(openPR) Abzug wäre verhängnisvolles Zeichen
1. September 2003 - Im Hinblick auf Verlautbarungen aus UN-Kreisen in New York, man wolle die meisten UN-Mitarbeiter aus Sicherheitsgründen aus dem Irak abziehen, erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Christian Ruck MdB:
Es ist verständlich, dass die UN ihr Engagement im Irak nach den Attentaten auf ihr Bagdader Hauptquartier und Ajatollah al Hakim überprüfen. Der politische und wirtschaftliche Aufbau des Irak muss aber unter der Koordinierung der Vereinten Nationen erfolgen. Nur wenn die UN und die mit ihnen kooperierenden Hilfsorganisationen im Irak bleiben, besteht eine gute Chance für die dauerhafte Stabilisierung des Iraks und der für uns strategisch so wichtigen Region des Mittleren Ostens. Ein Abzug der UN hingegen würde ein verhängnisvolles Zeichen setzen für die dortigen internationalen Friedens- und Aufbaubemühungen.
Die Bundesregierung hatte von Beginn an weitaus nachdrücklicher als viele unserer Partnerstaaten für eine zentrale Rolle der UN im Irak plädiert. Deshalb ist besonders sie jetzt dazu aufgerufen, die UN unter Nutzung ihrer Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat von der Unverzichtbarkeit der UN-Präsenz im Irak zu überzeugen.
Autor(en): Dr. Christian Ruck
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