(openPR) Berlin, 11.04.2016
Vom 15. bis 17. April 2016 werden 170 engagierte und interessierte Schüler aus 35 verschiedenen Schulen im Jugenddorf am Ruppiner See zusammen kommen, um an ihren Traumvorstellungen einer perfekten Schule zu feilen, eigene Projekte auf die Beine zu stellen und ihre gemeinsamen Forderungen an die Bil-dungspolitik zu formulieren.
Berlin. Das größte Bildungscamp der Region, bei dem Schüler selbst aktiv werden, geht in die nächste Runde. Die gemeinnützige Bildungsinitiative "mehr als lernen" lädt gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Landesschülerausschuss Berlin zu einem Wochenende unter dem Motto: „Lass Dich inspirieren! Lass Dich empowern! Und lass Dich feiern!“ Lino Schüpfer, Projektleitung des Frühlingscamps 2016, erklärt: „Unsere Mission ist es, den Raum für Schüler zu schaffen, sich ein Wochenende intensiv damit zu befassen, wie Schule und Bildung im Allgemeinen ihren Wünschen und Bedürfnissen näher kommen kann.“
Wie integrieren wir Geflüchtete in das Schulleben? Wie können Lehrkräfte und Schüler gewaltfrei und demokratisch miteinander kommunizieren und umgehen? Wie können Inhalte aus den Rahmenlehrplänen modern umgesetzt werden? Zu diesen und vielen weiteren Fragen werden sich die Campteilnehmer durch spannende Gäste und Workshops inspirieren lassen und intensiv austauschen. Die Schüler entwickeln Projekte, die ihre Schulen nachhaltig verändern werden. Außerdem werden Forderungen an die Berliner Bildungspolitik erarbeitet. Diese halten die Teilnehmer in Form von Wahlprüfsteinen fest, die sie zum Abschluss des Camps Kandida-ten aller großen Parteien für die Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses übergeben und diskutieren werden. „Das Frühlingscamp eröffnet den Schülern so die Möglichkeit, pünktlich vor der anstehenden Wahl des Berli-ner Abgeordnetenhauses ihre Forderungen zu artikulieren und Einfluss in die Gestaltung der Politik von morgen zu nehmen.“, sagt Yvonne Lehmann, Referentin der Friedrich-Ebert-Stiftung und Unterstützerin des Frühlingscamps.
Am Sonntag, den 17. April, diskutieren Fachpolitiker und Kandidaten aller großen Parteien direkt vor Ort mit den Schülern über ihre Forderungen. Unter anderem wird die 18-jährige June Tomiak zu Besuch sein. Die frisch von den Grünen für die Wahl des Abgeordnetenhauses aufgestellte Tomiak war beim letzten Frühlings-camp noch als Teilnehmerin dabei. Sie war schon zur Schulzeit aktiv im Landesschülerausschuss Berlin. Der aktuelle Vorsitzende des Landesschülerausschusses Berlin und Mitveranstalter Roman Danilov freut sich schon besonders auf den Sonntagvormittag: „Auf diese Weise bekommen wir die Möglichkeit, direkt mit den fachverantwortlichen Politikern in einen Dialog auf Augenhöhe zu treten und Stellungnahmen zu unseren Forderungen einzufordern.“
Die entwickelten Wahlprüfsteine werden allen Parteien nach dem Camp noch einmal offiziell zugeschickt, um die offiziellen Antworten dann frei zugänglich auf der Website des Camps zu veröffentlichen. Auf der Camp-Website werden sich dann auch alle schulverändernden Projekte vorstellen und alle Interessierten über ihre Entwicklung nach dem Camp auf dem Laufenden halten.
Das Frühlingscamp 2016 wird im Rahmen des Strukturierten Dialogs vom EU-Förderprogramm Erasmus+, von der Friedrich-Ebert-Stiftung und vom Jugenddorf am Ruppiner See unterstützt.









