(openPR) ECHING, 30.04.2008 – Vor wenigen Tagen hat die kanadische Regierung einen Entwurf für ein Verbot von Babyflaschen, welche Bisphenol-A enthalten, angekündigt. Damit reagiert das Land auf den Verdacht, die in Polycarbonat enthaltene Chemikalie Bisphenol-A (BPA) könnte für Säuglinge und Kleinkinder gesundheits- und erbgutschädigend sein.
Bisphenol-A sorgt seit Jahren immer wieder für Schlagzeilen. Die Chemikalie ist in allen Produkten aus Polycarbonat, wie etwa Babyflaschen oder anderen Trinkflaschen enthalten. Beim Erhitzen oder Verkratzen von Polycarbonat wird Bisphenol-A freigesetzt. Zwischenzeitlich wurden zahlreiche Studien über das Austreten von Bisphenol-A durchgeführt. Laut der Zulassungsbehörde Health Canada sind vorrangig Säuglinge bis zum 18. Lebensmonat betroffen, da selbst geringe Mengen von Bisphenol-A die neuronale Entwicklung von Säuglingen schädigen können.
Jungen Familien, die sicher gehen wollen, werden Babyflaschen aus Polypropylen (PP), dem sichersten Kunststoff zur Aufbewahrung von Muttermilch empfohlen. Medela hat stets nur Babyflaschen aus Polypropylen hergestellt, welche kein Bisphenol-A enthalten. Dies gilt für alle Medela Produkte, die mit Muttermilch in Kontakt kommen. „Die Verwendung von Polypropylen zur Herstellung unserer Babyflaschen ist Teil unserer Philosophie, das Wohlbefinden von Müttern und die Gesundheit von Babys zu fördern. Wir wollen immer auf Nummer sicher gehen, damit sie sicher sind“, so Hans Schmidtner, Geschäftsführer von Medela Deutschland. Erkennbar sind Babyflaschen aus Polypropylen an dem matten, leicht milchigem Material sowie dem Zeichen PP und/oder Recycling 5 auf dem Boden der Flasche.
In Kanada hat die Industrie jetzt 60 Tage Zeit, zu diesem Erlass Stellung zu nehmen.











