(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Im Grunde genommen sind sich die Analysten einig: Die Versorgung der Welt mit Öl ist nicht in Gefahr. Dennoch richtet sich der (Tunnel-) Blick der Marktteilnehmer ins Nicht-Öl-Land Israel, wo auch übers Wochenende die Waffen nicht schwiegen und die Auseinandersetzungen als Risiko eingepreist werden. Noch immer ist völlig offen, was in dieser Woche zur Realität wird: die allseits geforderte Waffenruhe oder die oft benannte „bevorstehende Militäroffensive“.
Und so reagieren die Ölnotierungen mit ihrem neuen Frontmonat Januar zunächst überhaupt nicht auf das Verhältnis von großzügigem Angebot und verhaltener Nachfrage, wenngleich Israels südlicher Nachbar Saudi-Arabien die Förderung konstant auf hohem Niveau belässt. Nordseeöl (Brent) wird zu Wochenbeginn für 109,80 Dollar gehandelt, US-Leichtöl (WTI) für 88 Dollar.
Der Euro ist auf niedrigem Niveau etwas stabiler (1,277 Dollar), die Tonne Gasöl kostet an der Londoner Börse ICE mit 937 Dollar etwas mehr als am Ende der Vorwoche. Das war abzusehen, ist vor allem eine Reaktion auf die Nahost-Entwicklung. Heizöl wird in der Folge auch hierzulande teurer in die Kalenderwoche starten.
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