Am 31. März endet die Jagdsaison 2013/2014. Im abgelaufenen Jahr wurden in Deutschland jeden Tag über 20.000 Tiere meist von Freizeitjägern erschossen - nach den Berechnungen*) von Wildtierschutz Deutschland insgesamt etwa sieben bis acht Millionen Tiere. Darunter etwa drei Millionen Vögel, zwei Millionen Rehe, Wildschweine und Hirsche, eine Millionen Füchse, Dachse, Waschbären und andere Beutegreifer inklusive etwa 200 bis 300 Tausend Katzen.
Auf der Streckenliste stehen ferner seltene Arten wie Rebhühner, Baummarder und Waldschnepfen, der in …
… seine eigene Wiese. Vor den Augen der Journalisten musste die Jagdgesellschaft abziehen, ohne, dass auch nur ein Schuss fiel.
Noch am 27. Februar 2014 haben sich Andr Hölscher und der Jagdpächter vor dem Amtsgericht in Münster getroffen. Der Grundstückseigentümer hatte den Jäger angezeigt. Der Vorwurf: Er habe im Juli vergangenen Jahres 12 Wildenten aus einer Zucht, denen ein Flügel angeschnitten worden war, auf dem See des Grundstückseigentümers als Lockvögel ausgesetzt. Das Gericht konnte nicht klären, ob der Jagdpächter selbst die Flügel angeschnitten …
… "verbraucht", Junghasen totgebissen, Füchse gequält. Die Baujagd gehört zu den perversesten Jagdmethoden. Bei dieser Jagdmethode wird ein Hund in den Fuchs- oder Dachsbau geschickt, um den Bau zu sprengen und den Fuchs vor die Flinte der wartenden Jäger zu treiben. Nicht selten werden dabei jahrzehntealte Baue ausgegraben und ganze Fuchsfamilien gestreckt.
Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) macht darauf aufmerksam, dass verschiedener Untersuchungen zufolge bei Gesellschaftsjagden auf Wildschweine oder auf Rehe nur die wenigsten Tiere …
… "Die Untere Jagdbehörde bei der Kreisverwaltung hat ihrem Antrag entsprochen, ihr Grundstück als befriedet einzustufen", so die Zeitung.
Damit wurde für Frau Scheibe und die auf ihrem Grund lebenden Tiere ein großer Erfolg errungen!
Margot Scheibe, die vor Jahrzehnten selbst Jägerin gewesen war, ist seit vielen Jahren überzeugte Vegetarierin und Tierschützerin. Mit ihrem gut 25 Hektar großem Grundstück war sie automatisch und gegen ihren Willen Mitglied in der Jagdgenossenschaft. Das Grundstück ist ein kleines Paradies mit viel Wald, umgeben von …
… Bundesland intensivieren. Dazu Lovis Kauertz, Wildtierschutz Deutschland:
"Wir halten die jagdlichen Pläne des Landwirtschaftsministers in Mecklenburg-Vorpommern für reinen Aktionismus, der das mögliche Seuchenproblem allenfalls verschlimmert. Auf der Jahresversammlung seines Landesjagdverbandes fordert er von den Jägern einerseits eine noch intensivere Jagd auf Rehe, Hirsche und Wildschweine. Andererseits stellt Backhaus die Jagd auf Fuchs, Dachs und Waschbär in den Schutzgebieten des Landes und auf bisher nicht bejagte Rabenvögel in Aussicht. …
… erklärt Moreno – insbesondere mit Blick auf die Branche und einige „schwarze Schafe“.
Schmidtentsorgung – wie das Unternehmen von seinen Stammkunden genannt wird – ist nach 30 Jahren nicht nur vertrauensvoller Partner, sondern auch angesehener Ausbildungsbetrieb. Enrico Jäger, angehender Kaufmann für Bürokommunikation, ist glücklich über seine Wahl. „Bei einem renommierten Entsorgungsunternehmen lernen zu können, ist unschlagbar, wie ich finde. Werte und Erfahrungen werden vermittelt – und Schmidtentsorgung ist jung im Denken, plant in die Zukunft, …
"Wir sind hier, um zu zeigen, wie wichtig uns diese Freizeitbeschäftigung, diese Passion, diese Lebenseinstellung ist." Dieses Zitat des Vorstandsmitglieds des Deutschen Jagdverbandes, Hoffmann, offenbart, worum es bei der Jagd geht. Es geht den Jägern nicht um die Regulierung von Wildtierbeständen, es geht nicht darum die Artenvielfalt zu erhalten und es geht schon gar nicht um Naturschutz oder gar Tierschutz - es geht einfach darum, sich in seiner Freizeitbeschäftigung nicht einschränken zu lassen.
Alles andere hält einer wissenschaftlichen Überprüfung …
Gau-Algesheim - 10. Februar 2014 Der Deutsche Jagdverband ruft seine Kleintierjäger zur verstärkten Fallenjagd auf Waschbär und Marderhund auf. Dabei suggeriert der Verband der Öffentlichkeit, der Waschbär stelle die größte akute Gefahr für das Fortbestehen von Sumpfschildkröte und Graureiher in Deutschland dar !
"Seit Jahren diskreditiert der Deutsche Jagdverband eingewanderte Arten wie Waschbär und Marderhund. Der Jagdverband scheint in diesen seit langem in Deutschland heimischen Tieren lediglich Schädlinge zu sehen. Ein ernstzunehmendes …
… und dann auch noch ganzjährig ohne Schonung nachgestellt werden darf und warum Jagdhunde nach wie vor an lebenden Enten und an Füchsen ausgebildet werden dürfen.
Schon Ende der 1980er, Anfang der 90er Jahre gab es im Saarland einen großräumigen von Kleintierjägern initiierten Feldversuch mit dem Ziel Fasan, Rebhuhn und Feldhase zu retten. Über sechs Jahre lang wurde in einem großräumigen Gebiet ein Totalabschuss allen "Raubwilds" (so nennen Jäger Beutegreifer wie zum Fuchs und Marderhund) und allen "Raubzeugs" (Katzen, Rabenvögel) angeordnet. …
… werden bauliche und andere technische Maßnahmen vorgestellt, die den gesetzlichen Anforderungen an einen umweltverträglichen Betrieb von Schießstätten gerecht werden.
Das Seminar wendet sich an Sie, als Vertreter der Umwelt- und Genehmigungsbehörden, an Schießstandbetreiber, Sportschützen und Jäger sowie an Schießstandsachverständige.
Das IWU ist eine gemeinnützige Einrichtung und macht daher keine Mehrwertsteuer geltend.
Teilnahmegebühr: 249 € (MwSt.-frei)
Programmablauf, weitere Inhalte und Anmeldung unter http://www.iwu-ev.de/pdf/A131128.pdf
… Tierschützer die Jagd auf die Wale durch die Färinger. Der Geschäftsführer des deutschen Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF), Jürgen Ortmüller, hatte sich im Jahr 2010 unter die Walfänger gemischt und dabei etliche Verstöße gegen die eigenen Regeln des Walfangs durch die Waljäger festgestellt. So seien die Wale bei einer Treibjagd die ganze Nacht über mit den Schwanzflossen an Boote gebunden worden, weil die Jäger durch die Dunkelheit überrascht wurden. Außerdem deckte der Tierschützer auf, dass das Walfleisch in Restaurants entgeltlich angeboten wird. …
Mit besonders harten Bandagen wird die Auseinandersetzung um die Fuchsjagd derzeit im Saarland geführt: Dort gilt seit 2010 eine sechsmonatige Schonzeit für Füchse. Vielen Jägern ist selbst dieser vorübergehende Schutz ihres Beutekonkurrenten Reineke ein Dorn im Auge. Sie argumentieren, Füchse hätten sich seit Einführung der Jagdruhe stark vermehrt, wodurch nun vermehrt die Räude auftrete.
Allerdings gibt es weder für die behauptete Zunahme der Fuchspopulation noch für eine eventuelle Ausbreitung der Räude überhaupt belastbare Daten. Die Anhaltspunkte, …
… gerade in der Dämmerung und während der Nacht, auch unter Einsatz von Suchscheinwerfern, nicht ausgeschlossen werden könne, dass Elterntiere, die noch zur Aufzucht ihrer Jungtiere erforderlich seien, getötet werden, hieß es lapidar "man vertraue auf die Eigenverantwortung der Jäger".
Was hat es mit Eigenverantwortung zu tun, wenn der Jagdvorsteher während der Zeit, in welcher Jungtiere aufgezogen werden, zu einer groß angelegten Jagd aufruft? Wo ist die Eigenverantwortung der Jäger, wenn sie während der Brut- und Setzzeit großräumig des Nachts …
… April - aber was jagt der gewöhnliche Jagdscheinbesitzer eigentlich im April? Der Feldhase zieht seine ersten Jungen auf, Jungfüchse verweilen noch in ihrem Bau, Vögel bauen ihre Nester. Obwohl die Natur jetzt alle Ruhe verdient hätte, gibt es immer noch Jäger, welche kleinen und großen Wildtieren nachstellen.
Im ersten Monat des Jagdjahres sind das vor allen Dingen Kaninchen, für manch selbsternannten "Artenschützer" auch Füchse. Beide Tierarten dürfen in weiten Teilen der Republik ganzjährig bejagt werden. Davon ausgenommen sind Elterntiere, die …
… Jagd bei Tag und bei Nacht; in früheren Versionen des Handlungsprogramms wurden auch die nächtliche Jagd mit Scheinwerfer und die Fallenjagd propagiert.
Das Ergebnis bestätigt die Kritiker einer solchen Jagd, die es nicht nur unter Tierschützern sondern auch auf Seiten der Jäger gibt. Der seit über zehn Jahren mit allen bis dahin undenkbaren Mitteln geführte Krieg gegen Wildschweine hat bisher keine Auswirkung hinsichtlich der Reduzierung der Bestände oder gar der Wildschäden. Im Durchschnitt der jeweils letzten zehn Jahre stieg die Anzahl der …
… selbst mit Scheinwerfern, die Möglichkeit Saufänge einzusetzen, all‘ das hat hinsichtlich der Zielsetzung, Wildschäden zu vermeiden zu überhaupt nichts geführt - außer zu unermesslichem Tierleid. Die Schonzeit für Wildschweine nun endgültig aufheben zu wollen, ist der falsche Weg und wird nicht einmal von Jägern unterstützt.
Beutegreifer (Fuchs, Dachs, Waschbär, Marderhund, Iltis u.a.):
• So sehr wir die Einführung von Schonzeiten für Beutegreifer begrüßen, so sehr ist es nicht nachvollziehbar, warum sich das Ministerium dabei nicht an …
Begründung:
Schon die Tatsache, dass hochentwickelte Tiere lediglich als "Ressourcen", also als Rohstoffe bezeichnet werden, entlarvt des Jägers Verhältnis zur Natur. Natur- und Artenschutz sind meines Erachtens nichts als ein Vorwand für die Jagd. Ja, es gibt Projekte, bei welchen Jägern zum Erhalt und zur Schaffung von Lebensraum für wohl bemerkt jagdbare Arten beitragen, aber wie viele Jäger gibt es, die als Landnutzer Lebensräume und Lebensgemeinschaften zerstören? Wenn Sie ein Glas Wasser in einen 20-Liter-Eimer kippen, haben Sie in etwa das …
… um.
Möglich macht das der Jagdschutzparagraf im deutschen Jagdrecht. Dieser ermöglicht den Abschuss von Katzen, wenn diese nur wenige hundert Meter von bewohntem Gebiet entfernt sind. "Jedes Jahr werden in Deutschland vermutlich weit über 200.000 Katzen durch Jäger getötet. Wir gehen davon aus, dass darunter auch einige Hundert Wildkatzen sind", erläutert Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland. Wildkatzen sind augenscheinlich von gewöhnlichen Hauskatzen nicht zu unterscheiden.
Wildtierschutz Deutschland plädiert für eine ersatzlose Streichung …
Von Jägern und Jagdverbänden ist derzeit einmal mehr zu hören, dass die Räude insbesondere in süddeutschen Fuchsbeständen um sich greife. Angeblich müsse man Füchse noch intensiver bejagen, um eine weitere Ausbreitung der Infektion zu unterbinden.
Kein Grund für die Fuchsverfolgung
Dabei wird geflissentlich übergangen, dass es derzeit überhaupt keine belastbaren Zahlen über den Verbreitungsgrad der Räude gibt - für die Behauptung, die Räudefälle hätten zugenommen, gibt es also keinen Beleg. Weit schwerer wiegt noch, dass die Jagd zur Bekämpfung …
… einen Hubschrauber oder fährt mit einem Ballon über die Baumwipfel. Der Helikopter verursacht aber immense Kosten, der Ballon ist wetter- und vor allem windabhängig. Was also tun?
Michael Springer aus dem bayerischen Freising wird immer öfter von Forstverwaltungen, Jägern und Pächtern gerufen, weil er mit seinen hochmodernen Multikoptern dieselbe Funktion erfüllt wie ein Hubschrauberpilot: Er startet sein mehrmotoriges Fluggerät per Elektroschalter und aktiviert die bordeigene Kamera, die hochauflösende Bilder liefert – selbst aus einer Höhe von …
Derzeit hört und liest man immer wieder, dass es zu viele Wildschweine gäbe. In einem Beitrag des SWR vom 18.10.2012 bezeichnen Jäger und Landwirte die Wildschweinzunahme als dramatisch und plädieren für eine weitere Verschärfung der Jagd auf das so genannte Schwarzwild. Insbesondere durch großflächige, revierübergreifende Bewegungsjagden mit Dutzenden von Jägern, Treibern und Hunden. Den Tieren soll weiterhin ganzjährig - also ohne jegliche Schonzeit - der Garaus gemacht werden. Gefördert und gefordert wird dieses Szenario auch seitens des Ministeriums …
Ein heißes Eisen ist derzeit die im Koalitionsvertrag von NRW geregelte Vereinbarung zur Reformierung des antiquierten Jagdgesetzes. Obwohl der zuständige Umweltminister Remmel (B90/Die Grünen) noch gar keine konkreten Pläne zur Novellierung vorgelegt hat, laufen Jäger seit geraumer Zeit Sturm gegen alles, was ihre vermeintlichen Rechte im Umgang mit wildlebenden Tieren nur ansatzweise einschränken könnte. Am 22. September findet vor dem Düsseldorfer Landtag ab 11h00 sowohl eine Großkundgebung von Jägern als auch eine Gegendemo von Tierfreunden statt. …
… internationalen Projektbeteiligten der Solarindustrie ganzheitliche Produkttests und Qualitätskontrollen entwickelt. Mit Photovoltaik-Modulen, die internationale Normen und Prüfkriterien erfüllen, kann sich der Verbraucher darauf verlassen, dass das Produkt sicher und gesetzeskonform ist“, erklärt Wilfried Jäger, Geschäftsführer des VDE Prüf- und Zertifizierungsinstituts.
„Für Talesun ist es eine große Ehre, das VDE-Gütezeichen führen zu dürfen. Es freut mich, dass sich unsere Strategie der vollautomatisierten Fertigung von Solarmodulen auf höchstem …
Nach Auskunft von Wildtierschutz Deutschland werden hierzulande im Rahmen der Jagdausübung jedes Jahr über eine Millionen Beutegreifer getötet, viele durch den Einsatz von Fallen. Der von Jägern immer wieder beschworene Nutzen für die Artenvielfalt ist nicht gegeben. Selbst eine vom Deutschen Jagdschutzverband (DJV) als vermeintliche Argumentation für die Fallenjagd zitierte Studie von Bellebaum/Langgemach konstatiert, dass beispielsweise die Ausbreitung von Marderhund und Waschbär durch die Jagd nicht einmal ansatzweise verhindert oder verlangsamt …
… Millionen Langohren in Deutschland. Das sei die niedrigste Bestandszahl im Betrachtungszeitraum der 2000er Jahre; noch in 2003 und 2004 gab es etwa 1,9 Millionen Tiere. Bei den sehr niedrigen BUND-Zahlen wäre die Hasenpopulation in Deutschland nicht länger überlebensfähig; die Jäger-Zahlen dagegen seien weit überzogen: bei 4 Millionen Hasen und einer in dieser Relation geringen Abschussquote von ca. 10 % würde die Populationsdynamik für einen Anstieg der Bestände sorgen. Das Gegenteil ist der Fall, wie auch die WILD-Studie des Deutschen Jagdschutzverbandes …
… das Jagdgesetz NRW zu reformieren und wird dafür von den Jagdgenossen landesweit kritisiert.
Geplante Änderungen:
1. Kürzung der jagdbaren Arten
2. Verbot einiger Jagdarten, speziell der Fallenjagd
3. Verbot der Hundeausbildung an lebenden Tieren
Wieso aber stellen sich die deutschen Jäger quer, wenn unsere Politik endlich einmal tierschutzverbessernde Maßnahmen ankündigt? Sind es doch gerade die Jäger, die sich nur zu gern in der Öffentlichkeit als vorgebliche Naturschützer hinstellen. Wenn die Liste der „jagdbaren Arten“ gekürzt wird, sollte …
… Selbstverständnis und der ganzheitliche Ansatz für eine zukunftsorientierte Lebensqualität auf sehr hohem Niveau. Durch das Angebot klimaneutraler Übernachtungen und Tagungen befähigen wir unsere Gäste dazu, selbst einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“ erläutert Diana Jäger, Mitglied der Direktion des Bio-Seehotels.
Moritz Lehmkuhl, Geschäftsführer von ClimatePartner, ergänzt: „Das Bio-Seehotel Zeulenroda ist in der Hotelbranche ein absoluter Vorreiter im freiwilligen Klimaschutz. Wo andere zögern, hat das Bio-Seehotel bereits gehandelt. Der …
… selten greift der Bauer dann ins Giftregal - wobei es da inzwischen allerdings erhebliche Einschränkungen gibt.
"Der Fuchs zu trägt maßgeblich zum Gleichgewicht in der Natur bei", erläutert Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland, "der Vernichtungsfeldzug, den viele Jäger gegen den Fuchs unternehmen, ist wissenschaftlich überhaupt nicht nachvollziehbar." Kauertz, der gemeinsam mit Dag Frommhold, dem Betreiber der größten deutschen Internetseite über den Fuchs und 70 unterstützenden Organisationen die Initiative "Schonzeit für Füchse" ins Leben …
… auch die Ehefrau, die Ex-Freundin oder der Nachbar. Dazu kommen etwa 800 Jagdunfälle, die Jahr für Jahr den Berufsgenossenschaften gemeldet werden.
Zu Unfällen kommt es sehr häufig, weil bei Gesellschaftsjagden die Sicherheit vernachlässigt wurde oder der vermeintlich erfahrene Jäger seine Waffe entgegen der Vorschriften nicht gesichert hatte. Häufig ist es auch die Ungeduld, die Konkurrenzsituation während einer Drückjagd oder einfach eine "Schuss-Hitzigkeit". Das Ziel wird nicht - wie handwerklich gefordert - zunächst "angesprochen" (darunter …
… der regionalen und bundesweiten Presse. In den ersten sechs Wochen des Jahres konnte der deutschlandweit agierende Verein zahlreiche jagdkritische Artikel lancieren oder inhaltlich dazu beitragen.
Im Januar und Februar beherrschten zwei Themen die jagdkritischen Medien: das Unvermögen der Jäger durch jagdliche Mittel den Wildschweinbestand im Zaum zu halten und das massenhafte Töten eines der nützlichsten Tiere unserer Fauna - des Fuchses.
Gleich zu Beginn des Monats titelt FOCUS: "Mitschuld der Jäger - die Zahl der Wildschweine explodiert" …
… jedes Jahr ihr Leben verlieren, einfach entsorgt wird. Eine Jagd auf Beutegreifer wie den Fuchs oder die Marderartigen mit dem Ziel der Bestandsreduzierung wird von den meisten Tier- und Naturschützern, von Biologen und von vielen neutralen Wissenschaftlern abgelehnt. Selbst Jäger, die nicht im DJV organisiert sind, haben kaum Verständnis für die ganzjährige Jagd auf diese für die biologische Vielfalt durchaus nützlichen Tiere.
Auf der politischen Tagesordnung stehen bereits die Abschaffung der Fallenjagd, das Töten von Hunden und Katzen und die …
… Erfrieren: 9 Wildschweinbabies, von denen 3 bereits tot sind, als sie am Samstag in der Nähe eines brandenburgischen Reiterhofes im Nordosten Berlins von Inge K. aufgefunden werden. Die Berlinerin war vollkommen aufgelöst - keiner will sie haben, der Wildtierpark nicht, NABU nicht, Förster nicht, dem Jäger will man sie nicht geben: "kein Interesse" - "die sind doch eine Plage" - "werfen Sie die an die Wand".
Nach Auskunft von Inge K. fand am Tage zuvor eine Jagd in der Nähe des Reiterhofes statt. Vermutlich ist die führende Bache dabei umgekommen. "Eine …
Zurzeit hat der Fuchs besonders unter Nachstellungen zu leiden: Jäger nutzen die Paarungszeit der Füchse, um die sonst so vorsichtigen Tiere vor die Flinte zu bekommen. Zudem werden vielerorts sogenannte "Fuchswochen" veranstaltet, bei denen revierübergreifend versucht wird, so viele Füchse wie irgend möglich zu töten. Um diese erbarmungslose Verfolgung unseres letzten größeren Beutegreifers zu rechtfertigen, behauptet man kurzerhand, die Fuchsjagd sei "notwendig", weil die Fuchsbestände ansonsten überhandnähmen.
Fuchsbestände müssen nicht "reguliert" …
… Schädlinge scheinen an deren Stelle getreten zu sein.
So wird als wesentliches Argument für die Jagd und für die Rücknahme von Schonzeiten immer wieder der Schutz vor Schäden an land- oder forstwirtschaftlichen Flächen und auch in der Binnenfischerei vorgegeben. Die Jägerei soll uns vor Seuchen bewahren und in der aufgeräumten Landschaft für ökologisches Gleichgewicht sorgen.
Wer in unserer Natur als Schädling diffamiert wird, hat nicht gut lachen: Er wird erbarmungslos mit Blei gejagt oder ihm wird gar mit Fallen nachgestellt. In signifikant …
In Nordrhein-Westfalen gehen Jäger auf die Barrikaden. Anlass ist die längst fällige Novellierung des Landesjagdrechts. Jochen Borchert, ehemaliger Landwirtschaftsminister, heute Präsident des Landesjagdverbandes NRW, sieht den "gesellschaftlichen Konsens auf dem Gebiet des Jagdrechts" gefährdet. Sein Jagdverband ist gegen eine Änderung des Gesetzes, welches sich seit langer Zeit "bewährt" habe.
Das seit über 60 Jahren nahezu unveränderte Jagdrecht bedarf dringend einer Modernisierung. Insbesondere aus ökologischer Sicht und aus der Sicht des Tierschutzes …
… Arnold, Referent Große Beutegreifer beim WWF Deutschland. "Die Rückkehr dieses Beutegreifers ist für das Land ein Gewinn und zugleich auch eine Herausforderung." Ziel sei es, ein reibungsloses Management der Wolfspopulation zu garantieren und Konflikte, etwa mit Schafshaltern und Jägern, zu vermeiden. "Der Wolf ist wieder ein Teil unserer Heimat geworden - und er soll es auch weiterhin bleiben", so Arnold.
Unter: www.tag-des-artenschutzes.de ist ein Internetportal eingerichtet, auf dem Aktionen und Informationen zu diesem Impulstag am 3. März 2012 …
… seiner arttypischen Bogensprünge nicht sicher getroffen werden.
Ein Nachsuchenführer bestätigt: "Bei den meisten Schüssen auf Drückjagden werden Äser-, Gebrech- und Keulenschüsse einfach in Kauf genommen. Bei den heute üblichen Bezahljagden in den Forsten erlebt man die übelsten Aasjäger." Auch beim Deutschen Landwirtschaftsverlag erfährt man, dass bei Bewegungsjagden nur 25 - 30 % der Tiere durch Blattschuss erlegt werden.
"Viele der "angebleiten" Tiere werden auch bei Nachsuchen nicht aufgefunden - wenn diese überhaupt durchgeführt werden", …
Jäger in Deutschland töten Jahr für Jahr viele Tausend Hunde und über 200.000 Katzen. Grundlage dafür ist die Jagdgesetzgebung. In Paragrafen, die nicht etwa unter dem Begriff "Artenschutz" sondern kennzeichnender Weise unter der Bezeichnung "Jagdschutz" geführt werden, wird der Abschuss von Katzen und Hunden geregelt. Daran hat sich seit über 160 Jahren nichts Wesentliches geändert. Schon im Preußischen Jagdgesetz von 1848 ist die Tötung "revierender Hunde und Katzen" geregelt.
Weder die Einführung des Tierschutzgesetzes noch die Berücksichtigung …
… Meinert vom Fraunhofer-Institut IFAM Dresden, Dr. Joachim Pfeiffer (CDU), wirtschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, Garrelt Duin, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD Bundestagsfraktion sowie Christian Micksch, Sächsischen Energieagentur (SAENA), und Jens Jäger, Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK).
Die Forschungs- und Beratungsgesellschaft IfaE befasst sich mit der Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsleistungen, wissenschaftlichen Publikationen, Dienstleistungen zur Unterstützung von Unternehmen in Industrie …
… Bundesländern ganzjährig bejagt werden. Dabei kommen auch besonders umstrittene Jagdarten wie die Bau- oder die Fallenjagd zum Einsatz. Da Fuchspelze kaum noch gefragt sind, werden die meisten erlegten Füchse kurzerhand in der Tierkörperbeseitigung entsorgt.
"Notwendigkeit" der Fuchsjagd ist Jägerlatein
Anders als von Jägern behauptet, kann von einer wie auch immer gearteten Notwendigkeit, Füchse flächendeckend zur Bestandsreduktion zu bejagen, keine Rede sein. Die Geburtenrate bei Füchsen passt sich mit geringer zeitlicher Verzögerung der Sterberate an - …
Bei Bewegungsjagden im Wald treiben meist viele Dutzende Helfer mit ihren Hunden großräumig das Wild aus den Einständen den auf Hochsitzen oder vorgesehenen Platzierungen wartenden Jägern zu. Diese Art der Jagd, auch Drückjagd genannt, hat das Ziel innerhalb kurzer Zeit möglichst viele Wildtiere zu töten und dadurch u.a. den Verbiss insbesondere von jungen Pflanzen zu reduzieren. Durch die erhebliche Beunruhigung des gesamten Wildes einer betreffenden Region wird allerdings häufig das Gegenteil erreicht.
Unabhängig von der Witterung stellen große …
Die Anzahl der Tiere, welche durch die Jagd getötet werden, wird alljährlich vom Deutschen Jagdschutzverband veröffentlicht. Für Lovis Kauertz spiegelt die Jahresstrecke der Jäger allerdings nur die halbe Wahrheit wider: "Viele Tierarten wie Schwäne, Rabenvögel, Kormorane, aber auch Hunde und Katzen, werden in der Jagdstatistik gar nicht erst erfasst, ebenso wenig wie nicht aufgefundene, den Verletzungen erlegene Tiere oder Opfer, die aus Bequemlichkeit nicht erfasst werden", erläutert der Vorsitzende von Wildtierschutz Deutschland e.V.
Die Streckenstatistik …
… geändert worden und in vielen Aspekten nicht mehr tierschutzkonform.
Die Einführung des Tierschutzgesetzes und die Aufnahme des Schutzes der Tiere in unsere Verfassung seien weitgehend spurlos an der Jagdgesetzgebung vorbeigegangen. So dürften nach wie vor Hunde und Katzen durch Jäger getötet, Tiere mit Fallen gejagt und Jagdhunde an lebenden Tieren ausgebildet werden. Für viele Tiere, wie zum Beispiel den Fuchs, gebe es in den meisten Bundesländern nicht einmal eine Schonzeit.
Versteigert wird kein Kuscheltier: der Fuchs in Acryl auf Leinwand …
… auf Trophäenjagd ausgerichtet war. Weder hat die Einführung des Tierschutzgesetzes noch die Änderung unserer Verfassung hinsichtlich des Schutzes der Tiere bisher eine relevante Anpassung der Jagdgesetzgebung an tierschutzkonforme Normen bewirkt.
Es gibt aber auch Jäger, die anders denken als die meisten der etwa 320.000 Mitglieder des Deutschen Jagdschutzverbandes. So lehnt beispielsweise die Arbeitsgemeinschaft Naturnahe Jagd (AGNJ), gestützt auf den gegenwärtigen fachlichen Wissensstand, den Einsatz von Fallen, der das Ziel hat, Bestände …
… die Hauptlast der Maßnahmen zur Minderung des Klimawandels, zum Beispiel durch Biotreibstoffe, Staudämme und Naturschutzmaßnahmen.
Viele indigene Völker haben eine enge Beziehung zu ihrer Umgebung und können Veränderungen im Ökosystem sofort erkennen:
Im Nordwesten Kanadas berichten die Jäger des Inuit-Volkes von dünnerem Eis, kürzeren Wintern und heißeren Sommern, Änderungen im Permafrost und steigendem Meeresspiegel.
Die Innu haben in Nordlabrador Vögel wie die Blauhäher gesichtet, obwohl diese normalerweise nur im südlichen Kanada oder den USA …
Zunächst mag man denken, es sei ein Widerspruch - doch die Realität lehrt uns anderes. In Rheinland-Pfalz ist die Anzahl der getöteten Wildschweine - die Jäger sprechen von der "Schwarzwildstrecke" - im langjährigen Durchschnitt trotz einer Intensivierung der Jagd kontinuierlich steigend. Wurden im Jagdjahr 1991/92 noch etwa 20.000 Wildschweine im langjährigen Jahresschnitt zur Strecke gebracht, so waren das 19 Jahre später bereits 55.000, Tendenz steigend wie das Rekordjahresergebnis von 2008/09 mit über 80.000 toten Tieren verdeutlicht.
Gründe …
… die Einführung des Tierschutzgesetzes noch die Änderung unserer Verfassung hinsichtlich des Schutzes der Tiere bisher eine relevante Anpassung der Jagdgesetzgebung an tierschutzkonforme Normen bewirkt.
Entsprechend lang ist die Liste der Baustellen im Jagdrecht. Um nur einige zu nennen: Jäger töten jedes Jahr über 200.000 Katzen und Hunde. Oft reicht die reine Anwesenheit der Haustiere im Jagdrevier, um den rechtlichen Anforderungen für den Abschuss gerecht zu werden.
Etwa die gleiche Anzahl von Tieren wird Opfer der Fallensteller unter den …
… anderweitige Manipulationen hochgepäppelt, um nach erfolgreicher Bestandserhöhung wieder behaupten zu können, man müsse jagdlich eingreifen. Diese Eingriffe wiederum führen dann zu den bekannten Schlagzeilen über Wildunfälle, die man zur Herbstzeit fast täglich in der Presse lesen kann.
Jagd und Jäger stellen, auch wenn es oft behauptet wird, keinen Naturschutz dar. Sie bringen lediglich Chaos und Unordnung in die Bestände. Das Ziel ist nicht Naturschutz. Das Ziel ist, möglichst hohe Bestände zu erwirken, um sich eine Rechtfertigung für dieses …
… den Teilnehmern verschiedene geothermische Nutzungskonzepte diskutieren.
Die Leitung des Workshops hat die Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH übernommen. Denn neben den Vorteilen für Umwelt und Verbraucher bietet die Geothermie auch wichtige regionalwirtschaftliche Effekte. Lars Jäger von der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH: „Es gibt bereits zahlreiche Unternehmen, die entlang der Wertschöpfungskette der Geothermie tätig sind. Daher gibt die Förderung geothermischer Heizsysteme auch wichtige Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung …