(openPR) Düsseldorf.Die Jungen Liberalen (JuLis) NRW sehen in der Förderung der Innovation auf allen Ebenen den richtigen Schritt für NRW in die Zukunft.
„Wollen wir auch in Zukunft im Wettbewerb bestehen, die Grundlagen unseres Gesellschaftsmodells und unserer sozialen Sicherungssysteme erhalten, so müssen entscheidende Kurskorrekturen vorgenommen werden. Nur wenn wir unser Gemeinwesen neu erfinden, wird es überdauern .In vielen Bereichen der Grundlagenforschung ist NRW führend, jedoch gelingt es derzeit nur höchst selten, dies in tatsächliche Produkte umzumünzen.“, so Marcel Hafke, der Landesvorsitzende der JuLis NRW.
Die JuLis engagieren sich für eine innovationsfreundliche und chancenreiche Atmosphäre und eine zukunftsbejahende Forschungs- und Innovationspolitik in diesem Land.
Im einzelnen sind die von den Jungen Liberalen auf ihrem letzten Landeskongress beschlossenen Überlegungen zu Erreichung dieses Ziels:
- Der Einzug einer neue Sachlichkeit in die Energiepolitik, insbesondere die Begrüßung einer weitergehenden Forschungen im Bereich der Kernfusion, der wasserstoffbasierten Brennstoffzellen und besonders die Silicium-Forschung.
- ein auf Fakten basierender, verantwortungsvoller Umgang unter Abwägung von Chancen und Risiken bei allen gentechnischen Verfahren und die Schaffung gesetzlicher Rahmenbedingungen, die eine verstärkte Forschung im Bereich der Gentechnologie –insbesondere der „grünen Gentechnologie“ ermöglichen.
- einen verbesserten Technologietransfer von Hochschulen in die Wirtschaft und die Überführung der Körperschaften öffentlichen Rechts in privatwirtschaftliche Rechtsformen, sowie eine deutliche Verbesserung der Informationspolitik zwischen Universitäten, Wirtschaft und Politik. Entsprechende Strukturen müssen im Innovationsministerium geschaffen werden
- die Förderung des Ruhrgebiets als der Standort für Medizintechnik, Biotechnologie und biomedizinische Verfahren und für Unternehmen den Wechsel ins Ruhrgebiet attraktiv werden zu lassen.
- Erhöhte Förderung der Branchen mit Zukunft
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„Denn nicht in Kohle und Schwerindustrie liegen unsere Chancen, sondern in Informations-, Nano- und Biotechnologie, wenn es uns gelingt einerseits in diesen Bereichen forschungspolitisch Akzente zu setzen und andererseits die Entwicklung und Produktion der darauf aufbauenden Produkte aufgrund attraktiver wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen zumindest teilweise vor Ort anzusiedeln, ist viel gewonnen.“, erklärt dazu der JuLis-NRW Landeschef Marcel Hafke.








