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Die \"Berliner Umschau\" sprach mit Lucy Redler (WASG-Berlin)

01.06.200611:26 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Nach der vorläufigen Wiedereinsatzung des Berliner WASG-Landesvorstand hat die Partei nun Chancen, sich auf antineoliberaler Grundlage zu einen und in das Abgeordnetenhaus einzuziehen. Das sagte die Spitzenkandidatin der Wahlalternative, Lucy Redler, der internebasierten Tageszeitung "Berliner Umschau" (www.berlinerumschau.de). Zugleich warf sie der Linkspartei.PDS erneut eine Politik des Sozialabbaus und der Privatisierungen vor.



Berliner Umschau: Herzlichen Glückwunsch, Sie sind wieder im Amt und dem Wahlantritt steht wahrscheinlich auch nichts mehr im Wege. Hatten Sie mit dem Urteil gerechnet?

Lucy Redler: Ich habe das gehofft, sagen wir mal so. Aber es war in den letzten Tagen und auch in den letzten Wochen eigentlich ziemlich deutlich, daß die Entscheidung, ob die WASG zur Wahl antritt oder nicht, daß das eine Entscheidung ist, die auf Landesebene getroffen wird und nicht auf Bundesebene. In diesem Sinne bin ich von dieser Entscheidung ausgegangen.

B.U.: Aber Sie zahlen einen hohen Preis. In jedem Fall werden sich die Wege zwischen einigen Leuten in der WASG jetzt trennen. Ist es das wert?

L.R.: Es wird nicht zu einer Spaltung kommen. es wird sicher einige Kollegen geben, die sich entschließen, Wahlkampf für die Linkspartei zu machen, was ich bedauere, weil die Linkspartei ja auch weiterhin hier in Berlin im Sozialbereich kürzen wird und auch privatisieren wird. In dem Sinne kann ich die Entscheidung nicht nachvollziehen, aber es wird nicht zu einer großen Spaltung des Landesverbandes kommen, sondern wir haben jetzt eine Situation, wo die Ausgangslage, daß die Partei auf einer wirklich antineoliberalen Grundlage zusammenkommen wird und "Nein" sagt zu dieser Politik des kleineren Übels, daß das wahrscheinlicher wird, dadurch daß wir antreten und mit 5 Prozent plus X in das Abgeordnetenhaus einziehen.

B.U.: Klaus Ernst hat betont, daß der Fusionsprozeß jetzt praktisch um Berlin herum fortgeführt werden wird. Läuft das darauf hinaus, daß die Berliner WASG jetzt aus dem bundesweiten Fusionsprozeß ausgegliedert wird?

L.R.: Wir haben immer betont, daß wir Teil der Neuen Linken sein wollen . Eine der Grundlagen war, daß man keiner Privatiserung, keiner Sozialkürzung zustimmt. Diese Position wird jetzt natürlich erstmal gestärkt durch unseren Wahlantritt. Wir werden dafür kämpfen, einerseitsTeil dieser neuen Partei zu sein, aber auf antineoliberaler Grundlage.

Das Interview Finden Sie unter http://www.rbi-aktuell.de/cms/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=17&idart=7439

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