(openPR) Seit dem 01.01.2009 wird schwefelarmes Heizöl steuerlich bevorzugt. Dadurch verringert sich zwar der Preisabstand zum Standard-Heizöl, im Durchschnitt kostet HEL schwefelarm aber immer noch circa 3 Cent mehr (Quelle:brennstoffhandel).
Diese Preisdifferenz spiegelt sich in der Nachfrage wieder, die im Gebiet des Verbandes für Energiehandel Südwest-Mitte e.V. (VEH) – dazu zählen Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, das Saarland und Thüringen – nach wie vor sehr verhalten ist: „Bisher verkaufen wir das schwefelarme Heizöl nur sehr selten“, sagt Wolfdietrich Burger. „Daher überwiegen für die Händler die Mehrkosten für Lagerung und Logistik den Nutzen des schwefelarmen Heizöls oft noch.“ Aber warum sollten Verbraucher auf die schwefelarme Qualität umsteigen?
„Allein durch die Verwendung von schwefelarmem Heizöl erreiche ich eine Energieeinsparung von 5 bis 10 Prozent“, sagt Bernhard Mangold von der Firma Bernhard Mangold Mineralölhandel im Kreis Göppingen. „Damit wird der etwas höhere Preis von derzeit 58 Cent je Liter bei Betankung mit einer 3.000 Liter-Partie wieder wettgemacht.“ Und es gibt noch weitere Argumente für das schwefelarme Heizöl: Weniger Schwefel bedeutet nämlich auch weniger Rußablagerungen. Dadurch wird das Heizgerät geschont, der Wartungsaufwand von Brenner und Kessel reduziert und die Lebensdauer der Heizung im Ergebnis verlängert. Langzeittests des Instituts für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO) ergaben, dass der Brennraum des Heizkessels auch nach 1.800 Betriebsstunden (~ etwa ein Heizjahr) nahezu frei von Ablagerungen ist.
Der Blick auf die Produkteigenschaften zeigt also klar den Mehrwert für Verbraucher und Umwelt. Heizöl gilt als schwefelarm, wenn der Schwefelgehalt bei maximal 50 mg/kg (~ 0,005%) liegt. Im Vergleich zu Standard-Heizöl mit einem Wert von 1000 mg/kg Schwefel sinken die Schadstoffemissionen um 95%, wenn alle Verbraucher mit schwefelarmem Heizöl heizen. Mit diesem Minimum an Emissionen liegt HEL schwefelarm auf dem Niveau von Erdgas.
Die Umstellung auf schwefelarmes Heizöl ist absolut problemlos: Vor der Betankung empfiehlt es sich, das bisher verwendete Standard-Heizöl aufzubrauchen und Brenner und Kessel warten und reinigen zu lassen. Weitere Vorkehrungen sind jedoch nicht notwendig und die Verwendung ist in allen Ölkesseln möglich.
Informationen zu schwefelarmem Heizöl gibt es unter www.aral-restle.de.









