(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Ungewissheit in Nordkorea, Unruhen in Kasachstan – während die Börsen weltweit nachgaben, sind solche Nachrichten für die Rohölpreise ein wahres Aufputschmittel. Gestern legten beide Referenzsorten um gut 1,20 US-Dollar je Barrel zu. Diese Gewinne konnten sie im Morgenhandel weitgehend mit etwas nachgiebiger Tendenz verteidigen. US-Leichtöl (WTI) notiert etwas über 94 Dollar, bei Nordseeöl (Brent) sind es rund 10 Dollar mehr.
Während Nordkorea keinen direkten Einfluss auf den Ölmarkt hat, sieht das bei den Kasachen etwas anders aus. Ihre tägliche Fördermenge entspricht mit 1,6 Millionen Barrel der von Libyen vor dem Bürgerkrieg. Die Streiks der Ölarbeiter finden in einer Provinz statt, in der ein Viertel der Produktion entsteht. Deutschland bezieht immerhin 8,4 Prozent seiner Öl-Importe von dort. Sollten diese ausfallen oder sich reduzieren, wird das vor allem Brent weiter stützen. Heute wird dies noch keinen Einfluss auf die deutschen Heizölpreise haben. Diese werden weitgehend stabil bleiben. Allenfalls ist mit kleinen Abschlägen zu rechnen, da der Euro sich über der Wechselkursgrenze von 1,30 Dollar gefangen hat - trotz nachdenklicher Worte von EZB-Chef Draghi über eine bevorstehende Kreditklemme in Europa.
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