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Erbschaftsteuer: Die Zukunft regionaler Unternehmen gestalten

Bild: Erbschaftsteuer: Die Zukunft regionaler Unternehmen gestalten
Die Steuerberater Andreas Bartkowski, Hubert Schnitzler, Joachim Köllmann und Frank Kirsten (v.l.)
Die Steuerberater Andreas Bartkowski, Hubert Schnitzler, Joachim Köllmann und Frank Kirsten (v.l.)

(openPR) Die Partner der Steuerberaterkanzlei Schnitzler & Partner aus Mönchengladbach begleiten den regionalen Mittelstand bei der steuerlich und strategisch optimalen Unternehmensübertragung. Gerade durch das neue Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz sind die Anforderungen komplexer geworden.




Lange Zeit hatte die Wirtschaft auf eine Entscheidung des Gesetzgebers gewartet. Nun herrscht seit Herbst Planungssicherheit bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer, zumindest fürs Erste. „Das ist wichtig für die Unternehmer in der Region. Sie können die Übertragung ihrer Betriebsvermögen nun wieder rechtssicher strukturieren und auf die Zukunft ausrichten“, sagt Andreas Bartkowski. Der Steuerberater ist Partner der mittelständischen Steuerberatungskanzlei Schnitzler & Partner aus Mönchengladbach, die sich auf die umfassende Beratung von gewerblichen Mandanten bei allen steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen spezialisiert hat und seit mehr als 60 Jahren aktiv ist.

„Die Region ist stark vom familiengeführten Mittelstand abhängig. Im Bereich der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein, der die Städte Krefeld und Mönchengladbach sowie den Rhein-Kreises Neuss und des Kreis Viersen umfasst, sind rund 70.000 Unternehmen ansässig, von denen etwa 500 mehr als 100 Beschäftigte aufweisen. Der Mittelstand hat am Mittleren Niederrhein also ein besonderes Gewicht“, fügt Bartkowskis Kanzleipartner Frank Kirsten hinzu. „Und wenn man sich parallel anschaut, dass nach aktuellen Schätzungen des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) zwischen 2014 bis 2018 in rund 135.000 Familienunternehmen die Übergabe ansteht, erkennt man schnell, wie wichtig die Planbarkeit bei der Unternehmensübertragung ist.“

Zwar habe der Gesetzgeber es Unternehmensnachfolgern schwieriger gemacht, die Erbschaft- beziehungsweise Schenkungsteuer zu reduzieren beziehungsweise sogar komplett zu vermeiden. „Es existieren jetzt engere Grenzen, in denen die Unternehmen sich bewegen müssen. Die bisherigen Verschonungsregelungen von 85 beziehungsweise 100 Prozent für den, der fünf beziehungsweise sieben Jahre keine Arbeitsplätze abbaut, gelten nur noch bei Unternehmen mit einem Firmenwert von bis zu 26 Millionen. Zudem war es früher bei bis zu 20 Mitarbeitern möglich, sich von dieser sogenannten Lohnsummenregelung befreien zu lassen. Die neue Grenze liegt bei fünf Mitarbeitern“, sagt Joachim Köllmann, ebenfalls Steuerberater und Partner der renommierten Mönchengladbacher Kanzlei. „Aber für den Mittelstand wurde die steueroptimierte Unternehmensübertragung nicht unmöglich gemacht. Im Kern bleibt es ja schließlich dabei, dass Unternehmensnachfolger von der Erbschaft- und Schenkungsteuer verschont werden, wenn sie Betrieb und Arbeitsplätze über mehrere Jahre hinweg erhalten.“

Wichtig sei, die mittlerweile komplexeren Regelungen des Gesetzes individuell für jeden Betrieb umzusetzen. Dabei komme es auf die genaue Analyse der tatsächlichen Vermögensverhältnisse im Unternehmen an, führt Andreas Bartkowski aus. „Nur so können wir ermitteln, wie viel betriebsnotwendiges und damit verschonungsfähiges Vermögen vorhanden ist und wie sich die Übertragung steuerlich bestmöglich realisieren lässt. Der Beratungsbedarf im Mittelstand steigt, das sehen wir bei unseren Mandanten ganz deutlich – in Mönchengladbach und darüber hinaus.“

Schnitzler & Partner begleitet bereits zahlreiche Unternehmen bei der Gestaltung der Nachfolge nach der neuen Gesetzeslage und weist darauf hin, dass neben der steuerlichen Komponente immer auch die strategische Ausrichtung im Fokus stehe. „Was will ich als Unternehmer wirklich und was wollen meine Nachfolger? Diese Frage diskutieren wir mit den Eigentümern und deren Familien und sichern so die steuerlichen und rechtlichen Entscheidungen der Unternehmensnachfolge ab. Durch das umfassende Konzept führen wir die Unternehmen in eine stabile Zukunft“, sagt Frank Kirsten.

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