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Trittin muss beim Emissionshandel aktiv nach Kompromissen suchen

01.01.200410:00 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) BERLIN. Zu den Äußerungen von Umweltminister Jürgen Trittin anlässlich der heutigen Sonderkonferenz zum Emissionshandel der Landeswirtschaftsminister, erklärt die umweltpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Birgit HOMBURGER:

Die Beschimpfungen und polemischen Angriffe von Bundesumweltminister Jürgen Trittin gegen die Wirtschaftsminister aus den Bundesländern sind überflüssig und kontraproduktiv. Wenn Herr Trittin wirklich effizienten Klimaschutz und die erfolgreiche Einführung des Emissionshandels in Deutschland will, muss er nach Lösungen suchen und Kompromissvorschläge unterbreiten.

Unsachliche Kritik hilft nicht weiter. Der endlose Streit zwischen Umweltminister Trittin und Wirtschaftsminister Wolfgang Clement muss endlich beigelegt werden. Der Emissionshandel muss ein Erfolg werden. Mit ihm kann das klimapolitische Ziel sicher erreicht und Klimaschutz kosteneffizient organisiert werden. Das ist gut für die Umwelt und gut für die Wirtschaft.

Die FDP fordert die Bundesregierung auf, sich jetzt endlich zu einigen und dem Deutschen Bundestag den Entwurf des Nationalen Allokationsplans zuzuleiten.

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