openPR Recherche & Suche
Presseinformation

CMI: Die Rechnung ging nicht auf

Bild: CMI: Die Rechnung ging nicht auf

(openPR) Als Clerical Medical Investment Group Ltd. (CMI).1995 begann, sich für den deutschen Markt zu interessieren, da waren kreditfinanzierte Lebensversicherungen - so genannte Hebelmodelle - noch ein beliebtes Thema als Kapitalanlage und Altersvorsorge. Was auch immer daran damals spannend gewesen sein mag: Der Vertrieb dieser teils sogar als "Sicherheits-Kompakt-Rente" beworbenen Hebelmodelle funktionierte prächtig und die CMI-Vermittler brachten zigtausende von Verträgen an letztendlich falsch beratene Anleger.



Grundgedanke eines Hebelmodells ist, dass Anleger ein Darlehen aufnehmen und das geliehene Geld komplett in eine Lebensversicherung einzahlen. Gewinn sollte dadurch entstehen, dass die zur Kredittilgung notwendigen Aufwendungen insgesamt niedriger sein sollten als die planmäßig zu
erwartende Rendite aus der Lebensversicherung. Ein Plan mit Magie, denn am Ende sollte die Lebensversicherung wesentlich höher zur Auszahlung kommen, als in den "fütternden" Kredit eingezahlt werden musste. Europlan, Lex-Konzept-Rente, die Sicherheits-Kompakt-Rente (SKR), die Schnee-Rente, System-Rente und wie sie alle hießen - sie hatten eins gemeinsam: Die Begeisterung verflog und es wurde den Anlegern recht schnell deutlich, dass die Rechnung nicht aufging. Was folgte war eine Klagewelle gegen CMI, der die Richter des Bundesgerichtshofes mit sehr anlegerfreundlichen Grundsatzurteilen am 11. Juli 2012 weiteren Schwung gaben.

So weit so (Un-)gut: Zahllose Lebensversicherungen wurden aufgelöst, viele Sparer kauften die Versicherung zum Zeitwert zurück. Zigtausende von Verträgen wurden aufgelöst und viele Sparer waren glücklich über das letztendlich doch noch halb gerettete Geld, so dass man ein Detail im Rückkaufvertrag übersah: CMI berechnete jeweils eine so genannte Marktpreisanpassung und steckte sich bis zu 10 % der angesparten Versicherungssumme wieder in die eigene Tasche. Bis heute weiß niemand ganz genau, nach welchen Formeln sich dieser Betrag berechnet.

Experten wie der Düsseldorfer Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Arne Podewils stolperten über diese CMI Randnotiz, als die Richter des BGH verkündeten: Das Verschweigen der
Marktanpassung sei nicht als Falschberatung zu bewerten, da man über Klauseln, die ohnehin rechtswidrig sind, auch nicht informieren müsse. Podewils: "Es geht in Summe noch einmal um richtig viel Geld, mit dem sich Clerical Medical schadlos halten kann!"

Für ehemalige CMI-Sparer bedeutet das ganzeindeutig: "Die Chancen stehen gut, das verlorene Geld und natürlich auch die für die Durchsetzung dieser Forderung notwendigen Auslagen von CMI erstattet zu bekommen!" Für den Clerical-Medical-Experten ist klar: "Diese in Deutschland unwirksame Klausel kann nicht Teil eines Finanzprodukt-Vertriebs sein!" Betroffene sollten die Chance nutzen, den Schaden weiter zu minimieren!

Mehr Informationen: http://www.lv-fonds-recht.de

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 680314
 146

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „CMI: Die Rechnung ging nicht auf“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von mzs Rechtsanwälte

Bild: Möglicher Widerruf von Kreditverträgen: Infoveranstaltungen in Bochum und DortmundBild: Möglicher Widerruf von Kreditverträgen: Infoveranstaltungen in Bochum und Dortmund
Möglicher Widerruf von Kreditverträgen: Infoveranstaltungen in Bochum und Dortmund
Der „Widerrufsjoker“ ist in aller Munde und dennoch sind sich viele Kreditnehmer unsicher, ob sie ihn nutzen können, nutzen sollten und ob er sich für sie lohnt. Aufgrund fehlerhafter Widerrufsbelehrungen können private Darlehensnehmer, die zwischen Herbst 2002 und heute eine Immobilienfinanzierung abgeschlossen haben, in vielen Fällen ihr Darlehen widerrufen. „Das lohnt sich vor allem deshalb, weil die meisten älteren Verträge zu deutlich höheren Zinsen abgeschlossen wurden als dies bei heutigen Verträgen möglich ist“, erläutert Dr. Jochen…
Bild: Falsche Widerrufsbelehrung ermöglicht Widerruf bei vielen BankenBild: Falsche Widerrufsbelehrung ermöglicht Widerruf bei vielen Banken
Falsche Widerrufsbelehrung ermöglicht Widerruf bei vielen Banken
"Gerade in den Jahren 2006 bis 2008 wurden sehr häufig unwirksame Widerrufsbelehrungen verwendet. Immobilienfinanzierungen, die in dieser Zeit abgeschlossen wurden, dürften grundsätzlich widerrufbar sein!" Dr. Jochen Strohmeyer, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und Partner der Düsseldorfer Wirtschaftskanzlei "mzs Rechtsanwälte" rät Sparkassenkunden, die Haus, Grundstück oder Eigentumswohnung mit Hilfe der regionalen Sparkassen finanziert haben, diese Verträge kurzfristig prüfen zu lassen, um gegebenenfalls nach einem Widerruf oder n…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Smart In-Rentenmodell: BGH Entscheidung zu Clerical Medical eröffnet rechtliche WegeBild: Smart In-Rentenmodell: BGH Entscheidung zu Clerical Medical eröffnet rechtliche Wege
Smart In-Rentenmodell: BGH Entscheidung zu Clerical Medical eröffnet rechtliche Wege
… Versicherungsvertrag bei CMI zwischenzeitlich gekündigt haben, ergeben sich nach den Entscheidungen des BGH weitere Ansprüche gegen den britischen Versicherer. Grundlage ist eine fehlerhafte Berechnung des Auszahlungsbetrages, bei der CMI zu ihren Gunsten unzulässige Vertragsklauseln zu Grunde gelegt hat. Denn der Bundesgerichtshof hat festgestellt, dass die von CMI …
Bild: Clerical Medical: Bundesgerichtshof macht den Weg für Ansprüche von CMI Anlegern freiBild: Clerical Medical: Bundesgerichtshof macht den Weg für Ansprüche von CMI Anlegern frei
Clerical Medical: Bundesgerichtshof macht den Weg für Ansprüche von CMI Anlegern frei
… zwischenzeitlich gekündigt haben, ergeben sich nach den Entscheidungen des BGH weitere Ansprüche gegen den britischen Versicherer. Grundlage ist eine fehlerhafte Berechnung des Auszahlungsbetrages. Der Bundesgerichtshof hat festgestellt, dass die von CMI praktizierte poolübergreifende Reservenbildung und die Marktpreisanpassung unzulässig sind. In der Folge der …
Bild: Endgültig - Clerical Medical zu Schadensersatz verurteiltBild: Endgültig - Clerical Medical zu Schadensersatz verurteilt
Endgültig - Clerical Medical zu Schadensersatz verurteilt
… grenzüberschreitende Unterschiede und Eigenverantwortung nachgeordneter Vertriebe abwehren, so sind jetzt erstmals die - auf Basis angeblich vergangener Erträge - erstellten Modellrechnungen der CMI Gegenstand der gerichtlichen Beurteilung geworden. Der Kläger konnte beweisen, dass die jährlichen CMI-Ertragsprognosen weder in der Vergangenheit verwirklicht …
Bild: Europlan: Clerical Medical vom Bundesgerichtshof zu Schadenersatz verurteiltBild: Europlan: Clerical Medical vom Bundesgerichtshof zu Schadenersatz verurteilt
Europlan: Clerical Medical vom Bundesgerichtshof zu Schadenersatz verurteilt
… Versicherungsvertrag bei CMI zwischenzeitlich gekündigt haben, ergeben sich nach den Entscheidungen des BGH weitere Ansprüche gegen den britischen Versicherer. Grundlage ist eine fehlerhafte Berechnung des Auszahlungsbetrages, bei der CMI zu ihren Gunsten unzulässige Vertragsklauseln zu Grunde gelegt hat. Denn der Bundesgerichtshof hat festgestellt, dass die von CMI …
Bild: Erneut obergerichtliches Schadensersatzurteil gegen Clerical Medical (Lex-Konzept-Rente)Bild: Erneut obergerichtliches Schadensersatzurteil gegen Clerical Medical (Lex-Konzept-Rente)
Erneut obergerichtliches Schadensersatzurteil gegen Clerical Medical (Lex-Konzept-Rente)
… Entscheidungen des BGH in einem von Witt Rechtsanwälte geführten Verfahren deren Mandanten gegen die britische Lebensversicherungsgesellschaft Clerical Medical Investment Group Limited (CMI) vollständigen Schadensersatz zu; CMI muss zudem sämtliche Kosten des Gerichtsverfahrens tragen. Damit waren Witt Rechtsanwälte nunmehr für Mandanten zum 6. Mal in …
Bild: Clerical Medical - Erstmals zu Schadensersatz verurteiltBild: Clerical Medical - Erstmals zu Schadensersatz verurteilt
Clerical Medical - Erstmals zu Schadensersatz verurteilt
… Prozesses; Soweit möglich, sollten - gerichtlich und außergerichtlich - die Bestrebungen möglichst auf eine vergleichsweise Erledigung gerichtet sein, wobei dem Prozessrisiko hinreichend Rechnung zu tragen ist; Die Bearbeitung dieser Fälle ist nicht im Massenverfahren möglich. Die Gesprächsteilnehmer sahen sich in dem gemeinsamen Bestreben bestätigt, die …
BGH-Urteil: Clerical Medical hat den Anspruch auf Zahlung anerkannt
BGH-Urteil: Clerical Medical hat den Anspruch auf Zahlung anerkannt
Planmäßig sollte in Sachen Clerical Medical (CMI) ein lang ersehntes Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs am 08.02.2012 fallen. Stattdessen aber nahm CMI kurz vor der Verhandlung zwischen dem britischen Versicherer und der Klägerin die Revision zurück, was zum Erlass eines Anerkenntnisurteils führt. GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, …
Bild: Clerical Medical: Lex Konzept Rente-Anleger können nach BGH-Urteilen Schadenersatz fordernBild: Clerical Medical: Lex Konzept Rente-Anleger können nach BGH-Urteilen Schadenersatz fordern
Clerical Medical: Lex Konzept Rente-Anleger können nach BGH-Urteilen Schadenersatz fordern
… Versicherungsvertrag bei CMI zwischenzeitlich gekündigt haben, ergeben sich nach den Entscheidungen des BGH weitere Ansprüche gegen den britischen Versicherer. Grundlage ist eine fehlerhafte Berechnung des Auszahlungsbetrages, bei der CMI zu ihren Gunsten unzulässige Vertragsklauseln zu Grunde gelegt hat. Denn der Bundesgerichtshof hat festgestellt, dass die von CMI …
BGH-Urteil: Clerical Medical hat den Anspruch auf Zahlung anerkannt
BGH-Urteil: Clerical Medical hat den Anspruch auf Zahlung anerkannt
Planmäßig sollte in Sachen Clerical Medical (CMI) ein lang ersehntes Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs am 08.02.2012 fallen. Stattdessen aber nahm CMI kurz vor der Verhandlung zwischen dem britischen Versicherer und der Klägerin die Revision zurück, was zum Erlass eines Anerkenntnisurteils führt. GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, …
Bild: Individualrente Clerical Medical: BGH-Urteile eröffnen rechtliche MöglichkeitenBild: Individualrente Clerical Medical: BGH-Urteile eröffnen rechtliche Möglichkeiten
Individualrente Clerical Medical: BGH-Urteile eröffnen rechtliche Möglichkeiten
… Versicherungsvertrag bei CMI zwischenzeitlich gekündigt haben, ergeben sich nach den Entscheidungen des BGH weitere Ansprüche gegen den britischen Versicherer. Grundlage ist eine fehlerhafte Berechnung des Auszahlungsbetrages, bei der CMI zu ihren Gunsten unzulässige Vertragsklauseln zu Grunde gelegt hat. Denn der Bundesgerichtshof hat festgestellt, dass die von CMI …
Sie lesen gerade: CMI: Die Rechnung ging nicht auf