(openPR) Der bundesweit aktive Verein „Pro Rauchfrei“ hat auch zur Bundestagswahl sein aus den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrheinwestfalen bekannte Politikerbarometer gestartet.
Um sich auf den kurzen Wahlkampf einzustellen und die Aussagefähigkeit der Online-Umfrage zu gewährleisten wird die Befragung der Parteien und ihrer Abgeordneten in zwei Schritten durchgeführt.
Bis zum 10.9.2005 hat jeder Kreisverband der relevanten Parteien (CDU, CSU, FDP, Grüne, Linkspartei, SPD) die Gelegenheit, sich gegenüber dem Wähler zum Nichtraucherschutz zu erklären. Neun Fragen stecken den Rahmen ab. Zusätzlich kann jede Partei eigene Kommentare abgeben.
„Damit wollen wir jedem Bürger und besonders der noch großen Zahl unentschiedener Wähler eine weitere Entscheidungshilfe an die Hand geben“, führt Siggi Ermer, Pressesprecher von Pro Rauchfrei aus. Schließlich trägt die Tabaksucht mit täglich über 380 Toten (mehr als durch Unfälle, Aids, BSE, Alkohol zusammen) zu einer Nettobelastung der Sozialversicherung bei, die bei weitem die Einnahmen aus der Tabaksteuer übersteigt.
Im zweiten Schritt werden nach der Wahl die Abgeordneten des 16. Deutschen Bundestages einzeln befragt. Im Mittelpunkt werden dann Fragen stehen, die sich auf die Rückständigkeit des Nichtraucherschutzes in Deutschland gegenüber unseren europäischen Nachbarn beziehen.
Die Ergebnisse der Kreisverbände der einzelnen Parteien können voraussichtlich ab 12. September im Internet unter www.pro-rauchfrei.de abgerufen werden.
Kontakt+Interviewanfragen:
Pro Rauchfrei e. V.
Siggi Ermer
Pressesprecher
Postfach 810712
81907 München









