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Solar Millennium, Andasol, Ibersol – Anlegergemeinschaft beitreten

Bild: Solar Millennium, Andasol, Ibersol – Anlegergemeinschaft beitreten
Die Rechtsanwälte Dr. Stoll & Kollegen zu Solar Millennium.
Die Rechtsanwälte Dr. Stoll & Kollegen zu Solar Millennium.

(openPR) Ein Schatten wirft sich auf die Solarbranche. Der Solarkraftwerksbauer Solar Millennium AG aus Erlangen ist pleite. Das Unternehmen musste im Dezember 2011 Insolvenz anmelden. Die Anleger zittern nun um das Geld, das sie in Solar Millennium und die Solar Millennium Invest Fonds Andasol und Ibersol investierten. Das Insolvenzverfahren schreitet jetzt fort.



Solar Millennium wandte sich insbesondere an Privatanleger, um Mittel für seine Solarkraftwerke aufzutreiben. Zu diesem Zweck wurde die Solar Millenium Invest gegründet, die Solarfonds vertreibt. Ein von Solar Millennium Invest vertriebener Fonds ist Ibersol. Der Ibersol Fonds, mit dessen Geldern ein Parabolrinnen-Solarkraftwerk in Spanien aufgebaut werden sollte, wurde geschlossen, als der Insolvenzantrag gestellt wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten bereits 537 Anleger rund 6,6 Mio. Euro eingebracht. Ein pikantes Detail ist, dass die Fondsgesellschaft nach Angaben von Stiftung Warentest 30 % der Anlagesumme kassiert haben soll.

Auch der Andasol Fonds finanzierte ein Kraftwerk. Rund 3500 Anleger investierten 48 Mio. Euro in das Projekt. Diese wurde allerdings noch im Juni 2011 vor der Insolvenz von Solar Millennium fertig gestellt und in Betrieb genommen. An einem Kraftwerksprojekt in Spanien war auch ein Fonds der Deutsche Bank-Tochter RREEF involviert, der Fonds RREEF Infrastructure, welcher bei der Finanzierung mithalf.

Die Tochterfirma Solar Millennium Invest ist nicht unmittelbar von der Insolvenz von Solar Millennium betroffen. Die Anleger, die in die Fonds Andasol und Ibersol investierten, sind Kommanditisten des jeweiligen Fonds, welche rechtlich getrennt sind von Solar Millennium. Die Gelder, die von den Anlegern eingesammelt wurden, sind momentan auf Treuhandkonten geparkt. Eine Rückzahlung der Gelder ist geplant, aber noch nicht beschlossen. Die Anleger sollen von Solar Millennium Invest informiert werden, wie sich das weitere Vorgehen gestaltet.

Um auf Nummer sicher zu gehen, können Anleger von Andasol und Ibersol prüfen lassen, ob und wie sich eventuelle vertragliche Verpflichtungen der Fondsgesellschaften gegenüber Solar Millennium auswirken können. Eine weitere Möglichkeit für Anleger von Andasol und Ibersol besteht darin, dass ihnen Schadensersatzansprüche zustehen könnten. Einen Ansatzpunkt hierfür können jene 30% der Investitionssumme sein, die von der Fondsgesellschaft einbehalten wurden und nicht in die Solarkraftwerke flossen.

Die rund 14.000 Aktionäre der Solar Millennium AG hingegen müssen sich am Insolvenzverfahren beteiligen, wenn sie zumindest einen Teil ihres Geldes wiedersehen möchten. Allerdings werden ihre Ansprüche erst dann befriedigt, wenn andere, vorrangige Gläubiger befriedigt sind. Auch die ca. 16.000 Inhaber von Teilschuldverschreibungen, die einen Wert von insgesamt 227 Mio. Euro haben, müssen sich ebenfalls am Insolvenzverfahren beteiligen, wenn sie ihre Ansprüche geltend machen möchten. Die Phase des Insolvenzverfahrens, in welcher die Aktionäre und Teilschuldverschreibungsinhaber von Solar Millennium ihre Ansprüche anmelden können, wird voraussichtlich am 1. März 2012 beginnen.

Anleger, die professionelle Unterstützung nach der Insolvenz von Solar Millennium wünschen, sollten nicht zögern, sich an einen im Kapitalanlagen- und Insolvenzrecht tätigen Rechtsanwalt zu wenden. Die Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH bündelt derzeit die Anlegerinteressen, um so geballt gegen die Verantwortlichen vorgehen zu können. Anleger der Solar Millennium AG sollten sich anschließen.

Weiterlesen zu den rechtlichen Möglichkeiten der Anleger:
http://www.dr-stoll-kollegen.de/aktuelle-faelle/solar-millennium-ag

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