(openPR) Bundesweite Studie befragt Patienten, Ärzte, Apotheker, Krankenkassen und Arzneimittelhersteller
Freiburg, (sw). Die Europäische Union ruft aktuell in ihrem „Green Paper on mobile Health“ Experten dazu auf, die Rahmenbedingungen durch konstruktive Vorschläge mitzugestalten. Ziel ist es, die Potentiale von mobilen Gesundheitsanwendungen zukünftig in vollem Umfang auszuschöpfen. Mehr Effizienz in der Leistungserbringung, bessere Qualität und niedrigere Kosten, das sind die wesentlichen Erwartungen an m-health-Projekte. Ob sie sich realisieren lassen, hängt in großem Maße von der Akzeptanz mobiler Health-Anwendung in den verschiedenen Nutzergruppen ab, den Verbrauchern und Patienten, die sie nutzen, den Ärzten, die sie ihren Patienten empfehlen, und den Anbietern, die sie ihren Kundengruppen in der Regel kostenlos zur Verfügung stellen, z. B. den Krankenkassen und Arzneimittelherstellen. Um die wahrgenommen Risiken und Potentiale aus den unterschiedlichen Perspektiven der Nutzergruppen zu erfassen, startet die Initiative Präventionspartner die bundesweite GAPP-Studie. Sie stellt Gesundheits-App für die Aufklärung, Prävention und Patientenführung in den Fokus der anonymen Online-Befragung. Die Studie, die in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Lörrach, Gesundheitsmanagement, durchgeführt wird, richtet sich an Patienten, Ärzte, Apotheker, Krankenkassen und Arzneimittelhersteller und ist über www.healthon.de erreichbar. Sie soll dazu beitragen, den öffentlichen Diskurs über Sicherheits- und Qualitätsstandards in Gesundheits-Apps zu unterstützen und potentielle Hürden in der Nutzung identifizieren.
Die GAPP Online-Studie beginnt am 25.05.2014. Interessenten können sich bis zum 30. Juni 2014 an der Umfrage beteiligen. Die Ergebnisse werden als Beitrag der Initiative Präventionspartner zur EU-Befragung eingereicht und fließen so in den europäischen Meinungsbildungsprozess zum Thema m-health ein. Teilnehmer der Befragung erhalten auf Wunsch die Studienergebnisse und können eine Auswahl umfassender Marktreports zu Gesundheits-Apps kostenlos anfordern, z. B. eine Übersicht über getestete Diabetes-, Impf-, Pollen-Apps, einen Vergleich von Apotheken-Apps zur Verwaltung von Arzneimitteln, sowie einen umfassenden Vergleich von Gesundheits-Apps der Krankenkassen bzw. Pharmaunternehmen.













