(openPR) Liberale Hochschulgruppen drängen auf Lösung des Wohnungsmangels
Semesterstartaktion: „Mein erstes Semester: 1 Zimmer/keine Küche/kein Bad“
München. Die Liberalen Hochschulgruppen setzen deutschlandweit mit der Aktion „Mein erstes Semester: 1 Zimmer/keine Küche/kein Bad“ ein Zeichen für mehr studentischen Wohnraum. Unter diesem Motto lenkt auch die LHG Bayern den Fokus auf die Thematik und betont die Brisanz der Lage in vielen bayrischen Hochschulstädten.
Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Studenten ist ein seit Jahrzehnten ungelöstes Problem. Aufgrund der gestiegenen Studienanfängerzahlen in den letzten Jahren hat sich die Problematik weiter verschärft, so dass viele Erstsemester zu Semesterbeginn erneut kei-ne Wohnung haben und provisorisch in Zelten, Turnhallen oder Autos unterkommen.
„Die Wartelisten für Studentenwohnheime sind lang, in München zum Beispiel sind Wartezeiten von einem Jahr keine Seltenheit. Nur massive zusätzliche Investitionen in den Neu- und Ausbau von Studentenwohn-heimen und bessere Rahmenbedingungen für den allgemeinen Wohnungsbau können die Lage in bayrischen Hochschulstädten entspannen.“, so die Vorsitzende der LHG Bayern, Julia Ewerdwalbesloh.
Bürokratische Hürden im Wohnungsbau müssten reduziert werden, um Anreize für private Akteure zu schaffen. „Die Mietpreisbremse hat den Studenten einen Bärendienst erwiesen, weil sie die natürliche Signalwirkung eines gestiegenen Marktpreises unterdrückt, anstatt Investoren für den Bau neuer Wohnungen anzulocken“, so Julia Ewerdwalbesloh.
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