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Mehr Flüchtlinge in Deutschland

21.11.201318:03 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Mehr Flüchtlinge in Deutschland

(openPR) komba gewerkschaft nrw will neue Willkommenskultur in Kommunalverwaltungen. Großer Aufgabendruck für Städte und Gemeinden

Köln, 28. Oktober 2013. Der wachsende Zustrom von Flüchtlingen aus Kriegs- und Hungergebieten erzeugt in den Städten und Gemeinden einen zusätzlichen hohen Aufgabendruck. Darauf wies der Vorsitzende der komba gewerkschaft, größte Fachgewerkschaft im dbb beamtenbund und tarifunion, Ulrich Silberbach, hin. Auf einer Tagung der komba jugend nrw im dbb forum Königswinter setzte sich Silberbach, der auch stellvertretender Bundesvorsitzender des dbb ist, für eine neue Willkommenskultur gegenüber Migranten ein. Neben dem Einsatz des fachlichen Sachverstandes in den Kommunalverwaltungen gehe es in Zeiten heftiger Debatten um die Flüchtlingspolitik der EU auch darum, Menschen in schweren Notlagen, die zum großen Teil alles verloren hätten, um ihr eigenes Leben zu retten, ein klares Willkommenssignal zu geben. „Wir müssen ihnen eine Heimat bieten und dürfen sie nicht wie Aussätzige betrachten“, sagte der Chef der kommunalen Fachgewerkschaft bei einer europapolitischen Podiumsdiskussion. Das müsse auch am Arbeitsplatz spürbar sein.


Eine Reihe der 200 anwesenden jungen Nachwuchsbeamten und Tarifbeschäftigten aus Nordrhein-Westfalen arbeiten in den Ämtern, die von steigenden Flüchtlingszahlen besonders betroffen sind: Ausländer-, Sozial-, Wohnungsämter, Ordnungs- und Sozialdienste, Job-Center, Jugend- und Schulbereiche.

Interkulturelle Vielfalt in Stadtverwaltungen fördern
Nicht nur der Zuwachs von Asylbewerber, auch der immer intensivere Austausch im europäischen Binnenmarkt, fordere neue Personalstrategien in den Kommunen. Die Förderung interkultureller Vielfalt und Kompetenz erleichtere bürgernahe Dienstleistungen. Die Verbreiterung der sprachlichen Fähigkeiten und der leichtere Zugang auf Menschen aus anderen Kulturen baue Vertrauen auf und beseitige Barrieren. Wie Silberbach sagte, mache die Polizei damit bereits gute Erfahrungen mit dem Einsatz von Beamten aus anderen kulturellen Bereichen. Zwar gebe es in den Städten und Gemeinden bereits heute Personal, deren Familien aus anderen Kulturen stammen, die Entwicklung bedürfe aber einer Strategie, die mit der Ausbildung begänne. Silberbach erwähnte, dass es bereits Städte gebe, die hier vorbildlich agierten.

EU-Recht wird in den Gemeinden umgesetzt
„Europa liegt näher als man denkt“, erwähnte Silberbach. 60 bis 80 Prozent des EU-Rechtes werde bereits heute in den Kommunalverwaltungen umgesetzt und angewendet. Immer stärker greife die politische und juristische Positionierung Europas in die Alltagsarbeit der Städte ein. Auch diese habe Konsequenzen für die Ausbildung des kommunalen Nachwuchses und erfordere einen grenzüberschreitenden Horizont bei der Lösung politischer und sozialer Fragen. Für die kommende Europawahl, die von den Beschäftigten der Kommunen organisiert wird, appellierte Silberbach, das Wichtigste dabei nicht zu vergessen: „Wir müssen verstehen, welches Privileg es ist, in einem demokratischen, rechtsstaatlichen und friedlichen Europa leben zu dürfen“.

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