(openPR) Ostfriesland/Emden. Die Jungen Liberalen (JuLis) treten in Ostfriesland künftig als ein gemeinsamer Kreisverband auf. Bei einer Mitgliederversammlung am heutigen Samstag wurde in der Museumsstube der Emder Kunsthalle einstimmig die Fusion beschlossen.
Mit der Fusion zieht der FDP-Nachwuchs seine Kapazitäten zusammen. Ein großer Verband sei schlagkräftiger als zwei einzelne, aber kleine Kreisverbände, so die Begründung.
Bei der Sitzung wurde der Vorsitzende des bisherigen JuLi-Kreisverbandes Aurich, Oliver Frederik OLPEN (17) aus Grimersum, mit großer Mehrheit zum ersten Vorsitzenden des gemeinsamen Verbandes gewählt. Olpen hatte keinen Gegenkandidaten.
Die Position des stellvertretenden Kreisvorsitzenden wird zukünftig der 22-Jährige Student der Fachhochschule Emden, Mathias KNÖCKL, übernehmen. Knöckl trat zum ersten Mal für einen Kreisvorstand an.
Dem Vorsitzenden-Gespann stehen Ralf EVERTS aus Norden als Schatzmeister, André BRUNS aus Wiesmoor als Schriftführer und Nils TEIPEL aus Emden als Organisator zur Seite. Neue Beisitzer sind Claus SCHIMMEL (Wiesmoor), Kerstin MELLES (Emden) und Thorsten HORNUNG (WIESMOOR).
Ehrenvorsitzende des Kreisverbandes werden Alexander DIEFENBACH und Uwe-Reiner EWEN.
OLPEN und KNÖCKL zeigten sich sehr erfreut über den Zusammenschluss und ihre Wahl zum Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden. Beide waren sich darüber einig, dass es ein Schritt in die richtige Richtung ist und man nun mit Vollgas die zukünftigen Aufgaben angehen müsse.
OLPEN, mahnte außerdem davor jetzt in eine Starre zu verfallen. „Der Bundestagswahlkampf ist zwar vorbei, aber wir müssen direkt weitermachen, sonst verpassen wir einen zeitlichen Einstieg in den Kommunalwahlkampf und dort geht es um viel für uns.“
Der neue Vorsitzende richtete scharfe Worte an die Volksparteien CDU und SPD. „Eine große Schlafmützen-Koalition, wie wir sie jetzt in Berlin bekommen, darf und wird es in Ostfriesland nicht geben.“
Von der Kommunalpolitik forderte OLPEN einen drastischen Kurswechsel. „Die Kassen sind leer und wir schmeißen das Geld trotzdem mit vollen Händen zum Fenster raus. Dabei vergessen die heutigen Kommunalpolitiker, dass die Schulden, die sie heute machen, später von der heutigen Jugend getragen werden müssen. Das bezeichne ich als unsolidarisches Verhalten!“
Auch die FDP bekommt von ihm einiges an Kritik ab. Das Potential der Partei werde nicht genutzt, meint er und fordert mehr Einsatz von den Parteimitgliedern. „Das heißt nicht nur sich bei seinem Sportverein, Kegelklub oder sonst wo für die FDP stark zu machen, sondern erfordert auch, dass man weiteren Einsatz zeigt und sich vielleicht auch mal im Regen an den Wahlkampfstand stellt oder frühmorgens Plakate aufhängt. Es ist traurig, dass das einige immer wieder vergessen.“
Gäste der Sitzung waren der Emder FDP-Ratsherr Heino AMMERSKEN und Sven-Werner SPEER, Mitglied des geschäftsführenden Landesvorstandes der JuLis Niedersachsen. In Grußworten gaben sie den Mitgliedern einige Hinweise mit. AMMERSKEN begrüßte die Kreisverbandsfusion und forderte aber auch von den JuLis, dass sie Ideen einbringen würden und der FDP auch „ein bisschen auf die Füße treten würden“.
SPEER stellte des Weiteren den Leitantrag zum in zwei Wochen stattfindenden Landeskongress der JuLis in Hannover „Freie Schulen machen Zukunft“ vor.
Die JuLis wollen noch vor Weihnachten richtig loslegen und diverse Stände in Emden organisieren. Der neue Vorstand wird an jedem ersten Samstag im Monat zusammentreten. Tagungsorte werden abwechselnd Emden, Norden und Aurich sein.
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Die Jungen Liberalen sind die unabhängige Jugendorganisation der FDP. Die Jungen Liberalen Ostfriesland/Küste sind eine Untergliederung des Landesverbandes Junge Liberale Niedersachsen e.V.
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