openPR Recherche & Suche
Presseinformation

CGB FORDERT VOM SENAT UMFASSENDES PERSONALKONZEPT FÜR DIE BREMISCHE VERWALTUNG

02.03.201716:43 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: CGB FORDERT VOM SENAT UMFASSENDES PERSONALKONZEPT FÜR DIE BREMISCHE VERWALTUNG
Peter Rudolph, CGB-Landesvorsitzender
Peter Rudolph, CGB-Landesvorsitzender

(openPR) Bürgeramt statt Stadtamt – Wirtschaftsressort statt Innenressort – Polizeireform statt Polizeipräsenz
CGB FORDERT PERSONALKONZEPT ANSTELLE VON VERSCHIEBEBAHNHOF

Seit über einem Jahr sorgen Ämter und Behörden der Hansestadt regelmäßig für Negativmeldungen in den Medien. Waren es im letzten Jahr die Kfz-Zulassungsstelle, die Bürger nach stundenlangen Warten unverrichteter Dinge nach Hause schickte, das Standesamt, das zehn und mehr Wochen für die Ausstellung einer Geburtsbescheinigung benötigte sowie die Ausländerbehörde, die mit der Bearbeitung von Anträgen und Akten nicht nachkam, ist es aktuell die Elterngeldstelle, bei der sich seit Monaten die An- träge stauen, so dass Eltern vielfach gezwungen sind, einen Überbrückungskredit von der Bremer Auf-bau-Bank in Anspruch nehmen zu müssen. Hinzu kommen Personalprobleme im Bereich der Polizei, die angesichts von mehr als 300.000 Überstunden ihren Aufgaben kaum noch gerecht werden kann, so dass längst nicht mehr alle Straftaten mit gleicher Intensität verfolgt werden und Fahraddiebstähle und Wohnungseinbrüche größtenteils ungeahndet bleiben. Weiteres Ungemach droht durch den Tarifabschluss für die Landesbeschäftigten, für den die Finanzsenatorin keine ausreichenden Haushaltsmittel eingeplant hat und daher zusätzliche Personaleinsparungen erwägt.



Der Senat hat es bislang nicht vermocht, die Personalprobleme in den Griff zu bekommen und dem Verwaltungschaos Einhalt zu gebieten. Verschiebebahnhof statt Personalkonzept heißt sein Credo. Aus dem Stadtamt wurde zum 1. März ein verkleinertes „Bürgeramt“. Die bislang beim Stadtamt angesiedelten Aufenthalts- und staatsangehörigkeitsrechtlichen Aufgaben werden bereits seit 1. Januar von einem neuen Migrationsamt wahrgenommen. Für Gewerbe- und Gaststättenangelegenheiten ist nach gestrigem Beschluss der Wirtschaftsdeputation nunmehr der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen anstelle des Stadtamtes zuständig, ebenso wie für Marktangelegenheiten und Aufgaben nach dem Bremischen Fischereigesetz. Neue Zuständigkeiten auch für die Innovations- und Industriepolitik, die von der Wirtschaftsförderung Bremen GmbH (WFB) ins Wirtschaftsressort verlagert wird. Profitieren von den Aufgabenverlagerung wird im wesentlichen nur Senator Martin Günthner, dessen Ressort nicht nur zwei neue Abteilungen erhält, eine davon als Versorgungsposten für die geschasste Stadtamtschefin Wessel-Nieper, sondern neben den Personalverlagerungen aus dem Stadtamt und der WFB auch noch mit zusätzlichen Stellen ( 6,66 Vollzeiteinheiten) „belohnt“ wird. Hätte man diese Stellen bereits dem bisherigen Stadtamt zugestanden, hätte dieses nach Auffassung des CGB seine Personalprobleme weitgehend selbst in den Griff bekommen können und das ganze Personalkarussell wäre vermieden worden. So sind nicht nur die Bürger die Leittragenden, die kein Stadtamt als zentrale Anlaufstelle mehr haben, sondern für ihre Anliegen ab sofort verschiedene Ämter und Dienststellen aufsuchen müssen, sondern auch die Beschäftigten, die sich zunächst in neue Strukturen und Abläufe einarbeiten müssen, bevor sie wieder Dienstleistungen in der von den Bürgern erwarteten Qualität und Geschwindigkeit erbringen können.

CGB-Landesvorsitzender Peter Rudolph: „Mit seinem Verschiebebahnhof hat der Senat keine Probleme gelöst, sondern lediglich Augenwischerei betrieben. Gleiches gilt für die sogenannte Polizeireform, die Innensenator Mäurer heute der Öffentlichkeit vorstellen will und mit der lediglich personelle Fehlbedarfe regional verschoben und kaschiert werden. Der CGB erwartet, dass der Senat endlich Nägel mit Köpfen macht und ein umfassendes Personalkonzept vorlegt, das nicht nur die Aufgabenwahrnehmung einzelner Ämter und Dienststellen beinhaltet, sondern auch grundsätzlichen Problemen wie der anstehenden Pensionierungswelle und der Bugwelle von Überstunden Rechnung trägt. Dies bedeutet nicht pauschal Personalaufstockung, sondern zunächst Aufgabenkritik und verstärkte Nutzung der Möglichkeiten der digitalen Verwaltung. Bremen braucht eine moderne und kundenorientierte Verwaltung, die die Potentiale ihrer Beschäftigten nutzt und wertschätzt.“

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 941258
 473

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „CGB FORDERT VOM SENAT UMFASSENDES PERSONALKONZEPT FÜR DIE BREMISCHE VERWALTUNG“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von CGB-Landesverband Bremen

Bild: BREMER BÜRGERMEISTER BRÜSKIERT ERNEUT BETRIEBSRATSMITGLIEDER AUSSERHALB DES DGBBild: BREMER BÜRGERMEISTER BRÜSKIERT ERNEUT BETRIEBSRATSMITGLIEDER AUSSERHALB DES DGB
BREMER BÜRGERMEISTER BRÜSKIERT ERNEUT BETRIEBSRATSMITGLIEDER AUSSERHALB DES DGB
Wie der CGB einer Senatspressemitteilung entnehmen musste, findet am 17. Februar im Bremer Rathaus ein Senatsempfang für Betriebs- und Personalräte statt. Betriebsräte der christlichen Gewerkschaften werden auf diesem Empfang nicht vertreten sein, da der CGB erneut keine Aufforderung zur Unterbreitung von Personalvorschlägen oder Einladungen für den Empfang erhalten hat. Bereits beim letzten Betriebs- und Personalräteempfang wurden ebenfalls schon keine Betriebsräte christlicher Gewerkschaften berücksichtigt. Seinerzeit hatte sich die Senatsk…
Bild: CGB WARNT CDU VOR VEREINNAHMUNG DURCH WIRTSCHAFTSLOBBYBild: CGB WARNT CDU VOR VEREINNAHMUNG DURCH WIRTSCHAFTSLOBBY
CGB WARNT CDU VOR VEREINNAHMUNG DURCH WIRTSCHAFTSLOBBY
Mit großer Sorge betrachtet der CGB die zunehmenden Versuche der Wirtschaft, die CDU für ihre Interessen zu instrumentalisieren. War es in der letzten Woche die Mittel­stands- und Wirtschaftsunion der CDU, die mit ihrem Parteitagsantrag „Kein Rechts­anspruch auf Lifestyle-Teilzeit“ geltendes Arbeitsrecht infrage stellte, hat nun der CDU-Wirtschaftsrat mit einer „Agenda für Arbeitnehmer“ nachgesetzt, in dem u.a. die Abschaffung der Mütterrente und die Streichung der Zahnarztbehandlung aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicheru…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: CGB: BREMENS NAHRUNGS- UND GENUSSMITTELWIRTSCHAFT IM AUSVERKAUFBild: CGB: BREMENS NAHRUNGS- UND GENUSSMITTELWIRTSCHAFT IM AUSVERKAUF
CGB: BREMENS NAHRUNGS- UND GENUSSMITTELWIRTSCHAFT IM AUSVERKAUF
… Hiobsbotschaft in drei Wochen Der CGB und seine für Industrie und Handel zuständigen Berufsgewerkschaften CGM und DHV sind be­sorgt über die Zukunft der bremischen Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft und der damit verbunde­nen Arbeitsplätze. Während die Wirtschaftsförderung Bremen in ihren auch im Internet veröffentlichten Publikationen noch damit wirbt, …
Bild: CGB ERWARTET VOM SENAT MEHR RESPEKT VOR TARIFAUTONOMIE UND KRITISIERT GEPLANTEM ALLEINGANG BEI MINDESTLOHNBild: CGB ERWARTET VOM SENAT MEHR RESPEKT VOR TARIFAUTONOMIE UND KRITISIERT GEPLANTEM ALLEINGANG BEI MINDESTLOHN
CGB ERWARTET VOM SENAT MEHR RESPEKT VOR TARIFAUTONOMIE UND KRITISIERT GEPLANTEM ALLEINGANG BEI MINDESTLOHN
… Gewerkschaften, sondern könnte sich auch negativ auf die Ausbildungsbereit­schaft der Schulabgänger auswirken. Bereits jetzt verlassen jährlich 500 Schülerinnen und Schüler die bremischen Schulen ohne jeglichen Abschluss und mit minimalen Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Wie sollen diese und andere leistungsschwache Schulabgänger zur Aufnahme einer …
Bild: CDA: AKTUELLER BEARBEITUNGSSTAU BEI DER ELTERNBEITRAGSSTELLE WEITERER BELEG FÜR VERWALTUNGSDEFIZITE IN BREMENBild: CDA: AKTUELLER BEARBEITUNGSSTAU BEI DER ELTERNBEITRAGSSTELLE WEITERER BELEG FÜR VERWALTUNGSDEFIZITE IN BREMEN
CDA: AKTUELLER BEARBEITUNGSSTAU BEI DER ELTERNBEITRAGSSTELLE WEITERER BELEG FÜR VERWALTUNGSDEFIZITE IN BREMEN
… Verwaltungsprobleme ausbaden müssen.“ Nach Auffassung der CDA bedarf es für eine moderne und bürgerfreundliche bremische Verwal­tung einer allgemeinen Aufgabenkritik und eines umfassen­den Personalkonzepts. Der CDU-Kreisverband Bremen-Stadt hatte bereits auf seinem Kreisparteitag im letzten Jahr auf Antrag der CDA die CDU-Bürger­schaftsfraktion aufgefordert, sich beim …
Bild: CGB KRITISIERT MANGELNDEN EINSATZ DER KIRCHEN IN BREMEN FÜR SONNTAGSSCHUTZBild: CGB KRITISIERT MANGELNDEN EINSATZ DER KIRCHEN IN BREMEN FÜR SONNTAGSSCHUTZ
CGB KRITISIERT MANGELNDEN EINSATZ DER KIRCHEN IN BREMEN FÜR SONNTAGSSCHUTZ
… möglich sofern außergewöhnliche Umstände vorliegen sowie zur Vermeidung erheblicher Schäden, wobei die Rechtsprechung hierfür klare Vorgaben gemacht hat. So hat das Bundesverwaltungsgericht Ende 2014 die Hessische Bedarfsgewerbeordnung insoweit für nichtig erklärt, als sie eine Beschäftigung von Arbeitnehmern an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen in den …
CGB KRITISIERT SATZUNGSWIDRIGES VERHALTEN DER BREMER ARBEITNEHMERKAMMER
CGB KRITISIERT SATZUNGSWIDRIGES VERHALTEN DER BREMER ARBEITNEHMERKAMMER
Bremische Medien haben am 5. April über ein breites Bündnis von Befürwortern einer Bebauung des Bremer Rennbahngeländes berichtet und die Arbeitnehmerkammer als einen Bündnispartner ge­nannt. Dazu stellt der CGB fest: Es gibt weder einen Beschluss der Kammer-Vollversammlung über einen Beitritt zum vorgenannten Bündnis noch einen Beschluss zur Bebauung …
Bild: AUCH 2019 IN BREMEN WIEDER VIELE AUSNAHEREGELUNGEN VOM LADENSCHLUSSGESETZ GEPLANTBild: AUCH 2019 IN BREMEN WIEDER VIELE AUSNAHEREGELUNGEN VOM LADENSCHLUSSGESETZ GEPLANT
AUCH 2019 IN BREMEN WIEDER VIELE AUSNAHEREGELUNGEN VOM LADENSCHLUSSGESETZ GEPLANT
… Beispiel der in Osterholz geplanten Weinmesse deutlich, deren Anziehungskraft und Bedeutung noch gar nicht beurteilt werden kann, da das Messekonzept bei Versand des Verordnungsentwurfs der Verwaltung noch nicht vorlag und erst noch geprüft werden muss.“ Der CGB fordert den Senat auf, sich nicht länger hinter dem bereits 2008 mit einigen bremischen Institutionen …
Bild: CDA UND CDU FORDERN UMFASSENDES PERSONALKONZEPT FÜR DIE BREMISCHE VERWALTUNGBild: CDA UND CDU FORDERN UMFASSENDES PERSONALKONZEPT FÜR DIE BREMISCHE VERWALTUNG
CDA UND CDU FORDERN UMFASSENDES PERSONALKONZEPT FÜR DIE BREMISCHE VERWALTUNG
… Umsetzung von Bediensteten die Personalprobleme der bremischen Verwaltung nicht dauerhaft lösen lassen. Nach Auffassung von CDU und CDA bedarf es eines umfassenden Personalkonzeptes, das nicht nur die Aufgabenwahrnehmung einzelner Ämter und Dienststellen beinhaltet, sondern auch grundsätzlichen Problemen wie der anstehenden Pensionierungswelle und der …
Bild: CGB FORDERT BREMER BILDUNGSGIPFELBild: CGB FORDERT BREMER BILDUNGSGIPFEL
CGB FORDERT BREMER BILDUNGSGIPFEL
… umfassenden Diskussion darüber, was getan werden muss, da­mit Bremen endlich die rote Laterne als Deutschland bildungspolitisches Schlusslicht abgeben kann. Der CGB fordert deshalb einen breit angelegten bremischen Bildungsgipfel mit Vertretern aus Poli­tik, Verwaltung, Lehrerverbänden und Gewerk-schaften, Kammern, Wirtschaft, Wissenschaft und El­ternschaft.
Bild: CGB: HANDEL DURCH VERLÄNGERUNG DER MWST-SENKUNG UNTERSTÜTZEN NICHT DURCH ZUSÄTZLICHE SONNTAGSÖFFNUNGENBild: CGB: HANDEL DURCH VERLÄNGERUNG DER MWST-SENKUNG UNTERSTÜTZEN NICHT DURCH ZUSÄTZLICHE SONNTAGSÖFFNUNGEN
CGB: HANDEL DURCH VERLÄNGERUNG DER MWST-SENKUNG UNTERSTÜTZEN NICHT DURCH ZUSÄTZLICHE SONNTAGSÖFFNUNGEN
… appellieren an den Bremer Senat, keine zusätzlichen Ausnahmeregelungen von den allgemeinen Ladenöffnungszeiten zu beschließen. Der CGB verkennt nicht, dass der bremische Einzelhandel durch die behördlicherseits an-geordneten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie erhebliche Umsatzeinbußen zu verzeichnen hatte. Er sieht in zusätzlichen Sonntagsöffnungen …
Bild: GEWERKSCHAFTEN FORDERN VON EZB ENDE DER NULL-ZINS-POLITIKBild: GEWERKSCHAFTEN FORDERN VON EZB ENDE DER NULL-ZINS-POLITIK
GEWERKSCHAFTEN FORDERN VON EZB ENDE DER NULL-ZINS-POLITIK
… zunehmend dazu übergehen, auch normale Sparer mit Negativzinsen bzw. Verwahrentgelten zu belasten, darunter die HASPA als größte deutsche Sparkasse und seit wenigen Tagen auch die Bremische Volksbank, die von Sparern die mehr als 100.000 Euro auf dem Konto haben, jetzt einen Negativzins von 0,5 Prozent er- ­hebt. Rudolph: „Für viele Arbeitnehmer dient …
Sie lesen gerade: CGB FORDERT VOM SENAT UMFASSENDES PERSONALKONZEPT FÜR DIE BREMISCHE VERWALTUNG