(openPR) Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister e.V. (AMP) begrüßt Kompromiss zur EU-Dienstleistungsrichtlinie.
(Berlin, 09.02.2006) Die umstrittene EU-Dienstleistungsrichtlinie war in der Branche der Personaldienstleister seit geraumer Zeit Anlass zur Besorgnis. Das ursprünglich vorgesehene Herkunftslandprinzip für die Zeitarbeit hätte zur Folge gehabt, dass für ausländische Unternehmen nicht die deutschen Regelungen gegolten hätten und daher die deutschen Personaldienstleister durch deutlich niedrigere Angebote vom Markt gedrängt worden wären. „Deshalb sind wir hochzufrieden, dass unsere Branche aus dem Geltungsbereich der Dienstleistungsrichtlinie herausgenommen werden soll“, sagte der Vorstandssprecher des AMP, Peter Mumme, heute in Berlin. „Dafür haben wir seit langem auf politischer Ebene gekämpft – offensichtlich mit Erfolg.“
Jetzt bleibe nur zu hoffen, so Mumme, dass dieser Kompromissvorschlag im Laufe des weiteren Verfahrens nicht wieder verändert werde. Mit dem jetzigen Vorschlag sei der freie Zugang von Dienstleistern gewährleistet, ohne dass dabei erreichte Standards in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz unterlaufen würden. Mumme wandte sich zugleich gegen Versuche, die Dienstleistungsrichtlinie als Argument für die Einführung von Mindestlöhnen zu instrumentalisieren.







