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Ausbeuterische Doppelmoral

21.11.201210:42 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Ausbeuterische Doppelmoral

(openPR) LHG Bayern kritisiert das Bündnis Volksbegehren gegen Studienbeiträge für unentgeltliche Praktika

München. Die Liberalen Hochschulgruppen (LHG) Bayern sehen in dem Angebot von unentgeltlichen Praktika beim Bündnis Volksbegehren gegen Studienbeiträge eine entlarvende Doppelmoral.

Alexander Bagus, Landesvorsitzende der LHG Bayern, erklärt dazu: „Das Bündnis forciert hier die Ausbeutung von Studenten und frischen Absolventen, die sie selbst gerne kritisieren. Das ist heuchlerisch!“ Für den LHG-Vorsitzenden wird damit die vielbeschworene Generation Praktikum noch länger in aller Munde bleiben.

Zudem sei damit das Bündnis unglaubwürdig. „Auf der einen Seite anzuprangern, dass Studenten durch Studienbeiträge zum Geldverdienen gezwungen würden, und ihnen aber auf der anderen Seite selbst Praktika ohne Vergütung anzubieten, zeigt den Mangel an Glaubwürdigkeit“, so Bagus. Weiter führt der 29-jährige Promotionsstudent fort: „Wer Studenten aus ihrer angeblich prekären Lage wirklich helfen will, der stattet die Praktika mit einem Minimum an Aufwandsentschädigung aus.“

Weiter ergänzt der LHG-Landesvorsitzende: „Es zeigt sich hier einmal mehr, welchen Stellenwert die Gegner der Studienbeiträge guter Leistung entgegenbringen. Immerhin sind große Parteien mit ihren finanziellen Mitteln Bestandteil des Bündnisses, so dass eine Vergütung durch diese problemlos möglich wäre. Doch dafür müsste man den Aufwand und den Einsatz der Praktikanten auch wirklich entschädigen wollen.“

Eine gewisse Logik offenbart sich aus Sicht der LHG Bayern auf jeden Fall. „Massenweise Mini-Jobber bei SPD und Grünen im Bundestag, unentgeltliche Praktika gegen Studienbeiträge in Bayern – die Doppelmoral ist hier der rote Faden“, stellt Bagus mit Blick auf die Spiegelberichterstattung vor einigen Tagen abschließend fest.

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