(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Die Ankündigung der Europäischen Zentralbank (EZB), in Schieflage geratene Finanzhäuser zu stützen sowie den Leitzins nicht abzusenken, wirkte an den Börsen wie Doping. In deren Sog gerieten auch die Rohöl-Notierungen. Sowohl Nordseeöl (Brent) als auch US-Leichtöl (WTI) legten seit gestern Nachmittag um rund 3 US-Dollar je Barrel zu. Diese Gewinne verteidigten sie im Morgenhandel mit Seitwärts-Neigung locker. Seit Wochenbeginn legte WTI um 5 US-Dollar je Barrel zu und liegt nun dauerhaft wieder über 82 Dollar. Bei Brent waren es 4 Dollar. Es wird derzeit für über 105 Dollar gehandelt.
Da die EZB über 40 Milliarden Euro für riskante Anleihen der angeschlagenen Bankhäuser ausgeben will, wird dies trotz Staatsferne der in Frankfurt am Main ansässigen Bank eine weitere Belastung sein, die europäische Steuerzahlern in den nächsten Jahren Treffen wird. Denn der tatsächliche Wert der in Betracht kommenden Anleihen wird deutlich niedriger sein, wenn nicht gar gegen Null tendierend. Und Verluste in der Finanzindustrie werden von den Herrschenden gern sozialisiert. Ein Herrscher vergangener Tage wusste, dass dies kein Allheilmittel sein kann. „Eine Regierung muss sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt“, rechnete schon Friedrich der II, nicht ganz umsonst der Große genannt. „Es ist gerecht, dass jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, dass er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muss.“
Wollen wir hoffen, dass es soweit nicht kommt. So sicher, wie wegen des EZB-Entscheides und einer Reihe weiterer Maßnahmen der letzten Zeit staatliche Abgaben steigen, so sicher klettert heute auch der Heizölpreis nach oben. Abgemildert wird der Aufwärtsdrang vom stärkeren Euro, denn der profitiert logischerweise von der Maßnahme der Währungsbehörde.
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