openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Kulturelles Erbe digital zugänglich machen

18.10.201715:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Kulturelles Erbe digital zugänglich machen
C. Bech (Aarhus), M. Blömer (Aarhus), J. Leahy (Birmingham), Y. Mahé (Paris), S. Feuser (Kiel, hinten l. nach r.) A. Duplouy (Paris), M. Zarmakoupi (Birmingham) A. Gallo (Paris, vorn l. nach r.) (Foto
C. Bech (Aarhus), M. Blömer (Aarhus), J. Leahy (Birmingham), Y. Mahé (Paris), S. Feuser (Kiel, hinten l. nach r.) A. Duplouy (Paris), M. Zarmakoupi (Birmingham) A. Gallo (Paris, vorn l. nach r.) (Foto

(openPR) Europaweite Partnerschaft unter Leitung der CAU für zeitgemäße Lehre in der klassischen Archäologie

In diesen Tagen startet ein von der Europäischen Union (EU) im Rahmen des Erasmus+ Programms mit rund 370.000 Euro gefördertes Kooperationsprojekt in der Archäologie.



---
Unter der Leitung des Instituts für Klassische Altertumskunde an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) bringen die Universitäten in Kiel, Aarhus, Bergen, Paris, Birmingham und die Offene Universität der Niederlande gemeinsam die strategische Partnerschaft “Ancient Cities. Creating a Digital Learning Environment on Cultural Heritage“ (deutsch: „Städte des Altertums –Schaffung einer digitalen Lernumgebung zum kulturelle Erbe“) auf den Weg. Ziel des europaweiten Kooperationsprojekts ist es, am Beispiel der antiken Stadt kulturelles Erbe digital zu erschließen. Während der dreijährigen Laufzeit soll in dem internationalen Lehrprojekt ein innovatives, paneuropäisches digitales Lernmodul entwickelt werden: Zusammen mit Studierenden der Archäologie erstellen Forscherinnen und Forscher an den verschiedenen Hochschulstandorten einen sogenannten Massive Open Online Course (MOOC), also ein filmbasiertes und interaktives Lernformat, an dem Interessierte standortunabhängig über das Internet teilnehmen können. So wollen die Projektteilnehmenden anhand der Forschung zu verschiedenen antiken Stätten zentrale Inhalte der Klassischen Archäologie in einem zeitgemäßen Lehrformat aufbereiten. Vergangene Woche kamen die Projektverantwortlichen zu einem dreitägigen Auftakttreffen des europäischen Kooperationsprojekts an der Universität Kiel zusammen.

„Wir freuen uns, mit dieser strategischen Partnerschaft ein zukunftsweisendes und in der Archäologie einzigartiges Projekt gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern in Angriff nehmen zu können. Wir hoffen, damit die Didaktik der Altertumskunde ins 21. Jahrhundert zu überführen und die junge Generation für die Faszination der Antike zu gewinnen“, betont Stefan Feuser, Projektkoordinator und Professor auf Zeit für Klassische Archäologie an der CAU. Bereits im Laufe des kommenden Jahres werden erste digitale Lerninhalte entstehen, die die beteiligten Institutionen in das Curriculum ihrer jeweiligen Archäologie- und Altertumskunde-Studiengänge integrieren wollen. Neben dem sogenannten MOOC ist ein gemeinsamer projektbegleitender Internetauftritt geplant. Die sukzessiv entstehenden Lernmedien stehen zunächst den Studierenden der kooperierenden Universitäten zur Verfügung und werden in einem nächsten Schritt auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Damit erfüllen die Projektverantwortlichen unter dem Schlagwort „Open Science“ die Anforderungen an allgemein zugängliche und transparente Wissenschaft.

Mit diesem europaweit einzigartigen Projekt wollen die Partnerinstitutionen nicht nur ihr Fach in zeitgemäßer Form präsentieren, sondern vor allem ihre künftigen Absolventinnen und Absolventen in besonderer Weise für die moderne Arbeitswelt in Wissenschaft und Praxis qualifizieren. „Unsere Studierenden können in vielfältiger Weise vom Ancient-Cities-Projekt profitieren – sie erwerben neben dem archäologischen Fachwissen Qualifikationen in der Medienproduktion, verbessern ihre Sprachkenntnisse und lernen die internationale akademische Zusammenarbeit kennen. Wir hoffen, so den Grundstein für anschließende europaweite Forschungskooperationen in der klassischen Archäologie zu legen“, gibt sich Dr. Michael Blömer, Assistenzprofessor an der Universität Aarhus, optimistisch.

Über das EU-Förderprogramm:
Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In ihm werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst. Erasmus+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Mehr als vier Millionen Menschen werden bis 2020 von den EU-Mitteln profitieren. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen.

Ein Foto steht zum Download bereit:
http://www.uni-kiel.de/download/pm/2017/2017-322-1.jpg
Bildunterschrift: Zum „Ancient Cities“-Auftakttreffen kamen nach Kiel:
Christian Bech (Aarhus), Michael Blömer (Aarhus), James Leahy (Birmingham), Yannick Mahé (Paris), Stefan Feuser (Kiel, hintere Reihe von links nach rechts) Alain Duplouy (Paris), Mantha Zarmakoupi (Birmingham), Alexa Gallo (Paris, vordere Reihe von links nach rechts).
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

Kontakt:
Prof. Stefan Feuser
Institut für Klassische Altertumskunde,
Abteilung Klassische Archäologie, CAU Kiel
Tel.: 0431-880-1072
E-Mail:E-Mail

Weitere Informationen:
Strategische Partnerschaft (ERASMUS+)
„Ancient Cities. Creating a Digital Learning Environment on Cultural Heritage“:
http://www.klassarch.uni-kiel.de/de/personen/prof.-dr.-stefan-feuser/forschungsprojekte/sp-antike-stadt-erasmus

Institut für Klassische Altertumskunde,
Abteilung Klassische Archäologie, CAU Kiel:
http://www.klassarch.uni-kiel.de/de/personen/prof.-dr.-stefan-feuser

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski
Postanschrift: D-24098 Kiel, Telefon: (0431) 880-2104, Telefax: (0431) 880-1355
E-Mail: ? E-Mail, Internet: ? www.uni-kiel.de
Twitter: ? www.twitter.com/kieluni, Facebook: ? www.facebook.com/kieluni, Instagram: ? www.instagram.com/kieluni
Text / Redaktion: ? Christian Urban

Quelle: idw

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 975017
 158

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Kulturelles Erbe digital zugänglich machen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Bild: Bürgerschaftliches Engagement für die Energiewende im Ostseeraum stärkenBild: Bürgerschaftliches Engagement für die Energiewende im Ostseeraum stärken
Bürgerschaftliches Engagement für die Energiewende im Ostseeraum stärken
Ein neues Projekt an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) stärkt die partnerschaftliche Zusammenarbeit für erneuerbare Energien. „Co2mmunity“ möchte Bürgerinnen und Bürger im Ostseeraum unterstützen, erneuerbare Energieanlagen zu errichten und von Erfahrungen aus anderen Ländern zu lernen. Das von der Europäischen Union im Rahmen des INTERREG-Ostseeraum-Programms geförderte Projekt startete am 1. Oktober 2017. Es hat eine Laufzeit von drei Jahren und ist mit einem Budget von knapp 3,15 Millionen Euro ausgestattet. 496.000 Euro da…
Bild: 2 Millionen Euro für die Forschung zur technischen Nachbildung von GehirnprozessenBild: 2 Millionen Euro für die Forschung zur technischen Nachbildung von Gehirnprozessen
2 Millionen Euro für die Forschung zur technischen Nachbildung von Gehirnprozessen
DFG verlängert Verbundprojekt der Universitäten Kiel, Bochum, Hamburg-Harburg, Brandenburg und dem Leibniz-Institut Frankfurt (Oder). Die an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) angesiedelte Forschergruppe 2093 „Memristive Bauelemente für neuronale Systeme“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 2 Millionen Euro für drei weitere Jahre gefördert. In dem interdisziplinären Verbundprojekt erforschen seit 2014 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Neurologie, Systemtheorie, Materialwissenschaft, Nanoelekt…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Kulinarische Erlebnisse im Herzen ItaliensBild: Kulinarische Erlebnisse im Herzen Italiens
Kulinarische Erlebnisse im Herzen Italiens
… wie die Sonne und die Herzlichkeit der Menschen: Im Herzen Italiens sind kulinarische Erlebnisse Teil des kulturellen Erbes und Ausdruck der vier Regionen.Kulturelles Erbe und Ausdruck einer Region Jeder Ort hat seine eigene Identität, bestehend aus einem einzigartigen Mosaik, das sich aus künstlerischem, kulturellem, ökologischem Erbe, Bräuchen und …
Bild: ARUBA FUL SVE! – ONE HAPPY ISLAND VERKÜNDET “NATIONAL YEAR OF CULTURE 2008”Bild: ARUBA FUL SVE! – ONE HAPPY ISLAND VERKÜNDET “NATIONAL YEAR OF CULTURE 2008”
ARUBA FUL SVE! – ONE HAPPY ISLAND VERKÜNDET “NATIONAL YEAR OF CULTURE 2008”
… in einem eigens kreierten Logo verar-beitet. Er soll bei Jung & Alt – Einheimischen wie Gästen Lust auf Feiern sowie Aufmerksamkeit für Arubas kulturelles Erbe machen. Dafür wurde ein Veranstaltungskalender mit zahlreichen Kulturveranstaltungen und Bildungsprogrammen aufgelegt. Zudem eröffnet das Archäologische Museum wieder. Und zwar in neuer Dimension: …
Bild: Kulturelles Erbe der Naturheilkunde Europas in Gefahr - 4. Europäisches Symposium in WienBild: Kulturelles Erbe der Naturheilkunde Europas in Gefahr - 4. Europäisches Symposium in Wien
Kulturelles Erbe der Naturheilkunde Europas in Gefahr - 4. Europäisches Symposium in Wien
… Gesundheitspolitik nehmen stetig zu und betreffen auch die CAM, die Complementary and Alternative Medicine, früher auch Naturheilkunde genannt. CAM stellt jedoch ein kulturelles Erbe dar, das unter Vorwänden wie Verbraucherschutz von den unterschiedlichsten Interessengruppen in Frage gestellt wird. Die Messlatte der Wissenschaftlichkeit, ihre mechanische …
Bild: Velgandr: Gaming-Kultur trifft auf Geschichte – Fokus auf Assassin’s Creed und mehrBild: Velgandr: Gaming-Kultur trifft auf Geschichte – Fokus auf Assassin’s Creed und mehr
Velgandr: Gaming-Kultur trifft auf Geschichte – Fokus auf Assassin’s Creed und mehr
Velgandr präsentiert Gaming als kulturelles Erbe – mit Fokus auf die Assassin’s Creed-ReiheUnter dem Namen Velgandr entsteht eine unabhängige Plattform, die Videospiele als Teil moderner Kultur dokumentiert und archiviert. Die Webseite velgandr.com widmet sich der Analyse und Präsentation bekannter Spielreihen – aktuell im Mittelpunkt: Ubisofts Assassin’s …
Keine Verschrottung unseres kulturellen Erbes
Keine Verschrottung unseres kulturellen Erbes
… MdB: Die anhaltende Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen ändert nichts an den Grundlagen unserer Gesellschaft. Unabhängig vom religiösen Bekenntnis des Einzelnen entspringt unser kulturelles Erbe der christlichen Tradition. Christliche Symbole finden sich in allen Bereichen. Das christliche Menschenbild prägt unser Grundgesetz und unsere Rechts- und …
Bild: Europäisches Symposium: Wissenschaftlichkeit und Wirksamkeit, das kulturelle Erbe der Naturheilkunde EuropasBild: Europäisches Symposium: Wissenschaftlichkeit und Wirksamkeit, das kulturelle Erbe der Naturheilkunde Europas
Europäisches Symposium: Wissenschaftlichkeit und Wirksamkeit, das kulturelle Erbe der Naturheilkunde Europas
… für die Bereiche Qualitätssicherung, Wirksamkeitsnachweis und Ausbildung“. CAM, die Complementary and Alternative Medicine, früher auch Naturheilkunde genannt stellt ein kulturelles Erbe dar, das unter Vorwänden wie Verbraucherschutz, Unwissenschaftlichkeit, Kosten oder Unwirksamkeit von den unterschiedlichsten Interessengruppen europaweit in Frage gestellt …
Stefan Helmbrecht: Denkmalgeschütze Immobilien sind ein kulturelles Erbe für die nachfolgenden Generationen
Stefan Helmbrecht: Denkmalgeschütze Immobilien sind ein kulturelles Erbe für die nachfolgenden Generationen
Stefan Helmbrecht: Denkmalgeschütze Immobilien sind ein kulturelles Erbe für die nachfolgenden Generationen Als Experte für denkmalgeschützte Immobilien weiß Stefan Helmbrecht selbstverständlich auch um den materiellen Wert solcher Häuser als Kapitalanlage. Allerdings bedeutet für Stefan Helmbrecht die Investition in ein historisches Gebäude mehr: „Es …
Stefan Helmbrecht: Denkmalgeschützte Immobilien sind ein wichtiges kulturelles Erbe
Stefan Helmbrecht: Denkmalgeschützte Immobilien sind ein wichtiges kulturelles Erbe
Stefan Helmbrecht: Denkmalgeschützte Immobilien sind ein wichtiges kulturelles Erbe Als Investor und Projektentwickler für denkmalgeschützte Immobilien sieht Stefan Helmbrecht eine Denkmalschutz-Immobilie auch als Investition in eine nachhaltige Zukunft (Heppenheim) Für den auf denkmalgeschützte Altbauten spezialisierten Projektentwickler Stefan Helmbrecht …
Bild: Architekturführer Dessau / WörlitzBild: Architekturführer Dessau / Wörlitz
Architekturführer Dessau / Wörlitz
… im Zweiten Weltkrieg und nach 1990 führen in den Gesamtkontext ein. Es ergibt sich das differenzierte Gesamtbild einer Region, die nicht nur an ihr reiches kulturelles und historisches Erbe anknüpft, sondern auch in die Zukunft plant und Neues wagt. Mit dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich und dem Bauhaus-Ensemble verfügen die Stadt Dessau-Roßlau und ihr …
Bild: Die Klima-Hotels räumen abBild: Die Klima-Hotels räumen ab
Die Klima-Hotels räumen ab
… übergeordneten Kategorie „Unterkunft“ nominiert. Aus allen Nominierten kürte die Jury jeweils die drei Besten in acht verschiedenen Unterkategorien: Natürliches/kulturelles Erbe, nachhaltiges Reisen, nachhaltige Angebote, Qualität von Zertifizierung/Marketing, Training und Weiterbildung, zielführendes Management, effizientes/klimaschonendes Nutzen von Ressourcen, …
Sie lesen gerade: Kulturelles Erbe digital zugänglich machen