(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölpreise haben unter leichten Schwankungen ihr Niveau gehalten. Bei Redaktionsschluss kostete Nordseeöl (Brent) mehr als 113 Dollar, US-Leichtöl (WTI) 101 Dollar. Der schwache Euro machte gleichzeitig gegenüber dem Dollar etwas an Boden gut.
Die Währungsschwankungen dürften im Wochenverlauf ihren Einfluss auf die Ölpreisbildung fortsetzen. Neben einem deutsch-französischen Gipfeltreffen zum weiteren Vorgehen in der Euro-Frage platzieren die Sorgenkinder Italien und Spanien neue Staatsanleihen am Markt. Es bleibt abzuwarten, wie es um die Resonanz bei potenziellen Käufern bestellt ist.
Dagegen ist Analysten zufolge das angekündigte EU-Ölembargo gegen den Iran bereits in die Rohstoffnotierungen eingepreist. Obwohl faktisch noch nichts passiert ist, legten die Ölpreise in den vergangenen Wochen beachtlich zu, wobei auch der Spread zwischen Brent und WTI größer wurde. Neue Brisanz bringen die Ankündigung eines neuen iranischen Manövers sowie scharfe Worte seitens der USA.
Hiesige Heizölverbraucher müssen in der Folge heute mit höheren Bezugskosten leben. Laut Erhebung von Brennstoffspiegel und mineralölrundschau kostete die 100-Liter-Partie einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern Heizöl EL heute im Bundesdurchschnitt 91,37 Euro, das sind 76 Cent mehr als vor dem Wochenende. Dieser Wert markiert ein neues Jahreshoch, das auch den Rekordwert von 2011 (91,07 Euro) überschreitet.
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