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GTÜ: Sensorische Endkontrollen sparen im Straßenbau Millionen Euro ein

19.10.201118:07 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) • Sanierungskosten sinken durch rechtzeitige Durchleuchtung von Straßen um mindestens 25 Prozent

Stuttgart, 19. Oktober 2011. Der Straßenbau und vor allem die bei Schäden durchzuführenden Sanierungsarbeiten belasten die Haushalte von Bund und Kommunen. Berechnungen der TU Aachen aus dem Dezember 2010 zufolge, würde die Sanierung aller betroffenen Straßen im Bundesgebiet rund 25 Mrd. Euro kosten. Die Sensorische Endkontrolle (SEkon) kann im Vorfeld helfen, gezielt Schäden zu identifizeren, um so Kosten für den Steuerzahler zu senken.



„Bund und Kommunen sind hoch verschuldet. Zusätzliche Mittel für Straßenbaumaßnahmen sind trotz des Sanierungsstaus nicht zu erwarten“, erklärt Dr. P.J. Wagner, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Baugrunduntersuchungen, Gutachter der GTÜ – Gesellschaft für Technische Überwachung mbH. „Daher müssen die eingeplanten Mittel so eingesetzt werden, dass die Straßen lange und ohne neu auftretende Schäden nutzbar sind“, so Dr. Wagner weiter.

Die erfolgreiche fachgerechte Abnahme einer Baumaßnahme ist auch im Straßenbau Voraussetzung für eine Inbetriebnahme. Da Straßen dauerhaft großen dynamischen Belastungen ausgesetzt sind, kommt es nach der Abnahme grundsätzlich zu einer Veränderung des Straßenkörpers, die nur in Ausnahmen mit bloßem Auge an der Oberfläche erkennbar sind. Ob diese jedoch auch zu einer wirklichen Beschädigung der Straße führt, lässt sich häufig erst nach Ablauf der Gewährleistung nachweisen. „In einem solchen Fall bleibt in der Regel der Steuerzahler auf den Kosten sitzen und dies, obwohl der Ursprung des Schadens womöglich bereits in der Phase der Gewährleistung existierte“, beklagt Dr. Wagner.

Um dem entgegenzuwirken, empfiehlt die GTÜ Auftraggebern zum Ende der Gewährleistung eine zerstörungsfreie Untersuchung der Straße mittels der Sensorischen Endkontrolle (SEkon). Verborgene Schäden können durch die sensorische Durchleuchtung nach Art, Lage und Ausdehnung begutachtet werden. Verfahren wie die Radarsensorik nach DIN 1048 und die INN Technik ermöglichen das frühzeitige Erkennen von Rissbildungen, Sackungen, Verdichtungsdefekten oder schadensinitiierenden Wasserständen. „Erfahrungsgemäß wird allein durch die Ankündigung einer SEkon die Ausführungsqualität automatisch gesteigert, da so der Unternehmer in die finanzielle Verantwortung genommen wird“, sagt Dr. Wagner. Wird durch die SEkon ein verborgener Schaden entdeckt, so kann alternativ zur sofortigen Beseitigung auch eine Verlängerung der Gewährleistungsfrist zielführend sein. „Mindestens 25 Prozent der Sanierungsaufwendungen können durch den Einsatz der SEkon eingespart werden. Darüber hinaus steigt die Qualität im Straßenbau deutlich“, so Dr. Wagner abschließend.

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