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Causa Kopftuch - Ein europäischer Vergleich

08.02.200608:15 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Berlin, 8. Februar 2006. Eine Lehrerin mit Kopftuch ist für Deutschlands staatliche Schulen nicht tragbar - das ist die Meinung des Ex-Kanzlers und in einigen Bundesländern bereits Gesetz. In Frankreichs öffentlichen Schulen sind weder Schülerinnen noch Lehrerinnen mit Kopftuch geduldet. Altbundespräsident Rau forderte gleiches Recht für alle bei der Glaubensgarderobe. Der Landesvater der Bayern sieht durch das verhüllte Haar Deutschlands Identität als christlich geprägtes Land in Frage gestellt. 'Causa Kopftuch' - ist das der Streit, den das vereinte Europa der Vielfalt jetzt braucht? Zur Antwort darauf soll ein europäischer Vergleich beitragen, den die Juristen Louise Kubelka (Österreich) und Marcus Schian (Deutschland) mit Unterstützung zahlreicher Behörden, Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftler im In- und Ausland erarbeitet haben. Beleuchtet wird in der beim Verlag Europa-Kontakt in Berlin erschienenen Untersuchung der Umgang der 'alten' EU-Staaten mit dem viele und vieles aufwühlenden Thema. Eingegangen wird zudem auf die Türkei als Herkunftsland vieler in Deutschland lebender Muslime und die Schweiz, an deren Vorgehen sich die deutsche Justiz augenscheinlich orientiert hat. Dabei entstand ein aufschlußreiches Psychogramm des heutigen Europa, dessen politische Handschriften von Toleranz und Vernunft über pragmatische Gelassenheit bis zum gesetzlichen Bannstrahl reichen. Neben dem Kopftuch bei Lehrerinnen werden analoge Streitfälle und Urteile zu Schülern und Studenten, anderen Berufsgruppen und bemerkenswerte Lösungen wie eigens designte Kopftücher in einigen dänischen Unternehmen angesprochen, mit denen offenbar alle Betroffenen gut leben können. Die Untersuchung (ISBN 3-9808024-5-0) ist zum Preis von 29,50 EUR direkt beim Verlag unter www.europa-kontakt.de erhältlich.

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Europa-Kontakt informiert in mehreren Fachzeitschriften und online über Fördermittel, Gesundheits- und Sozialpolitik sowie Bildungsinitiativen und Arbeitsmarktfragen - stets aus europäischem Blickwinkel. Das Programm wird ergänzt durch die Veröffentlichung von Studien und Sachbüchern, unter anderem des Praktikumsführers „Stage Europe“. Außerdem bietet der Verlag eine kostenlose EU-Stellenbörse an.

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