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Karlsruher Lebensmittelsymposium 2011 - Nachlese

01.04.201116:51 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Karlsruher Lebensmittelsymposium 2011 - Nachlese
Drinnen Exzellenzvorträge, draußen Kaiserwetter: KALS 2011
Drinnen Exzellenzvorträge, draußen Kaiserwetter: KALS 2011

(openPR) "Ich glaube noch nie hatten wir so gute Bewertungen!", freute sich Judith Schaller vom Organisationsteam des Karlsruher Lebensmittelsymposiums, "Dieses Jahr hat aber auch alles gestimmt! Wir hatten sogar Kaiserwetter."

Das KALS wartete im fünften Jahr mit den Themen "Imitate", "Nanotechnologie", einem großen mikrobiologischen Schwerpunkt und der Podiumsdiskussion "Sekundärgesetzgebung" auf.



Friedlinde Gurr-Hirsch, scheidende Staatssekretärin aus dem Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbaucherschutz Baden-Württemberg, eröffnete die bereits zur Institution gewordene Veranstaltung und lies keinen Zweifel daran, dass Lebensmittelsicherheit auch in der Verantwortung des Verbrauchers liegt. "Geiz frisst Hirn!" Der Verbraucher sollte schon wissen, dass hochwertige Lebensmittel ihren Preis kosten.

Das Ergebnis der Podiumsdiskussion ergänzte dieses Bild. Chairman Dr. Gerd Fricke, Abteilungsleiter Lebensmittel, Futtermittel und Bedarfsgegenstände des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit BVL arbeitete mit den Diskutanten heraus, dass ein Wertewandel eingesetzt hat, bei dem Fragen der Lebensmittelqualität mit in den Begriff Lebensmittelsicherheit einfliessen. Die hierdurch gewachsenen Anforderungen werden vom Handel gern beantwortet. "Der Handel möchte gute bis sehr gute Produkte liefern!", war die Aussage des Hauptgeschäftsführers des Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels, Franz-Martin Rausch. Der Verbraucher muss dabei für sich entscheiden, ob ihm zum Beispiel niedrigere Chemikalienrückstände höhere Preise wert sind. Klar gestellt werden muss dabei, so die Forderung von Tagungspräsident Prof. Klaus-Dieter Jany, Chairman des CEF-Panels der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA, dass sich diese Themen innerhalb der Lebensmittelsicherheits-Spannweite bewegen und reine Qualitätsfragen sind!
Ebenso betrifft das Thema "Imitate" den sicherheitsbewußten Verbraucher nicht. Prof. Dr. Herbert Buckenhüskes von der DLG e.V. und Dr. Hasan Taschan vom Hessischen Landeslabor waren sich einig, dass man zwar eine Menge Nachahmungen nachweisen kann, dass dabei aber die Produktqualität und nicht die Sicherheit der Produkte betroffen seien.
Gemeinsam mit Frau Dr. Christina Rempe vom Verbraucherzentrale Bundesverband beschloss das Auditorium, dass mehr Transparenz für das Verständnis des Verbrauchers, welche "Skandale" ihn wirklich beschäftigen sollten, wünschenswert wäre.

Am zweiten Tag erklärte Prof. Dr. Hans-Curt Flemming vom Biofilm Center Duisburg in einem launigen Vortrag, warum man Biofilm-Kontaminationen so schwer wieder weg bekommt. Wie man überhaupt zeigt, dass eine Reinigung erfolgreich war, war Gegenstand des Vortrags von Dr. Andreas Dreusch, Geschäftsführer der Karlsruher MicroMol GmbH. Das akkreditierte Privatlabor beschäftigt sich mit Validierungen und wissenschaftlichen Recherchen und hält die GMP-Anforderungen zur Durchführung komplizierter Tests vor.
Wer mithilfe konservierender Maßnahmen die Lebensmittelsicherheit positiv beeinflussen möchte, kam beim Vortrag Dr. Dieter Elsser-Gravesens auf seine Kosten. Der ehemalige Direktor des Forschungszentrums "Food protection" der Danisco Dänemark hatte dafür die neuesten Beispiele mit im Gepäck.

Wie man die Erkenntnisse in möglichst sinnvoller Weise in der Praxis umsetzt erklärte Frau Margitta Moldenhauer, zuständig für die Lebensmittelhygiene bei der Deutschen Bahn. Auf allerkleinstem Raum lebensmittelsicher, arbeitssicher, umweltbewußt, schnell und freundlich zu agieren, ist ein Kunststück, das hier in eindrucksvoller Weise beherrscht wird. Einige Tipps zur preiswerten Umsetzung von Forderungen gab es in ihrem Vortrag ganz ohne Bahncard!

"Die Teilnehmer haben sich offenbar sehr wohl gefühlt. Ich habe mich gefreut, dass auch unser "Wiener Abend" mit Heurigenbuffet und einem Konzert von TrioConBrio so prima angekommen ist.", meinte Frau Dr. Dreusch, Organisatorin des KALS, "Mir wurde ganz oft gesagt, dass das hier ein ganz besonders hochrangiges und nebenbei auch noch schönes Symposium ist. Das soll auch so bleiben!"

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