Der Ceto-Verlag ist der Branchenverlag für den Brennstoff- und Mineralölhandel in Deutschland.
Unsere Verlagsarbeit spiegelt die Hauptgeschäftsfelder der Unternehmen in diesem Wirtschaftsumfeld. Dazu gehört der
LEIPZIG. (Ceto) In Bezug auf Rohöl und Mineralölprodukte ist Österreich ein klassischer Importeur mit hohen Einfuhrmengen. Im Land selbst sind die Strukturen überschaubar: Zwei einheimische Rohölförderer beliefern die einzige inländische Raffinerie. Näher am Verbraucher geht es weniger homogen zu: Bei den Tankstellen herrscht ein heftiger Verdrängungswettbewerb, und den Wärmemarkt muss sich Heizöl mit mehreren starken Alternativen teilen.
Rund 920.000 Tonnen Rohöl wurden 2011 aus dem österreichischen Boden ans Tageslicht geholt. Das sind imme…
LEIPZIG. (Ceto) Ab sofort kann die CetoEnergieApp (brennstoffspiegel.de/app.html) volle drei Monate getestet werden. Neues Feature: Eine Grafik, mit der die Entwicklung des Heizölpreises in den vergangenen 30 Tagen dokumentiert wird.
Weitere Vorteile: User erhalten täglich, auch Samstag und Sonntag, mit der CetoEnergieApp Nachrichten aus der Energiebranche mit den Schwerpunkten Brenn-, Kraft- und Schmierstoffe sowie Additive. Diese umfassen News aus der Energiepolitik ebenso wie wesentliche Unternehmens-Informationen oder interessante Trends …
LEIPZIG. (Ceto) Die Waffenruhe im Nahen Osten hält. Ein Grund dafür, die Risikoprämie aus den Rohölnotierungen zurückzunehmen. Ansatzweise ist dies geschehen, gestern jedoch sanken die Ölpreise gestern kaum. Vielleicht eine Erklärung: In den USA blieb das Humankapital den Arbeitsplätzen fern und feierte Erntedank. Und ohne Amerika geht diesbezüglich nicht viel. Das bleibt weiter so, denn mit dem heutigen Black Friday als klassischem Brückentag sind die USA schon längst im langen Wochenende. Viele Umsätze werden erwartet – aber nicht an der Bö…
LEIPZIG. (Ceto) Enge Spanne. Diese zwei Worte beschreiben die Seitwärts-Entwicklung der Rohölnotierungen am heutigen Donnerstag ziemlich treffend. Das ist schon ein wenig überraschend, denn die Waffen schweigen in Nahost erst seit ein paar Stunden, Nachwehen in preishemmender Richtung wären eine nachvollziehbare Börsenreaktion gewesen. Allerdings gibt es der Börsenreaktionen vielleicht auch deswegen nicht viele, weil in New York die Tür zu ist: Feiertag. Erntedank. Und der elektronische Handel ist zwar funktionstüchtig, aber das Interesse auc…
LEIPZIG. (Ceto) Tagelang waren, im Sog der Nahost-Nachrichten, alle anderen Ereignisse auf der Welt relativ egal für die Preisbildung an den Ölbörsen. Nun deutet sich eine Umkehr an. Der zweite Versuch, eine Waffenruhe zwischen Israel und Hamas herzustellen, ist offenbar gestern Abend soweit gediehen, dass rund um den Gazastreifen tatsächlich die Waffen schweigen. Weitere Raketenangriffe auf israelische Städte habe es seit Mitternacht nicht mehr gegeben, zitiert das Nachrichtenmagazin Spiegel eine Armeesprecherin.
Allein die Ankündigung bewir…
LEIPZIG. (Ceto) Eine „Waffenruhe noch am Dienstag“, das hält Ägyptens Staatspräsident Mursi nach Angabe des Nachrichtenmagazins Spiegel jedenfalls für ein realistisches Ereignis. Gleichzeitig gibt das Magazin bekannt, dass die Hamas in punkto „auf Israel abgefeuerte Raketen“ die 1000er-Marke bereits überschritten habe. Mursi sitzt mit am Verhandlungstisch. Es wäre schön, wenn er recht behielte. Allerdings waren auch schon am Ende des Wochenendes zuversichtliche Töne erklungen, ohne dass die Kämpfe daraufhin nachließen.
Bei reichlich risikoein…
LEIPZIG. (Ceto) Was die Marktteilnehmer als „Risikoprämie“ bezeichnen, beendet den vorherigen Abwärtstrend wohl endgültig: Die Barrelpreise klettern trotz aller globalen Wachstumssorgen weiter, auf 111,60 Dollar (Nordseeöl Brent) bzw. 89 Dollar (US-Leichtöl WTI).
Anderswo auf der Welt, in den USA nämlich, treffen im Laufe des Tages aktuelle Bestandsschätzungen ein, erwartet werden geringe Aufbauten beim Rohöl. Das könnte wieder zu einem dieser preishemmenden Momente sein, der im Strudel der Nahost-Krise völlig aus dem (Tunnel-) Blick gerät. …
LEIPZIG. (Ceto) Der Gaza-Konflikt sorgt weiterhin für Druck von unten auf die Ölpreise. Sowohl Brent als auch WTI kletterten um gut 1 US-Dollar nach oben. Weitere preistreibende Marktimpulse fehlen. Stattdessen behält Saudi-Arabien seine Produktion auf dem recht hohen Niveau von 9,7 Millionen Barrel am Tag bei. Statoil wird die wegen Korrosionsschäden vorläufig stillgelegte Plattform Troll C (welch schöner Name!) alsbald wieder in Betrieb nehmen. Und in den USA scheint die Wahleuphorie komplett verflogen. Denn die Wirtschafts-Nachrichten von …
LEIPZIG. (Ceto) Im Grunde genommen sind sich die Analysten einig: Die Versorgung der Welt mit Öl ist nicht in Gefahr. Dennoch richtet sich der (Tunnel-) Blick der Marktteilnehmer ins Nicht-Öl-Land Israel, wo auch übers Wochenende die Waffen nicht schwiegen und die Auseinandersetzungen als Risiko eingepreist werden. Noch immer ist völlig offen, was in dieser Woche zur Realität wird: die allseits geforderte Waffenruhe oder die oft benannte „bevorstehende Militäroffensive“.
Und so reagieren die Ölnotierungen mit ihrem neuen Frontmonat Januar zu…
LEIPZIG. (Ceto) Die Handelswoche endet mit einem frischen Kontrakt. Bei Rohöl aus der Nordsee (Brent) liegt ab sofort als Frontmonat der Januar zugrunde, was den Notierungen einen 3-Dollar-Rutsch einbringt. Den Wechsel vollzieht heute Abend auch die amerikanische Referenzsorte WTI, allerdings wohl ohne Rutsch oder Sprung, da sich beide Kontrakte nur um 40 US-Cent je Barrel unterscheiden (aktuell: 86,30 Dollar).
Der Tag war dominiert von den Entwicklungen in Israel und Gaza, wo die Trennlinie zwischen Krieg und Nicht-Krieg (man verzichte grund…
LEIPZIG. (Ceto) Und dann war da doch noch was los am gestrigen Nachmittag. Verschiedene Medien berichten über verschiedene Ereignisse, deren Wirkung sich in den Rohölnotierungen auch widerspiegelt: (1) Es treffen US-Arbeitsmarktdaten ein, die schlecht ausfallen. (2) Hinzu gesellt sich mit dem Philly Fed Index eine wirtschaftlich relevante Größe, die noch mehr von den Erwartungen abweicht – und zwar ebenfalls in negativer Hinsicht. US-Öl setzt an zum Fall. (3) Das Energieministerium DoE gibt Daten zu den US-Ölbeständen heraus. In Summe entspri…
LEIPZIG. (Ceto) Die angespannte Situation in Israel sorgt für Unruhe. Und Unruhe schlägt beinahe immer auf die Rohölmärkte durch. Ein Risiko, und auch nur ein mittelbares, bedeutet Preisaufschlag. Inwiefern Nahost diesmal aber ein valider Grund für das fundamental sonst nicht zu begründende weiter erhöhte Preisniveau beim Rohöl ist, bleibt fraglich. Denn aus vielerlei Kanälen stapeln die Analysten tief: Der Frontmonat bei Brent (Nordseeöl) wechselt, das Interesse am aktuellen Kontrakt ist lau, dessen angezeigter Wert – rund 110,80 Dollar am N…
LEIPZIG. (Ceto) Der Wertgewinn bei Rohöl am gestrigen Mittwochnachmittag hat wie vermutet offenbar technische Gründe – denn richtungsweisende Fundamentaldaten waren bis dahin Mangelware und Anleger bereiten sich bereits auf den Frontmonatswechsel bei den relevanten Sorten vor (Nordseeöl Brent: heute, US-Leichtöl WTI: morgen). Auch ein Einfluss wird dem Treiben in Israel zugeschrieben. Gaza ist bereits am zweiten Tag in Folge das Ziel israelischer Bomben, der Kommandant der Palästinenser-Organisation Hamas, Al-Jabari, fiel gestern einem Rakete…
LEIPZIG. (Ceto) Heizöl Extraleicht war unseren täglichen Händlerbefragungen zufolge heute deutlich preiswerter zu beziehen. Hundert Liter einer 3.000-Liter-Lieferung kosteten im Bundesdurchschnitt 92,62 Euro. Für weniger als 93 Euro war diese Referenzmenge zuletzt am 23. September erhältlich. Das deutliche Minus von 1,02 Euro lässt sich vor allem durch eine günstige Überschneidung bei den beeinflussenden Faktoren beschreiben. Das Vorprodukt Gasöl war im Frühhandel etwa ein Prozent günstiger als 24 Stunden zuvor. Der Euro kam dieser Entwicklun…
LEIPZIG. (Ceto/ista) Effiziente Technik ist sparsam, kostenminimierend und überhaupt gut. Doch im Falle der Brennwert-Technik kann sie im trauten Heim auch zum Verhängnis werden. Denn die eher geringen Vorlauftemperaturen von unter 50 °C, mit der diese moderne Heizungs-Variante auskommt, begünstigen das Wachstum und die Ausbreitung von Legionellen. Dieses Bakterium wiederum kann binnen 8 und 48 Stunden zu grippeähnlichen Symptomen und gar zum Tod führen. Doch gegen diese Gefahr kann man sich einfach schützen. Folgende Tipps wurden unserer Red…
Heizöl minimal teurer
Die Heizöl-Preise stiegen im Monatsdurchschnitt um ein halbes Prozent oder 13,05 Euro auf 2.827,71 Euro für die 3.000-Liter-Partie (bzw. rund 94,26 Euro pro 100 Liter). Ein Preisunterschied von Heizöl schwefelarm zur Heizölqualität mit einem Schwefelanteil von 1.000 ppm ist seit übereinem Jahr nicht mehr festzustellen, da der Wärmemarkt für private Endverbraucher komplett auf Heizöl EL schwefelarm umgestellt ist. Den tagesaktuellen Preis finden Sie montags bis freitags in derCetoEnergieApp.
Bioheizöl ebenfalls leicht rau…
LEIPZIG. (Ceto) Wie wird der Winter? Die derzeitigen Prognosen reichen von „Chaos-Winter“ (wetter.net) bis „Bibber-Winter“ (BILD). Durchgängig harte Winter sind in Mitteleuropa aufgrund der Beeinflussung durch den Golfstrom eher selten. Die Wischi-Waschi-Winter hingegen, die mit schnell wechselnden Lagen zwischen mild und kalt für deutlich mehr Behinderungen sorgen, sind eher die Regel. Der November ist derzeit deutlich zu warm. Das kannte man auch aus dem letzten Jahr, als abgesehen von zwei Dauerfrostwochen Ende Januar/Anfang Februar ein eh…
LEIPZIG. (Ceto) Norwegen hat Probleme in der Nordsee. Zumindest erreicht das Land seine selbstgesteckten Öl-Förderziele nicht, wie Branchendienst Futures Services berichtet. Die Skandinavier begründen dies mit den langwierigen Wartungsarbeiten an Ölproduktionsanlagen im Sommer. Derweil hat sich die Ölwelt auf den interessantesten Part des vorgestern publizierten IEA-Energieberichts eingeschossen: die Selbstversorgungs-Ambitionen der USA. Das wirbelt den Markt mehr durcheinander als jüngst der Hurrikan „Sandy“ – weil die OPEC befürchtet, dass …
LEIPZIG. (Ceto) Die Internationale Energieagentur (IEA) lädt noch einmal nach. Gestern hatte ihr World Energy Outlook mit Meldungen über reichliches Öl-Angebot und eine isolationistische US-Haltung für Aufsehen gesorgt und fand bis in die Hauptnachrichten in vielen Medien statt (natürlich auch bei uns!). Heute ruft die nächste IEA-Publikation die Bären (also die Preishemmer) aus dem Wald: Die Nachfrage für 2012 wird nach unten korrigiert. Hinzu gesellen sich schlechte Konjunkturdaten, vor allem aus Europa. Die Analysten vom Oil Market Report …
LEIPZIG. (Ceto) Der Veterans Day, begangen am Jahrestag des finalen Waffenstillstands im Ersten Weltkrieg, erinnert am 11. November an alle US-Kriegsveteranen. Das hat Medienberichten in den USA dazu geführt, dass viele Amerikaner ihr Wochenende verlängerten. Somit war der erste Tag der Handelswoche ein ziemlich ereignisarmer. Immerhin zwei relevante Wirtschaftsnachrichten lassen gestern aufhorchen: der Jahresbericht der Internationalen Energieagentur (siehe gestrige Heizölmeldung) und das Eintreffen des Troika-Berichts, der sich mit Griechen…