(openPR) Ostfriesland. Die Jungen Liberalen (JuLis) in Ostfriesland haben sich in die Thematik der Zukunft der Integrationsfachdienste (IFD) eingeschaltet. Diese steht momentan auf der Kippe, da das Land Niedersachsen die vom Bund für die Fachdienste zur Verfügung gestellten Mittel nicht an IFD weiterleiten will.
Der Kreisverband der liberalen Jugendorganisation hat dazu Anfragen an die FDP-Bundestagsfraktion, die FDP-Landtagsfraktion, die Vorsitzende des Sozialausschusses des Niedersächsischen Landtages Gesine Meißner, MdL (FDP) und den Landtagsabgeordneten Roland Riese, MdL aus Emden zur Haltung der FDP in dieser Sache gestellt.
"Die Erhaltung der Integrationsfachdienste hat für uns oberste Prirität", sagt Oliver Frederik Olpen, Vorsitzender der Jungen Liberalen Ostfriesland/Küste. "Die Vermittelung von geistig und körperlich behinderten Menschen darf nicht zugunsten der Haushaltskonsolidierung auf der Strecke bleiben."
Olpen weiter: "Klar ist, dass an allen Ecken und Enden gespart werden muss und dabei lässt es sich auch nicht vermeiden Sozialleistungen zu reformieren. Es kann ja nur das verteilt werden, was man besitzt."
Allerdings seien die Mittel für die Integrationsfachdienste vom Bund zur Verfügung gestellt worden und somit müsse das Land sie auch weiterleiten, so Olpen.
Die FDP-Jugendorganisation hat zu diesem Thema eine Arbeitsgruppe gebildet.
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