(openPR) Obwohl auch der Deckungsstock einer klassischen Garantierente nichts anderes ist als ein Mischfonds, fürchten viele Verbraucher fondsgebundene Renten. Aber wieso vermitteln klassische Renten mit einer Garantieleistung bei den Menschen ein gutes Gefühl, während schon der bloße Gedanke an Aktien bei den meisten eine Gänsehaut hervorruft? Sind Garantien wirklich so wichtig? Ist die fondsgebundene Rentenversicherung der allein seligmachende Weg?
Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht.
Es geht bei der Ruhestandsplanung nämlich um das Gefühl. Bei welcher Absicherung kann ich gut schlafen. Macht es mir eher zu schaffen, wenn ich in Aktien investiere und sehe, wie der Markt schwankt oder läge mir die verlorene Chance auf hohe Gewinne schwer im Magen, wenn ich sehe, wie die Inflation meinen Garantie-Zins auffrisst?
Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Hier gibt es selbstverständlich auch einen Mittelweg, d.h. von beidem ein bisschen. Aber hohe Garantie und hohe Renditechance gleichzeitig geht nicht.
Neben dem Gefühl gibt es auch harte Fakten, die für die Ruhestandsplanung wichtig sind. Nämlich die Unternehmenszahlen des Versicherers. Steht eine Gesellschaft solide da, verfügt über eine hohe Eigenkapitalquote und hat höhere Einnahmen als Ausgaben, dann wird das Unternehmen Überschüsse erzielen. Und an diesen Überschüssen wird der Versicherungsnehmer, also der Endkunde beteiligt. Bei Aktiengesellschaften müssen darüber hinaus noch die Aktionäre bedient werden, aber das Prinzip ist das Gleiche. Wenn das Unternehmen aber zu hohe Gewinne erwirtschaftet, dann ist das allerdings auch wieder verdächtig, weil dann die Beteiligung deutlich höher ausfallen müsste.
Wenn man also vernünftig seine Wünsche und Träume für den Ruhestand absichern möchte, muss man auf seinen Bauch hören und das Unternehmen mit Köpfchen auf Herz und Nieren prüfen.










