(openPR) 18.08.03
BERLIN. Zu den Aufforderungen der Bundesminister Trittin und Clement an Industrie und Handel, nicht zurückgeholtes Pfandgeld für Einwegverpackungen gemeinnützig zu spenden oder in Ausbildungsplätze zu investieren, erklärt die stellvertretende Vorsitzende und umweltpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Birgit :
Der nächste Irrsinn beim Zwangspfand ist da: Die beiden Bundesminister Trittin und Clement haben die Dreistigkeit, wieder einmal über fremdes Geld zu verfügen. Der eine fordert den Handel auf das nicht zurückgeholte Pfand für Einwegverpackungen einem gemeinnützigen Zweck zu spenden, der andere will sie für Investitionen in Ausbildungsplätze nutzen. Die Verbraucher sind, wie sich bereits im Vorfeld der unsinnigen Zwangspfandregelung zeigte, wieder einmal die Geschädigten.
Statt das Geld der Bürger zu verteilen, sollte Trittin das Zwangspfand endlich aussetzen. Denn das Problem kann nicht durch Ersetzen einer Flickschusterei durch die nächste gelöst werden. Stattdessen brauchen wir eine komplett neue Regelung mit so genannten Abfüllizenzen. Dies wäre einfach durchführbar, ökologisch sinnvoll, deutlich billiger und verbraucherfreundlich.


