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Studie: Hohes Interesse an Finanz-Apps

(openPR) Aber noch deutliche Unterschiede in der Bekanntheit und Bewertung der aktuellen App-Angebote einzelner Banken und Versicherer

Die rasante Entwicklung auf dem Markt der Applikationen für Smartphones (Apps) hat auch den Finanzdienstleistungssektor erreicht. Mehr als zwei Drittel (69%) aller App-Nutzer in Deutschland zeigen konkretes Interesse an mobilen Anwendungen ihrer Bank oder Versicherung; gänzlich uninteressiert zeigen sich lediglich acht Prozent. Immer mehr Finanzdienstleister bringen daher eigene Apps auf den Markt und buhlen um die Gunst der mobilen Generation.

Nachholbedarf haben die Versicherer: Deren Apps sind trotz des hohen Interesses bisher noch weitgehend unbekannt und werden folglich auch erst wenig genutzt. Aber auch bei den Banken-Apps zeigt sich noch einiges an Entwicklungspotenzial.

Dies sind Ergebnisse der aktuellen Trendstudie „Apps auf dem Vormarsch – Was erfolgreiche Finanz-Applikationen auszeichnet“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts HEUTE UND MORGEN aus Köln. 1.000 App-Nutzer und Interessenten wurden im September 2010 zu ihren Nutzungspräferenzen und ihren speziellen Anforderungen an Finanz-Apps befragt. Zudem wurde die Akzeptanz von mehr als 20 bereits auf dem Markt befindlicher Finanz-Apps getestet.

App ist nicht gleich App

Wirkliche Erfolgschancen auf dem App-Markt haben nur solche Finanz-Apps, die einen echten Mehrwert für die Nutzer und vor allem für die eigenen Kunden stiften. Beliebt sind beispielsweise Apps zur bequemen Abwicklung alltäglicher Finanzgeschäfte, „Geldautomaten-Finder“ oder Notfallhilfe-Apps für den Schadenfall. Finanz-Apps mit eher spielerisch-unterhaltsamen Elementen oder übermäßig werblichem Charakter passen hingegen nur wenig zu den Bedürfnissen und zum Markenbild der Verbraucher.

Haupthürde für die weitere Verbreitung von Finanz-Apps, und insbesondere von Banking-Apps, sind derzeit noch Sicherheits- und Datenschutzbedenken vieler Verbraucher - ganz ähnlich wie in der Frühphase des Online-Banking am PC. Für das Mobile Banking ist verschlüsselte Datenübertragung und transparente Verbraucherinformation daher Pflicht.

Tanja Höllger von der HEUTE UND MORGEN GmbH fasst zusammen, worauf es bei der Entwicklung erfolgreicher Finanz-Apps ankommt: „Gefragt sind vor allem alltagstaugliche Funktionen und kreative Ideen, die zur eigenen Marke passen und das mobile Leben unmittelbar unterstützen. Wenig hilfreich sind hingegen einfache ´Spielereien´ oder das blinde Verfallen in einen ´App-Hype´.“

Aktuelle Finanz-Apps im Test

Testet man die Akzeptanz bereits marktgängiger Finanz-Apps zeigt sich ein im Ganzen überwiegend hohes Akzeptanzniveau. Besonders ausgeprägt ist dies bei den eigenen Kunden der Anbieter: Durchschnittlich jeder Zweite (50%) kann sich nach Darstellung der Inhalte und des Funktionsumfangs der jeweiligen App vorstellen, diese zu laden und zu nutzen.

Spitzenreiter in der Kundenbewertung der getesteten Banking-Apps sind die Mobile Banking-App der ING-DiBa, die „Meine Bank“-App der Deutschen Bank und die Cortal Consors App. Von den Sparkassen-Apps schneidet die umfangreichere, kostenpflichtige Multibanking-Version (S-Banking) im Nutzerurteil deutlich besser ab als die kostenlose Sparkassen-App
(S-Finanzstatus). Trotz vergleichbarer Funktionalität werden die Banking-Apps von den eigenen Kunden sehr unterschiedlich bewertet.

Bei den Versicherern stechen die AXA-App und die Autounfall-App von Direct Line im Urteil der App-Nutzer besonders positiv hervor; vor allem die Funktion einer direkten formularbasierten Schadenaufnahme und Schadenmeldung noch am Unfallort kann überzeugen. Zurich, Provinzial und HUK punkten mit weiteren Notfallhilfen im Schadenfall.

Insgesamt stoßen die Apps der Banken auf noch höheres Interesse als die der Assekuranz. Ein Grund dafür ist, dass den Kunden der unmittelbare Alltagsnutzen hier besonders deutlich wird.

Im Einzelnen wurden im Rahmen der Studie folgende 23 Finanz-Apps getestet:

Versicherungs-Apps: AXA-App, DKV Arztsuche, Zurich Unfallhelfer, ERGO Direkt Bußgeld Mobil, Provinzial Rheinland Erste Hilfe, DEURAG-App, DirectLine Autounfall, HUK Hilfe und KKH Impfpass.

Banken-Apps: Deutsche Bank Meine Bank, VR-Bank Online-Filiale, Sparkasse S-Finanzstatus, Commerzbank-App, Deutsche Postbank iPostbank, Sparda-Bank Mobile Banking, ING-DiBa Mobile Banking und Cortal Consors App.

Multibank und sonstige Apps: iOutBank, iOutBank Pro, Sparkasse S-Banking, iSNIVER Versicherung, biallo.de Geldanlage und Fraunhofer WIND mobile (Angebot der öffentlichen Versicherer).

Die komplette, rund 250-seitige Trendstudie „Apps auf dem Vormarsch – Was erfolgreiche Finanz-Applikationen auszeichnet“ inklusive der Detailergebnisse zu den einzelnen App-Tests kann über die HEUTE UND MORGEN GmbH bezogen werden.

Weitere Studieninformationen:
http://www.heuteundmorgen.de/frontend/downloads/studie_apps_auf_dem_vormarsch.pdf

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