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Bisphenol-A in Thermoetiketten

31.01.201212:31 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Frank Schmidtbauer (freier Journalist): Herr Büttgenbach, wie beziehen Sie als Etikettenexperte Stellung zum Thema Bisphenol-A?

Marc Büttgenbach: Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat in verschiedenen Laboratorien erforscht, dass Thermopapiere durchschnittlich zwischen 0,5 und 3,2 Prozent freies Bisphenol-A enthalten, das nicht fest im Material gebunden ist. Was das nun für den Verbraucher bedeutet, ist umstritten. Er nimmt wahrscheinlich nur sehr geringe und ungefährliche Mengen der Chemikalie auf, wenn er Etiketten berührt - doch haben wir bei Bizerba vorgesorgt, um auf Nummer sicher zu gehen.


Frank Schmidtbauer: Was hat Bizerba unternommen, um eine Gefährdung auszuschließen?

Marc Büttgenbach: Wir haben die Produkte schon vor der BPA-Diskussion optimal angepasst und somit den Forderungen von Kunden und Öffentlichkeit vorgegriffen. Bei den meisten Thermoetiketten können wir technisch auf Bisphenol-A verzichten. Die Übrigen verfügen über einen speziellen Oberflächenschutz mit einer zusätzlichen Lackierung, die verhindert, dass BPA über die Haut in den Körper gelangt. Auch Kassiererinnen, die überdurchschnittlich viel Kontakt mit Etiketten haben, können also beruhigt aufatmen.


Frank Schmidtbauer: Wo produziert Bizerba die Etiketten?

Marc Büttgenbach: In unserem Werk "Labels and Consumables" in Bochum. Es verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung bei der Herstellung von Etiketten, Klebern und Laminaten. 85 Mitarbeiter übernehmen im Drei-Schicht-Betrieb die verschiedensten Aufgaben: Von der Laminatfertigung und Reprografie, über die Druckfilm- und Druckplattenherstellung bis hin zum eigentlich Druck. Wir verkaufen rund ein Drittel der Etiketten mittlerweile an Unternehmen aus mehr als 50 Ländern.


Frank Schmidtbauer: Herr Büttgenbach, ich danke Ihnen für dieses Gespräch

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