(openPR) Freiburg, (sw). Die ersten Zwischenergebnisse der bundesweiten GAPP-Studie, die noch bis einschließlich 30. Juni läuft, zeigen deutlich, dass Verbraucher health-Apps gegenüber sehr aufgeschlossen sind. Die Hälfte (52 %) der befragten Verbraucher (n= 148) hat health-Apps auf dem Smartphone installiert, jeder vierte (26 %) nutzt diese häufig oder regelmäßig. Die App-Nutzer sehen in den smarten Helfern mehrheitlich (69 %) eine wertvolle Unterstützung für eine gesündere Lebensführung (69 %) und für die Selbstkontrolle der eigenen Gesundheitsdaten (69 %). App-Nutzer haben ein hohes Sicherheitsbedürfnis, die Angst vor dem Zugriff Dritter auf persönliche Gesundheitsdaten nennen sie als Hauptgrund (81 %), warum health-Apps nicht häufiger genutzt werden. Die rechtliche Festlegung von Qualitätskriterien für Apps (78%) und klare Datenschutzauflagen für Ärzte, Krankenkassen und Pharmaunternehmen (88 %) wären nach Meinung der Verbraucher wirksame Mittel, um die sinnvolle Nutzung von health-Apps in der Gesundheitsversorgung zu unterstützen.
An der anonymen Online-Befragung im Rahmen der GAPP-Studie können Nutzer und Anbieter von Gesundheits-Apps noch bis einschließlich 30. Juni teilnehmen. Ziel ist es, die wahrgenommenen Risiken und Chancen sowie die Erwartungen an die gesundheitspolitischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die Nutzung von Gesundheits-Apps aus der Perspektive von Verbrauchern und Patienten, Ärzten und Apothekern sowie Krankenkassen und Pharmaunternehmen zu analysieren.
Die Ergebnisse fließen ein in die Expertendiskussion, die die Europäische Kommission noch bis zum 3. Juli führt.
Im Fokus der anonymen Online-Befragung stehen Gesundheits-App für die Aufklärung, Prävention und Patientenführung. Die Studie wird in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Lörrach, Gesundheitsmanagement, sowie der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft durchgeführt.
Der Online-Fragebogen für Verbraucher ist abrufbar unter http://gapp-pv.praeventionspartner.de bzw. unter www.healthon.de für andere Nutzer- bzw. Anbietergruppen, z. B. Krankenkassen, Pharmaunternehmen, Ärzte und Apotheker.
Hintergrundinformationen zur GAPP-Studie auf www.healthon.de












