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Parteien und Männergesundheit – zwei Gegensätze

05.09.200508:46 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Stuttgart, den 02.09.05: Alle Parteien sind bezüglich Männergesundheit eine herbe Enttäuschung – so das Urteil aus der Parteienbewertung von MANNdat e.V. bezüglich Jungen - und Männerthemen in den Parteien.

Männergesundheit ist in der Gesundheitspolitik auf dem Stand der 70iger Jahre stehen geblieben. Seit den 80iger Jahren konzentriert sich die Gesundheitspolitik auf Frauengesundheit.

Die gesetzliche Prostatakrebsfrüherkennung z.B. hinkt dementsprechend dem Stand der Medizin um 35 Jahre hinterher. Für eine komplette Mindestfrüherkennungsuntersuchung, wie ihn der Urologenverband empfiehlt, muss ein Mann ca. 100€ selber bezahlen. Dies kann sich ein Gutverdiener sicher leisten, ein Sozialempfänger natürlich nicht. Hier entsteht durch diese Rückständigkeit eine soziale Ungerechtigkeit. Selbst die Partei, die jetzt damit wirbt, die Partei der sozialen Gerechtigkeit zu sein, war 7 Jahre lang nicht bereit, diese soziale Ungerechtigkeit abzubauen.

Die Regierung erstellt nur Frauengesundheitsberichte, keine Männergesundheitsberichte und in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird nur eine Frauengesundheitsdatenbank geführt, keine Männergesundheitsdatenbank. Dies bedeutet, dass Männergesundheit voraussichtlich auch in Zukunft auf kein politische Interesse stößt. Auch von den Oppositionsparteien ist dahingehend keine Initiative bekannt. MANNdat will mit einer Petition die Parteien darauf hinweisen, wo im Bereich Männergesundheit dringend Handlungsbedarf geboten ist.

Die ausführliche Analyse und Kommentare der Parteien unter http://www.manndat.de/typo3/index.php?id=195 . Die Petition von MANNdat für eine bessere Berücksichtigung der Männergesundheit unter http://www.petitiononline.com/manndat5/petition.html

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