(openPR) In Dänemark und Kanada ist Bisphenol A bereits verboten. Nun wird auch Frankreich aktiv: Von Mitte 2015 an soll Bisphenol A aus sämtlichen Lebensmittelverpackungen verbannt sein. Die auf Plastik spezialisierte Umweltzschutzorganisation PLASTICONTROL fordert ein Verbot auch für Deutschland. Die umstrittene Chemikalie steht im Verdacht, besonders die Gesundheit von Kindern zu gefährden. Studien belegen, dass Bisphenol A, auch bekannt als Weichmacher eine Fülle von Krankheiten auslösen können: Diabetes, Herzinfarkte, Krebs, Hyperaktivität und Unfruchtbarkeit sind einige Krankheiten, für die Bisphenol A verantwortlich gemacht wird. In den vergangenen Jahren hat die Zahl an universitären Studien, die Bisphenol A als Verursacher von Krankheiten nachweist enorm zugenommen. Allerdings sei der Lobbyismus der Plastikindustrie in Deutschland sehr ausgeprägt.
Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) verweise in dieser Frage immer auf Brüssel, dabei zeigten andere EU-Mitgliedstaaten, dass bei gefährlichen Stoffen auch nationale Verbote erwirkt werden können. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) will die Risiken von Bisphenol A für den Menschen im Mai 2013 noch einmal neu bewerten.










