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DGB fördert Lohndumping im Osten

01.06.200613:59 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: DGB fördert Lohndumping im Osten
Der Sozialticker - kritisch, fordernd und unabhängig
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(openPR) Viele Jahre nach dem Mauerfall, eitern immer noch die Trümmer in den Köpfen vom DGB Vorstand und entwickeln sich zu Narben, welche gegenüber den Beschäftigten im Osten - als tiefe Schluchten einer Stigmatisierung vorgeführt werden.

Untermalt wird der Erfolg: “Damit haben wir für Tarif- und Sozialstandards in der Branche eine untere Haltelinie eingezogen”, durch den DGB-Verhandlungsführer Reinhard Dombre. Er zog damit nicht nur die untere Haltelinie, sondern offerierte auch die Stellung vom DGB zu den ostdeutschen Arbeitnehmern und förderte die Spaltung zwischen Ost und West.

Als Mindestentgelt wurde vereinbart:
* 7,00 EUR in der Zeit von 01.07.2006 bis 31.12.2006,
* 7,15 EUR in der Zeit von 01.01.2007 bis 31.12.2007,
* 7,31 EUR in der Zeit von 01.01.2008 bis 31.12.2008,


in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen:

* 6,10 EUR in der Zeit von 01.07.2006 bis 31.12.2006,
* 6,22 EUR in der Zeit von 01.01.2007 bis 31.12.2007,
* 6,36 EUR in der Zeit von 01.01.2008 bis 31.12.2008.
Beschäftigte von Zeitarbeitsfirmen in Westdeutschland sollen künftig Anspruch auf diesen Mindestlohn haben, in Ostdeutschland diskriminiert weniger. Darauf einigten sich Zeitarbeits-Verbände und die Tarifgemeinschaft des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Eine Begründung dieser institutionalisierten Diskriminierung - 17 Jahre nach dem Mauerfall - wurde nicht genannt, da Stillschweigen aus der Führungsetage vom DGB gepflegt wird.

Dabei heißt es doch immer: Gleiches Geld für gleiche Arbeit - egal welchen Geschlechts - oder hat sich da inzwischen etwas geändert?

Weitere Informationen auf http://www.sozialticker.com

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