(openPR) Berlin, 8.10.2010 - Die Tibet Initiative Deutschland (TID) begrüßt die Verleihung des Friedensnobelpreises an den Dissidenten Liu Xiaobo. „Mit seiner Entscheidung hat das Nobelpreiskomitee gezeigt, dass es sich durch Druck von Außen nicht einschüchtern lässt. Dies ist ein historischer Tag für die Demokratiebewegung in China, aber auch für die Menschen in Tibet“, sagte TID-Geschäftsführerin Nadine Baumann. Die Tibet Initiative fordert die umgehende Freilassung von Liu Xiaobo und aller politischen Gefangenen in China und Tibet.
Der diesjährige Träger des Friedensnobelpreises hat die chinesische Führung wiederholt zur Achtung des Selbstbestimmungsrechts der Völker und zu Gesprächen mit dem Exil-Oberhaupt der Tibeter, dem Dalai Lama aufgerufen. TID-Vorstandsmitglied Dalha Agyitsang zeigte sich ebenfalls erfreut über die Nachricht aus Oslo: „Dies ist ein gutes Zeichen für die junge Demokratiebewegung in China, die sich für Tibet stark macht und den Dialog sucht.“






