(openPR) Eine Zukunftsvision: Montag und Dienstag kommt Sophia in die Kita, den Rest der Woche Ben: Not macht erfinderisch, denn den Kommunen schweben in ihrer Not Lösungen wie diese vor. Lösungen, bei denen Eltern sich einen Betreuungsplatz für ihre Kinder teilen. Angesichts des Mangels an Kinderbetreuungsplätzen für unter 3 jährige plädieren Kommunen für flexible Übergangslösungen. "Kita-Platz-Sharing" ist Teil eines Aktionsprogramms, mit dem Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz erfüllen wollen. Nicht jeder brauche einen kompletten Kita-Platz für sein Kind, hieß es zur Begründung.
Kita-Platz-Sharing und Erzieheraustausch sind die Vorschläge des Präsidenten des Deutschen Städte- und Gemeindebundes Christian Schramm und Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg. Immer noch fehlen 150.000 Betreuungsplätze. Um diese Lücke vor Inkrafttreten des Rechtsanspruchs zu schließen – denn der Kita Ausbau wird bis dahin nicht ausreichen - werden die Kommunen kreativ. Doch, dass eine Klagewelle so abzuwehren ist, glauben die Städte und Gemeinden auch nicht mehr.
Bis zum Rechtsanspruch im August 2013 genügend Kita-Plätze für Kinder unter drei Jahren bereitstellen zu können, damit rechnen die Kommunen nicht mehr. "Es fehlen im Augenblick ungefähr noch 150.000 Plätze", sagte der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Christian Schramm, am Freitag in Berlin. Bis Sommer sollen bundesweit 780.000 Plätze zur Verfügung stehen, dann haben Eltern mit Kindern von ein bis drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. "Ich denke, dass wir die Quote nicht ganz schaffen werden", sagte Schramm.
Ein weiterer Schritt ist der Abbau von Vorschriften für Tagesmütter, dadurch ließen sich ebenfalls zusätzliche Betreuungsplätze schaffen. Aber wollen wir das für unsere Kinder? Wer sichert die Qualität der Leistung einer Tagesmutter und wer kontrolliert diese? Es gibt wohl nur wenige Eltern, denen die Qualität der Betreuung ihrer Kinder egal ist. Auch wenn man hier in München öfter solche Äußerungen hört. Hauptsache irgendeine Betreuung, heißt es da manchmal von verzweifelten Eltern. Doch auch die Unternehmen müssten mehr tun, etwa Betriebskindergärten schaffen.
Deshalb nochmals der Hinweis:
Ab sofort können Unternehmen am neuen Förderprogramm Betriebliche Kinderbetreuung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teilnehmen. Die Arbeitgeber erhalten einen Zuschuss, wenn sie neue, betriebliche Kinderbetreuungsplätze einrichten. So will das Bundesfamilienministerium einen weiteren Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland leisten.
“Der Ausbau der Kinderbetreuung ist von zentraler Bedeutung, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern“, sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder. “Dabei sind neben öffentlichen Kinderbetreuungseinrichtungen auch betriebliche Angebote gefragt. Mit dem neuen Förderprogramm wollen wir Unternehmen motivieren, ihre Beschäftigten bei der Kinderbetreuung zu unterstützen. Davon profitieren Eltern genauso wie Arbeitgeber. Denn Mütter und Väter, die ihre Kinder gut aufgehoben wissen, arbeiten stressfreier und effizienter.”
Das Förderprogramm richtet sich an Arbeitgeber aller Größen und Branchen mit Sitz in Deutschland. Doch neben Unternehmen können sich auch Körperschaften, Stiftungen und Anstalten des öffentlichen und privaten Rechts, wie zum Beispiel Hochschulen, und Behörden an dem Programm beteiligen. Auch Verbundlösungen von Unternehmen, die sich für eine gemeinsame Kinderbetreuung zusammenschließen, werden gefördert!! Die Fördermittel werden als Anschubfinanzierung für bis zu zwei Jahre gewährt. Je neu geschaffenem Ganztagsbetreuungsplatz werden 400 Euro pro Monat als Zuschuss zu den laufenden Betriebskosten gezahlt. Insgesamt können die Unternehmen während des Förderzeitraums eine Unterstützung von 9.600 Euro pro Betreuungsplatz erhalten. Das Programm fördert neue Gruppen mit Mitarbeiterkindern bis zum vollendeten dritten Lebensjahr.
Das Förderprogramm Betriebliche Kinderbetreuung ist Teil des 10-Punkte-Programms für ein bedarfsgerechtes Kinderbetreuungsangebot 2013. Damit unterstützt das Bundesfamilienministerium auch Unternehmen, die ihre Beschäftigten mit einer betriebseigenen Kindertagespflege unterstützen wollen. Mit dem “Aktionsprogramm Kindertagespflege” erhalten Unternehmen Zuschüsse, wenn sie eine Tagesmutter oder einen Tagesvater fest anstellen.
Wir unterstützen Sie gerne! Soulution Coaching entwickelt und implementiert für Sie erfolgreiche Konzepte zur Vereinbarkeit von Karriere und Familie. Dabei profitieren Sie von unserem spezialisierten Know how. Wir analysieren Ihren Bedarf, entwickeln die passenden Konzepte und begleiten Sie auf Wunsch bei der Umsetzung.
Damit auch Sie und Ihre Mitarbeiter in Zukunft sagen:
„Familie und Karriere – für uns kommt ein „oder“ nicht in Frage!“
Informationen zu den neuen Förderprogrammen finden Sie auf www.soulution-coaching.de und http://silkemekat.wordpress.com/









