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Ebola - Starke Zusammenarbeit der Kirchen

14.07.201518:48 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Die Kirchen als Zeichen der Hoffnung in der Ebola-Krise

Die Ebola-Epidemie in Westafrika ist noch nicht ausgestanden. Dies bestätigte Bischof Jensen Seyenkulo aus Liberia bei seinem Besuch im Difäm – Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V. am vergangenen Wochenende in Tübingen. Bei seinem Gespräch mit Landesbischof Frank Otfried July und Difäm-Direktorin Dr. Gisela Schneider bedankte sich der Bischof der Lutherischen Kirche in Liberia bei der Württembergischen Landeskirche für die partnerschaftliche Unterstützung der Gesundheitsarbeit des Difäm und seiner Partnereinrichtungen während der Ebola-Krise. Gleichzeitig wies er auf die Dringlichkeit einer weiterführenden internationalen Zusammenarbeit auf mehreren Ebenen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Liberia hin. Für die gemeinsame Planung anstehender Maßnahmen fährt Gisela Schneider vom 18. bis zum 31. Juli 2015 erneut nach Liberia.



Die beunruhigenden Meldungen über neue Ebola-Fälle in Westafrika mehren sich wieder. Auch in Liberia, das die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 9. Mai 2015 für Ebola-frei erklärt hatte, sind neue Fälle gemeldet worden. "Es hat sich in den letzten Monaten viel getan. In den Gesundheitseinrichtungen wurden Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt und die Mitarbeitenden wurden entsprechend geschult. Auch an Aufklärungsarbeit in den Gemeinden wurde viel geleistet. Aber das Wiederaufflammen des Virus' ist ein Zeichen dafür, dass wir noch nicht am Ziel sind und unsere Arbeit verstärken müssen", sagt Dr. Gisela Schneider, die bereits zum dritten Mal seit dem Ausbruch der Ebola-Epidemie nach Liberia reist.

Zusammen mit dem Christlichen Gesundheitsnetzwerk in Liberia (CHAL) hatte das Difäm im vergangenen Jahr mehrere Hilfslieferungen mit Schutzmaterialien auf den Weg gebracht. Bei den Besuchen von Dr. Gisela Schneider vor Ort wurde ein Konzept entwickelt, wie trotz der Epidemie die Gesundheitsversorgung aufrechterhalten und die Zahl der Neuinfektionen reduziert werden konnte. "Nun setzen wir uns gemeinsam mit unseren Partnern für den längerfristigen Aufbau stabiler Gesundheitssysteme ein", so die Medizinerin. Hierzu gehört die psychosoziale Betreuung und die Wiedereingliederung von Ebola-Überlebenden in die Gesellschaft genauso wie die Ausbildung von Fachkräften und die Verbesserung der Versorgung mit notwendigen Medikamenten.

Bischof Seyenkulo würdigte als Mitglied im Aufsichtsrat des Christlichen Gesundheitsnetzwerks in Liberia die internationale Zusammenarbeit der kirchlichen und ökumenischen Einrichtungen, aber auch die intensive Kooperation der Kirchen innerhalb seines Landes in einer Zeit der Not: "Die Gesundheitsarbeit ist eine der drei Säulen, auf denen der Auftrag der Kirchen in Liberia ruht". Damit bekräftigte er die Worte im Glückwunschschreiben des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) in Genf, die Kirchen in Liberia seien "ein Zeichen der Hoffnung inmitten des Ebola-Krise". Die liberianische Regierung hatte den liberianischen Rat der Kirchen (LCC) für seine Gebete und helfenden Maßnahmen für die Ebola-Opfer und Angehörigen während des Ebola-Ausbruchs von 2014 bis 2015 geehrt. „Die Ebola Krise hat uns gelehrt, dass wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen als Kirchen, dann können wir Berge versetzen,“ so der Bischof der lutherischen Kirche in Liberia. „Die Anglikaner haben ihre Ressourcen mit uns geteilt, wir haben sie ebenso an alle weitergegeben und über den interreligiösen Rat konnten auch die muslimischen Gruppen einbezogen werden."


Dr. Gisela Schneider, Direktorin des Difäm – Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V. sowie der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus berichtet in ihrem Blog über ihre Erfahrungen und Erlebnisse vor Ort: difaem.de/aktuelles/ebola-blog/

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