beleihen will, zahlt dort nicht selten über 8,00 Prozent Zinsen. Das sind rechnerisch 100,00 Euro monatlich. Ein Versicherungsnehmer spart somit fast 50,00 Euro im Monat, wenn er die Beleihung der Lebensversicherung statt von seinem Versicherer durch einen unabhängigen Anbieter vornehmen lässt. Über einen Zeitraum von 36 Monaten beträgt die rechnerische Ersparnis fast 1.800 Euro.
Zudem gibt es …
… als Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) zu qualifizieren und unter Umständen wegen Intransparenz und der Einstufung als überraschend unwirksam.
Vorliegend schloss die Beklagte mit einem Lebensversicherer einen Versicherungsvertrag und eine Kostenausgleichsvereinbarung ab. Als die Versicherungsnehmerin beide Verträge widerrief und nicht mehr zahlte, verklagte der Lebensversicherer sie auf Zahlung noch offener Abschluss- und Einrichtungskosten. Die Beklagte geht von einem wirksamen Widerruf der betreffenden Kostenausgleichsvereinbarung aus, welche …
… Anspruch genommen werden“, sagte Prof. Dr. Günter Hirsch, Versicherungsombudsmann und ehemaliger Präsident des Bundesgerichtshofs. Eine Erhebung des Bundesministeriums der Justiz bei den Gerichten hat den Vorwurf systematischer Verweigerung oder Verschleppung von berechtigten Ansprüchen der Versicherungsnehmer nicht bestätigt. Auch vor Gericht trifft man immer wieder auf das Phänomen von Wahrnehmung und Wirklichkeit. So beurteilen Richter häufig nicht das wirkliche Geschehen, sondern dessen Wahrnehmung über beteiligte Parteien und Zeugen. „Aber auch …
… Tarife geprüft: Die Direct Line Versicherung AG hat dabei in zwei Modellbeispielen als der „günstigste Anbieter“ abgeschnitten und wurde mit einem Gütesiegel ausgezeichnet.
Ein Wechsel der Zweitwagenversicherung kann sich lohnen. Denn die bereits vorhandene Fahrerfahrung des Versicherungsnehmers wird bei vielen Gesellschaften oft nicht in der Schadenfreiheitsklasse berücksichtigt. Der Kunde wird automatisch wie ein Fahranfänger behandelt und der Versicherungsbeitrag für das zweite Fahrzeug kann dadurch unnötig teuer werden. Doch das muss nicht sein. …
Beste Berufsunfähigkeitsversicherung im Test 2014/2013
(Mynewsdesk) Die beste Berufsunfähigkeitsversicherung im Vergleich 2014/2013 bietet Versicherungsnehmern im Fall einer Berufsunfähigkeit schnelle und unkomplizierte Hilfe, um den Lebensunterhalt trotz körperlicher oder geistiger Einschränkungen bestens finanzieren zu können. Um die beste BU-Versicherung 2014/2013 zu finden, nimmt die Stiftung Warentest einen Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich vor und veröffentlicht die Testsieger in ihrer Verbraucherzeitschrift Finanztest, die in Preis …
… Schadensberichterstattung vorliege, welcher auch noch vorsätzlich sei. Auch bei einer folgenlosen Obliegenheitsverletzung könne nichts anderes gelten, da eine generelle Gefährdung der Interessen des Versicherers nicht auszuschließen sei. Außerdem bestünde ein erhebliches Verschulden des Versicherungsnehmers.
Dem Kläger könne auch nicht der mit der Belehrungspflicht einhergehende Schutz zugutekommen, da er arglistig gehandelt habe. Insoweit sei es deshalb unerheblich, ob eine Belehrung über den Verlust der Versicherungsleistung bei vorsätzlichen falschen …
… 5,88 Prozent Zinsen wählt, bezahlt immer noch 352,80 Euro. Bei einem Policendarlehen über LifeFinance hingegen betragen die Kosten bei drei Jahren Laufzeit lediglich 291 Euro. Eine Ersparnis von knapp 400 Euro im Vergleich zu den Kosten eines Dispositionskredites.
„Viele Versicherungsnehmer wissen nicht, dass sie bares Geld zu Hause liegen haben. Wer eine Lebens- oder Rentenversicherung besitzt, sollte eine Beleihung in Betracht ziehen“, rät Ulf Spielmann, Geschäftsführer von LifeFinance. „Der Versicherte spart nicht nur Geld, sondern ist auch …
… Computer-Forensik-Analysten,
- die Beauftragung spezialisierter Anwälte,
- professionelles Krisenmanagement und PR,
- Kreditschutz- und Kreditüberwachungsservices,
- die strafrechtliche Verteidigung (Internet-Straf-Rechtschutz) sowie
- die notwendigen Mehrkosten zur Fortführung des Business
abgedeckt.
Die „Datenschutz- und Cyber-Eigenschaden-Deckung“ sorgt dafür, den Versicherungsnehmer und seine Kunden so schnell als möglich aus der Schusslinie zu bringen: „Auch bei einem Hacker- oder Cyber-Schaden muss jeder Dienstleister sein Business am Laufen halten und im Sinne …
… rentieren. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Versicherungsunternehmen in diesen Fällen einen sogenannten „Stornoabschlag“ (oft auch als „Stornoabzug“ bezeichnet; gemeint sind Stornokosten und Stornogebühren) erheben.
Zu Unrecht, wie der BGH nun endlich ausdrücklich formuliert hat. Versicherungsnehmer haben einen Anspruch darauf, diese Gebühren zurückzufordern. Dabei kommt es auch nicht darauf an, welche Höhe die Rückkaufswerte erreicht haben.
Versicherungsnehmer haben aufgrund dieser neuen Rechtsprechung somit auch Jahre nach der Kündigung oder …
… Stuttgart grprainer.com führen aus: In seinem Urteil vom 06.06.2013 (Az.: 2 O 2469/11) hat das Landgericht (LG) Bremen statuiert, dass ein großer britischer Lebensversicherer, der eine Kapitallebensversicherung anbiete, auch dann zu regelmäßigen Auszahlungen an die Versicherungsnehmer verpflichtet sei, wenn der Wert des noch verbleibenden Kapitals eigentlich nicht ausreiche. Konkret soll es wohl um den Lebensversicherungsvertrag vom Typ "Wealthmaster Noble" gegangen sein.
Grundlegend für die Entscheidung des Landgerichtes im Hinblick auf die Verfahrensweise …
Landgericht München I - Versicherungsrecht - Arzthaftungsrecht: Prozessverlust für die Rechtsschutzunion Schaden GmbH gegen medizingeschädigte Versicherungsnehmerin, LG München I, Az. 26 O 18642/12
Chronologie:
Die Klägerin ist bei der Beklagten, der Rechtsschutzunion in ihrer Funktion als Schadenabwicklungsunternehmen rechtsschutzversichert. Sie wandte sich in einer umfangreichen arzthaftungsrechtlichen Angelegenheit an Ciper & Coll., um gegen ein Krankenhaus in Berlin Schadenersatzansprüche geltend zu machen. Der sachbearbeitende Rechtsanwalt …
… Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg und Stuttgart grprainer.com führen aus: Bereits im Rahmen zweier Urteile vom 08.05.2013 (Az.: IV ZR 84/12 und IV ZR 174/12) soll der BGH klargestellt haben, dass ein durchschnittlicher Versicherungsnehmer solchen Klauseln nicht ausreichend deutlich entnehmen könne, welche Geschäfte von dem in ihnen enthaltenen Ausschluss erfasst sein sollen. Gerade dieser Aspekt ist ursächlich für die Unwirksamkeit der "Effektenklausel" und der "Prospekthaftungsklausel" in Versicherungsbedingungen von Rechtsschutzversicherern.
Die …