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Lehramtsstudierende für die Zukunft rüsten

20.06.201218:11 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) FRANKFURT. „Kurswechsel – Neue Wege zur Professionalisierung in der Lehrerbildung“: Unter diesem Titel diskutierten hochrangige Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Bildung und feierten anschließend die Eröffnung der neu gegründeten Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung (ABL). Mit der Akademie soll an der Goethe-Universität das Lehramtsstudium strukturell und inhaltlich reformiert und für ausreichend Praxisbezug und Vertiefungsmöglichkeiten in der universitären Ausbildung gesorgt werden. Zudem wird der wissenschaftliche Nachwuchs in der Bildungsforschung gefördert.



Die Festrede zur Veranstaltung hielt Dr. Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Keynot sprach Prof. Heinz-Elmar Tenorth von der Humboldt-Universität zu Berlin. In der anschließenden Diskussionsrunde diskutierte Staatssekretär Ingmar Jung vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit einigen Bildungsforschern über die Zukunft der Lehrerbildung.

„Mit der Gründung der Akademie setzt die Goethe-Universität ein sichtbares Zeichen für das Profil der Hochschule, in dem Lehrerbildung eine zentrale Rolle spielt.
Mit diesem Kurswechsel will sich das Frankfurter Konzept positionieren, und zwar nicht nur in Hessen, sondern auch in der gesamten Region und darüber hinaus. Nur so kann Frankfurt auch in der nächsten Phase des starken Rückgangs von Studierendenzahlen weiterhin ein attraktiver Studienstandort bleiben“, betonte Prof. Matthias Lutz-Bachmann, Vizepräsident der Goethe-Universität.

Aufgabe der ABL ist es, die Qualität der Lehrangebote sicherzustellen, in dem sie alle an der Lehrerbildung beteiligten Fachbereiche in Fragen der Lehrerbildung einbindet und dadurch Studieninhalte und -organisation gezielt mitgestaltet und koordiniert. Zudem setzt sich die Akademie für den Ausbau neuer Studienangebote zu Themen wie Migration, Inklusion und Neue Medien ein.
„Dem wichtigen Ziel, den Praxisbezug zu stärken, wird die ABL durch die Weiterentwicklung der Grundwissenschaften in die sogenannten ‚Bildungswissenschaften‘ gerecht. Mit den vier Themenfeldern ‚Unterrichten, Erziehen, Diagnostizieren/Evaluieren sowie Schulentwicklung’ sind die Bildungswissenschaften sehr viel stärker auf die Anforderungen des Lehrerberufes ausgerichtet als bisher die Grundwissenschaften. Zudem wird die Professionalisierung der angehenden Lehrkräfte verbessert durch eine verstärkte Kooperation mit der zweiten Phase der Lehrerbildung, mit den Studienseminaren“, erklärte Prof. Udo Rauin, Geschäftsführender Direktor der ABL.

Zum Hintergrund: Der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern kommt in der Diskussion um die Qualität des Bildungssystems in Deutschland eine Schlüsselrolle zu. So steht auch die Lehrerbildung derzeit an den Hochschulen bundesweit auf dem Prüfstand. Beklagt werden vielerorts ein zu geringer Stellenwert der Lehrerbildung an den Universitäten, eine unzureichende Praxistauglichkeit der Lehre sowie ein schlecht strukturiertes Studium. Als Folge bleibt aber oft die Professionalisierung der angehenden Lehrkräfte auf der Stecke. Auch innerhalb der Kultusministerkonferenz ist der Reformbedarf in der Lehrerausbildung unstrittig, bereits im Jahr 2004 wurden daher Standards der Lehrerbildung definiert. Seitdem schlagen die Hochschulen unterschiedliche Wege ein, um die Lehrerbildung zu verbessern.

Weitere Informationen:

www.abl.uni-frankfurt.de/eroeffnung

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